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die bank 10 // 2018

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

MANAGEMENT WAS UNTER DEM

MANAGEMENT WAS UNTER DEM WEIHNACHTSBAUM LIEGEN SOLL Wer Mitte Dezember noch keine Weihnachtsgeschenke gekauft hat, ist nicht allein. Fast jeder Zehnte gehe erst danach auf Präsente-Jagd, hat der Wirtschaftsprüfer Deloitte in seinem Christmas Survey 2018 herausgefunden. Das Geschenkebudget bleibt mit 476 € auf hohem Niveau. Dabei lassen Süßigkeiten, Geschenkgutscheine und Kosmetika oder Parfüms die Herzen der Damen höherschlagen. Männer freuen sich gleichfalls über Süßigkeiten, setzen auf Platz zwei allerdings Bargeld, gefolgt von Geschenkgutscheinen. Trotz des E-Commerce-Booms suchen die Kunden immer noch am liebsten das traditionelle Ladengeschäft auf. In den Geschäften schätzen die Befragten vor allem die kompetente Beratung, die Verfügbarkeit der Ware und den Kundendienst. Bei der Bezahlung gilt: Cash is King. Mit 74 Prozent bevorzugen drei Viertel Scheine und Münzen, 65 Prozent nutzen die EC-Karte und nur 24 Prozent die Kreditkarte. hannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse, steht fest: „Auf der einen Seite bieten wir unseren Kunden immer mehr zeitliche und örtliche Unabhängigkeit. Auf der anderen Seite wollen wir sie mehr denn je einbinden in unsere Überlegungen und Entscheidungen – ob es um den richtigen Kontaktpunkt, unsere Produkte oder Prozesse geht.“ Mit einem zeitgemäßen Design habe man aus den Filialen deshalb Treffpunkte im Kiez gemacht. Mit einem neuen mobilen Team will die Berliner Sparkasse „zudem ihre Kunden dort abholen, wo sie ohnehin unterwegs sind“. Das Team fährt im Sparkassenbus vor oder trifft die Berliner in den Räumen von Partnern. Autorin Eli Hamacher ist Diplom-Volkswirtin und arbeitet seit knapp 30 Jahren als Wirtschaftsjournalistin. Die Freelancerin schreibt für „die bank“ vor allem über die Branche und Porträts über einzelne Unternehmen. Ein weiterer Fokus ihrer Arbeit sind Auslandsmärkte. 32 10 // 2018

MANAGEMENT ZWEI KURZ-INTERVIEWS Gute Vorsätze: Wie sie gelingen Svenja von Reichenbach, Leiterin PalaisPopulaire der Deutschen Bank in Berlin, und Frauke Hegemann, Generalbevollmächtigte der comdirect bank AG in Quickborn. Frauke Hegemann Svenja von Reichenbach diebank: Wie halten Sie es mit Vorsätzen, haben Sie diese nur im Hinterkopf oder haben Sie Vorsätzen ggf. ganz abgeschworen? Svenja von Reichenbach: Ich nehme mir zum Jahreswechsel schon ein paar Dinge vor. Aus Erfahrung weiß ich, dass die Vorsätze nicht zu ehrgeizig sein dürfen. Sonst klappt die Umsetzung nicht, und dann ist man wieder demotiviert. Deshalb konzentriere ich mich auf ein bis zwei Punkte. Die muss ich nicht extra aufschreiben. diebank: Welche Vorsätze haben 2018 geklappt und welche nicht? von Reichenbach: Meine Erfolgsquote liegt bei 50 Prozent. Beruflich habe ich mich voll auf den Start unseres PalaisPopulaire konzentriert. Das Ziel ist erreicht – auch dank meiner hervorragenden Kollegen. Privat bin ich mit dem Dauer-Vorsatz gescheitert, mich mehr um meine Familie zu kümmern. diebank: Wie schaffen Sie es, dass Sie Vorsätze tatsächlich umsetzen? von Reichenbach: Ich versuche, mich auf machbare Ziele zu konzentrieren. Natürlich sollte die Messlatte auch hoch liegen. Schließlich will man etwas Wichtiges in seinem Leben ändern. Und man sollte festlegen, was genau man ändern möchte. Dann weiß man, ob und wann das Ziel erreicht ist. diebank: Was sind Ihre Vorsätze für 2019? von Reichenbach: 2018 war beruflich ein sehr forderndes Jahr. 2019 soll meine Familie nicht zu kurz kommen. Das ist versprochen! Und ich setzte mich bewusst unter Druck – auch mit diesem Interview. diebank: In den USA gewinnt die FIRE-Bewegung (Financial Independence, Retire Early) immer mehr an Bedeutung. Wäre das für Sie eine Option, vorzeitig auszusteigen? von Reichenbach: Jeder Mensch trägt den Wunsch in sich, sein Leben selbstbestimmt und frei zu führen. Das gilt auch für mich. Trotzdem ist es derzeit keine Option für mich, auszusteigen. Das PalaisPopulaire ist eine spannende Aufgabe, die mich begeistert und noch viele Jahre ausfüllt. diebank: Wie halten Sie es mit Vorsätzen? Oder ha- ben Sie diesen vielleicht sogar ganz abgeschworen? Frauke Hegemann: Persönlich halte ich nicht besonders viel von Vorsätzen, da ich sehr früh lernen musste, dass das Leben sich nicht an Vorsätze hält, und es anders kommen kann, als man geplant hat. Das heißt aber nicht, dass es keinen Plan gibt. Den gibt es, nur der Weg dahin ist flexibel. Dennoch ist es immer spannend für mich, zum Jahreswechsel das Jahr Revue passieren zu lassen und zu reflektieren, was gut war und was hätte besser laufen können. So bleibe ich neugierig und offen für Themen, die ich zum Jahresende noch nicht auf der Agenda hatte. diebank: Wie erreichen Sie den Plan? Hegemann: Ich lebe und arbeite mit sehr viel Leidenschaft und habe ein festes Wertesystem als eine Art inneren Kompass. Die Kombination aus Beidem ist mein Antrieb, um Ziele und Vorhaben zu erreichen. Ich setze mir kleine Ziele, gehe diese strukturiert an und belohne mich, wenn das Ziel erreicht ist. diebank: Was sind Ihre Ziele für 2019? Hegemann: Beruflich habe ich ein klares Bild: Ich möchte noch mehr Menschen für comdirect begeistern und damit den Wachstumskurs mitgestalten. Privat möchte ich mehr Zeit mit meinem Mann und meiner Familie verbringen und gemeinsam schöne Zeiten erleben. diebank: Haben Sie eine Bucketlist? Hegemann: Nein, ich habe definitiv keine. Das würde auch meiner Lebensphilosophie widersprechen. diebank: In den USA gewinnt die FIRE-Bewegung immer mehr an Bedeutung. Wäre das für Sie eine Option vorzeitig oder vorübergehend auszusteigen? Hegemann: Ich verstehe, dass es für viele eine reizvolle Option ist, aus dem Berufsleben auszusteigen und sich gänzlich anderen Themen zu widmen. Persönlich bin ich jemand, der Dinge gerne anpackt, vorantreibt und neu denkt und vor allem gerne arbeitet. Ich habe noch so viele Ideen und Vorhaben, die ich angehen möchte, daher denke ich darüber nicht nach. Die Fragen stellte Eli Hamacher. 10 // 2018 33

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