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die bank 09 // 2021

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

MARKT LBBW: Vom Auto

MARKT LBBW: Vom Auto aufs Fahrrad Mit zahlreichen Programmen will die LBBW ihre Beschäftigten zum Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad bewegen. Dazu gehört das PendlerRatD-Forschungsprojekt der Hochschule Heilbronn, an dem im vergangenen Jahr gut 60 KollegInnen teilnahmen. Statt mit dem Auto sind sie mit dem von der LBBW geleasten E-Bike zur Arbeit gefahren. Die Teilnehmer hätten sich am Ende nicht nur fitter, sondern auch weniger gestresst gefühlt – und darüber hinaus pro Kopf durchschnittlich 66,06 Kilogramm CO 2 eingespart. Seit Juli 2020 können alle LBBW’ler ein Firmenrad zu attraktiven Konditionen leasen. Gut ein Jahr nach der Einführung des Angebots stehe die LBBW kurz vor dem 500. JobRad. Für alle, die bereits umgestiegen sind, gibt es zudem weitere Services, die das Radfahren so bequem wie möglich gestalten sollen. Wer morgens durchgeschwitzt angeradelt kommt, kann sich in neuen Duschräumen frisch machen. Auch fürs Fahrrad selbst ist gut gesorgt: Dank insgesamt 30 E-Ladestationen ist die Batterie des E-Bikes immer voll, und eine Rad-Service-Station hilft bei kleinen Pannen. 170 Kolleginnen und Kollegen haben zudem im Sommer an der Aktion „Stadtradeln“ teilgenommen. Vom 20. Juni bis 10. Juli 2021 sammelte das LBBW-Team insgesamt 47.829 Kilometer. Weil die Beschäftigten das Auto stehen ließen, sparten sie unter dem Strich rein rechnerisch rund 7.000 kg CO 2 ein. GLS: In die Mobilität der Zukunft investieren Mit einem Konsortialkredit fördert die GLS Bank die Wasserstoff eFarm von GP Joule, einem Spezialisten für regenerative Energieerzeugung. An fünf Windparks in Schleswig-Holstein wird die erneuerbare Energie vor Ort in Wasserstoff umgewandelt und an zwei Tankstellen in der Region geliefert. Seit diesem Jahr sind zudem zwei wasserstoffbetriebene Busse im ÖPNV in Nordfriesland unterwegs und ermöglichen so eine klimafreundliche Mobilität für alle. Auch der Stillstand von Windrädern wird durch die Wasserstoffherstellung vermindert. Die durch die Elektrolyse anfallende Wärme wird in Nahwärmenetzen genutzt und sorgt für eine lokale Wärmeversorgung, ganz ohne Erdöl und Erdgas. Dadurch erreicht das Modellprojekt einen Wirkungsgrad von 95 Prozent. Aus Sicht von GLS ist dies ein Paradebeispiel für die Mobilität der Zukunft und zeigt gleichzeitig, wie erfolgreiche Sektorkopplung aussieht, also die Vernetzung der Sektoren der Energiewirtschaft sowie der Industrie. Die eFarm wird neben dem Konsortialkredit durch eine Förderung des Bundesverkehrsministeriums ermöglicht. Neben der GLS Bank als Konsortialführerin finanzieren die VR Bank Westküste eG und die Nord-Ostsee Sparkasse die Gesamtsumme von 4,4 Mio. €. 20 09 // 2021

MARKT Santander Gruppe: Net-Zero in 2050 Santander wird sein Stromerzeugungsportfolio an das Pariser Abkommen anpassen. Um dies zu erreichen und den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu erleichtern, hat die Bankengruppe ihre ersten Dekarbonisierungsziele veröffentlicht: Z Bis 2030 wird Santander die Bereitstellung von Finanzdienstleistungen für Stromerzeugungskunden eingestellt haben, wenn mehr als 10 Prozent des Umsatzes von thermischer Kohle abhängig sind. Z Bis 2030 wird die Bank alle Engagements im Bereich des weltweiten Steinkohlebergbaus einstellen. Z Spätestens im Herbst 2022 werden Dekarbonisierungsziele für andere Sektoren veröffentlicht, darunter Öl & Gas, Transport sowie Bergbau & Metalle. KfW: Sektorleitlinie für treibhausgasintensive Sektoren Die KfW hat im Juli und September 2021 insgesamt sechs Paris-kompatible Sektorleitlinien für die emissionsintensiven Sektoren Schifffahrt, Automobil, die Eisen- und Stahlerzeugung, Gebäude, Stromerzeugung und Luftfahrt eingeführt. Diese basieren wissenschaftlich auf den Sustainable-Development-Szenarien der Internationalen Energieagentur (IEA). Die staatliche Förderbank definiert dabei sektorspezifische Mindestanforderungen an die Klimaverträglichkeit KfW-finanzierter Technologien. Diese zeigen auf, mit welchem Mix aus Übergangs- und Zukunftstechnologien sich die Transformation in Richtung Treibhausgas-Neutralität gestalten lässt. 09 // 2021 21

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