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die bank 08 // 2015

die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

Beruf & Karriere Trends

Beruf & Karriere Trends TRICKS VERHELFEN ZUM FRIEDEN Tatort: Bürokühlschrank ó Nanu, wo ist denn das Mittagessen hin? So mancher Bürokühlschrank wird zum „Tatort“, wenn sich Kollegen – bewusst oder unbewusst – an den mitgebrachten Speisen anderer bedienen. Schlechte Stimmung ist dann garantiert. Abhilfe schaffen nach einer Umfrage des Karriereportals Monster einfache Tricks. So erleichtert der kollektive Lebensmitteleinkauf die gerechte Verteilung an alle. Auch Koch- oder Essgemeinschaften, wo jeder etwas nach Plan mitbringt, helfen dem Teamgeist auf die Sprünge. Wenn gar nichts hilft, bleibt nur, die eigenen Lebensmittel und Getränke mit dem Namen zu versehen. Was ist Ihnen schon mal passiert? Mein Essen wurde aus dem Bürokühlschrank geklaut 16 % Ich habe schon mal Essen von Kollegen aus dem Bürokühlschrank geklaut 28 % Welche Aussagen sind richtig? Beide Aussagen sind richtig 8 % Keine der beiden Aussagen ist richtig 48 % FÜHRUNGSKRÄFTE AUF ZEIT Arbeitsmarkt wird flexibler ó Vor allem Change-Prozesse werden von Interimsmanagern erfolgreicher bewältigt als von festangestellten Führungskräften. Generell bewerten 72 Prozent der befragten deutschen Unternehmen die Leistung ihrer Manager auf Zeit als gut oder sehr gut. Für die Studie „Interim Leadership Success“ der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität (HSU) wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz über 10.000 Entscheider in Unternehmen aller Größen und Branchen befragt. 55 Prozent der Befragten setzen Interimsmanager regelmäßig ein, vor allem für das Projekt- oder Change-Management sowie für die kurzfristige Überbrückung von Vakanzen. Neben Integrität, einer begeisternden Führungspersönlichkeit und sehr hohem Engagement erwarten die Entscheider von den Führungskräften auf Zeit vor allem allem den unverstellten Blick des Generalisten, erläuterte Studienleiter Erdwig Holste. Die Ergebnisse der Studie liefern auch einen Ausblick auf den Arbeitsmarkt von morgen: Bis zum Jahr 2030, davon sind 90 Prozent der befragten Entscheider überzeugt, wird sich der Arbeitsmarkt in den deutschsprachigen Ländern weiter flexibilisieren. Neue Erwerbsformen werden zunehmen. Drei von vier Entscheidern erwarten eine steigende Nachfrage für freiberufliche Führungskräfte. AUSSERGEWÖHNLICHE KREDITWÜNSCHE Traumhochzeit auf Pump ó Dass Menschen einen Kredit aufnehmen, um eine rauschende Hochzeit mit allem Zipp und Zapp zu feiern, ist anscheinend gar nicht so selten. Das Vergleichsportal Finanzcheck.de hat eine Liste der außergewöhnlichsten Kreditwünsche veröffentlicht, darauf steht die Traumhochzeit auf Platz zwei, noch vor dem Wunsch nach einer längeren Auszeit. Eine Weltreise auf Pump ist bei Kreditnehmern jeden Alters beliebt. Zwar werden die meisten Kredite immer noch in den gewohnten Bereichen vergeben, z. B. zur Finanzierung eines Autos oder der Wohnungsrenovierung. Für Kreditgeber tut sich allerdings ein neues, großes neues Feld auf: Schönheits-OPs stehen bei den Deutschen sehr hoch im Kurs, vor allem Brustvergrößerungen, und viele Damen suchen vor dem Operateur erst einmal den Kreditsachbearbeiter bei ihrer Bank auf. Vielleicht klappt es dann besser mit potenziellen Heiratskandidaten? Hauptsache, der Kredit der Traumhochzeit ist bereits getilgt, bevor nach ein paar Jahren wohlmöglich der Gang zum Scheidungsanwalt das nächste große Loch in die Kasse reißt. 62 diebank 8.2015

AUFSICHTSRÄTE UND FINANZWISSEN Mehr Kompetenz gefragt ó Die Definition von Mindestkompetenzen für Aufsichtsräte und die Begrenzung der Mandatshöchstzahl stoßen bei Bankmanagern und Finanzexperten auf breite Zustimmung, ergab eine GBB-Blitzumfrage zur Qualität der Aufsichts- und Verwaltungsräte in Kreditinstituten. Zudem wünschen die Befragten regelmäßige externe Überprüfungen der Aufsichtsorgane. Studienleiter Peter Ruhwedel von der FOM Hochschule Duisburg bezeichnete es als überraschend, dass die Befragten aufsichtsrechtliche Anforderungen als größere Herausforderung betrachten als das niedrige Zinsniveau oder die Digitalisierung der Banken. Insgesamt stellten die Befragten den Aufsichtsorganen nur ein befriedigendes Zeugnis aus. Es mangelt den Aufsichtsräten offenbar vor allem an Engagement, Unabhängigkeit und der Rollenwahrnehmung. Zeitliche Verfügbarkeit und Sachkunde werden besser bewertet. Auch die gesetzlichen Regelungen zielen besonders auf eine Stärkung der Fachkompetenzen in den Gremien ab. Künftig werde sich jeder Verwaltungsrat einer Sparkasse und jeder Bankaufsichtsrat fragen müssen, ob er über genügend Finanzwissen verfügt und hinreichend Zeit für das Mandat aufwende, so Ruhwedel.Vor allem im Finanzbereich seien Mindestkompetenzen erforderlich, die eine eigene Beurteilung zulassen. Die Institute brauchten daher klare Anforderungsprofile und strukturierte Auswahlprozesse für ihre Aufseher. AUCH ANGEHÖRIGE PROFITIEREN Job steigert Lebenszufriedenheit ó Sinkt die Arbeitslosenquote in einem Land, erhöht das die Lebenszufriedenheit der Bevölkerung. Der neue Job steigert die Lebensqualität des erfolgreichen Bewerbers, und damit indirekt auch die seiner Angehörigen. Zum anderen führt ein Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt dazu, dass viele Stellen sicherer werden und der Einstieg in Beschäftigung leichter fällt. Dadurch steigt die Lebenszufriedenheit von Arbeitslosen und Erwerbstätigen insgesamt. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat den Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Zufriedenheit für verschiedene Bevölkerungsgruppen in Ost- und Westdeutschland untersucht und in einer interaktiven Grafik visualisiert. Hier kann man die Werte getrennt für Ost- und Westdeutschland, Männer und Frauen sowie verschiedene Altersstufen und Nationalitäten abrufen. Zuletzt stuften die Menschen ihre Lebenszufriedenheit auf einer Skala von 0 bis 10 durchschnittlich mit 7,1 Punkten ein. Ausländer in Ostdeutschland gaben mit 5,8 Punkten den niedrigsten Wert an, Jüngere in Westdeutschland mit 7,5 den höchsten. Nur kurz nach der Wiedervereinigung und während der Jahrtausendwende verzeichneten die Statistiker ähnlich gute Werte. Im beobachteten Zeitraum seit 1991 ging ein Abbau der Arbeitslosigkeit jeweils mit einem Anstieg der Zufriedenheit einher und umgekehrt. Die Grafik finden Sie auf der Webseite www.iwkoeln.de INTERNET-NUTZUNG AM ARBEITSPLATZ – VIEL ZU WENIGE SCHUTZMASSNAHMEN Das Risiko ist bekannt, das Handeln ändert sich aber nicht ó Obwohl sie sich der damit verbundenen Risiken für ihr Unternehmen bewusst sind, öffnen viele Mitarbeiter am Arbeitsplatz immer wieder unerwünschte Webseiten. Dabei wissen diese User sehr wohl um die steigende Bedrohung durch Cyberthreats Bescheid. Ungeachtet dessen legen sie oft Verhaltensweisen an den Tag, durch die sensible persönliche Daten und Unternehmensdaten gestohlen werden können. Ein häufiger Angriffsvektor ist das Phishing, heißt es in einer von Blue Coat beauftragten und von Vanson Bourne durchgeführten Studie mit 1.580 Arbeitnehmern in elf Ländern. Cyberkriminelle durchforsten gezielt die Profile von Mitarbeitern, um an nützliches Material für Angriffe zu gelangen. Mithilfe von Informationen aus sozialen Netzen kann ein Angreifer eine personalisierte E-Mail an einen der IT-Administratoren eines Großunternehmens verfassen, in der er detailliert auf die Universität oder die Lieblingsmannschaft des Empfängers eingeht. In der Nachricht lässt sich leicht Malware verstecken, die heruntergeladen wird, sobald der Empfänger auf einen Link klickt. Handeln wider besseres Wissen kommt an vielen Stellen vor. Die meisten User kennen die Gefahr unbekannter E-Mail-Anhänge, viele öffnen sie trotzdem. In Deutschland erkennen nur etwas mehr als zwei Drittel der Befragten darin überhaupt ein Risiko. Und auch die IT-Systeme der Unternehmen selbst sind nur unzureichend vor Cyberangriffen geschützt. Zwar nutzen alle befragten Unternehmen einer aktuellen Bitkom-Studie die gängigen Standards wie Passwordschutz für Computer, Virenscanner und Firewalls. Vier von fünf Unternehmen verschlüsseln zudem ihre Netzwerkverbindungen. Dagegen verschlüsseln nur 45 Prozent Daten auf Festplatten oder anderen Datenträgern und nur 40 Prozent ihren E-Mail-Verkehr. Laut dieser Umfrage verfügen nur 29 Prozent der befragten Unternehmen über eine Absicherung gegen Datenabfluss von innen (Data Leakage Prevention) und nicht einmal ein Viertel über spezielle Angriffserkennungssysteme für Attacken von außen (Intrusion Detection). Diese Systeme analysieren die Datenströme in einer Organisation und melden verdächtige Aktivitäten. Jedes vierte Unternehmen setzt erweiterte Verfahren zur Benutzeridentifikation ein, zum Beispiel eine Zwei-Faktor-Authentifizierung oder biometrische Merkmale. Nur jedes 20. Unternehmen testet die eigenen Sicherheitskonzepte mithilfe von Penetrationstests. 8.2015 diebank 63

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