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die bank 04 // 2016

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

ó FINANZMARKT stellen

ó FINANZMARKT stellen fallen, können vereinfachend durch Anwendung der linearen Interpolation auf die angrenzenden Stützstellen verteilt werden (z. B. Position hat eine Restlaufzeit von 1,5 Jahre zu jeweils 50 Prozent auf die Stützstellen 1 Jahr und 2 Jahre). Den zehn Stützstellen sind fünf verschiedene Risikogewichte für Zinspositionen zugeordnet. Die Risikogewichte beginnen bei 2,4 Prozent (0,25 und 0,5 Jahre). Sie fallen dann auf 2,25 Prozent (1 Jahr), 1,88 Prozent (2 Jahre) und 1,73 Prozent (3 Jahre). Alle anderen Stützstellen (5, 10, 15, 20 und 30 Jahre) erhalten ein Risikogewicht in Höhe von 1,5 Prozent. Für das Inflationsund Cross-Currency-Basisrisiko ist einheitlich ein Risikofaktor von 2,25 Prozent vorgesehen. Alle genannten Risikogewichte können für „ausgewählte“ Währungen, das heißt für AUD, CAD, EUR, GBP, JPY, SEK, USD sowie die Währung der Rechnungslegung, durch die Quadratwurzel geteilt und damit um rund 30 Prozent abgesenkt werden. Die gewichteten Sensitivitäten der Zinspositionen innerhalb der Buckets, also für jede Währung, werden unter Beachtung der Vorzeichenregel für Long- und Short-Positionen und den bankaufsichtlich vorgegebenen Korrelationen zur Delta-Risikoposition der Buckets summiert. Die Korrelationswerte zwischen zwei gewichteten Sensitivitäten an unterschiedlichen Stützstellen in einem Bucket, die demselben Risikofaktor ausgesetzt sind, werden mit einer vorgegebenen Formel bestimmt. Die resultierenden Korrelationen sind für benachbarte Stützstellen höher als für weiter entfernte. Mit anderen Worten wird für gleichgerichtete Positionen mit weit auseinander liegenden Restlaufzeiten eine höhere Korrelationswirkung und für gegenläufige Positionen mit diesen Restlaufzeiten eine geringere Hedgingwirkung unterstellt. Die mit der aufsichtlichen Formel berechneten Korrelationen werden für gewichtete Sensitivitäten an unterschiedlichen Stützstellen in einem Bucket, die unterschiedlichen Risikofaktoren ausgesetzt sind, relativ um 0,1 Prozent abgesenkt, also mit dem Faktor von 99,9 Prozent multipliziert. Eine derart geringfügige Bereinigung einer ohnehin kritisch zu schätzenden Variablen überrascht und ist statistisch kaum begründbar. Ein fester Korrelationswert in Höhe von 99,9 Prozent ist für gewichtete Sensitivitäten an derselben Stützstelle in einem Bucket vorgesehen, die unterschiedlichen Risikofaktoren ausgesetzt sind. Zur Bestimmung der Mindesteigenmittelanforderung für das Delta-Risiko im Zinsrisikobereich werden die Delta-Risikopositionen und die Summen der gewichteten Sensitivitäten über alle Währungen (Buckets) hinweg unter Berücksichtigung von Korrelationen aggregiert. Der Baseler Ausschuss legt für die Buckets eine Korrelation in Höhe von 50 Prozent fest. Credit-Spread-Risikobereich Die Kreditspanne (Credit Spread) ist die Marktrisikoprämie, also die Differenz zwischen der Rendite für einen verzinslichen Vermögensgegenstand und einem risikofreien Referenzzinssatz für die gleiche Laufzeit der Investition. Der Credit Spread kann sich im Zeitablauf aufgrund einer veränderten Risikoeinstellung im Markt verändern, ohne dass sich die Kreditqualität eines Emittenten ändert. Dies war insbesondere in der Finanzkrise 2007/2008 zu beobachten. Steigt die Risikoaversion beispielsweise in einer Volkswirtschaft müssen für alle Risikostufen höhere Renditen über der risikofreien Rate in Aussicht gestellt werden. Dadurch sinken die Preise der betrachteten Instrumente. Im Credit-Spread-Risikobereich (CSR) werden die Zinsrisikopositionen des Handelsbuchs in die Kategorien „CSR bei unverbrieften Positionen“, „CSR bei verbrieften Positionen außerhalb des Correlation-Trading-Portfolios“ und „CSR bei verbrieften Positionen des Correlation-Trading-Portfolios“ eingeteilt. Eine Unterscheidung nach Währungen findet nicht statt. In einem Korrelationshandels-Portfolio werden insbesondere Verbriefungen und korrespondierende Hedges gehalten, die strikte Anforderungen erfüllen müssen. So dürfen Positionen nicht wiederverbrieft sein und nicht in Verbindung mit einem zugrunde liegenden Retail-Instrument oder einer Zweckgesellschaft stehen. Für jede Kategorie wird die Eigemittelanforderung separat ermittelt, wobei bei der Bestimmung der Sensitivitäten eine Änderung des zugrunde liegenden Risikofaktors um einen Basispunkt unterstellt wird. Die Sensitivitäten oder Risikopositionen von unverbrieften Positionen und verbrieften Positionen des Correlation-Trading- Portfolios werden je nach Kreditqualität („Investment Grade“ und „High Yield / Non-Rated“) in fünfzehn Buckets eingeordnet. Das sechzehnte Bucket erfasst ohne Berücksichtigung der Kreditqualität alle „sonstigen Branchen“. Jedem der Buckets ist ein Risikogewicht zugeordnet, wobei den verbrieften Positionen des Korrelationshandels-Portfolios aufgrund längerer Liquidationszeiträume und höheren Basisrisiken bei gleichem Bucket durchweg ein höheres Risikogewicht zugewiesen wird. Zur Ermittlung der Delta-Risikopositionen der Buckets sind die gewichteten Sensitivitäten innerhalb der Buckets 1 bis 15 unter Beachtung der Vorzeichenregel, also ob den Sensitivitäten Positionen mit denselben oder unterschiedlichen Vorzeichen zugrunde liegen, und den bankaufsichtlich vorgegebenen Korrelationen zu aggregieren. Die Höhe der Korrelationen ergibt sich aus dem Produkt von drei Faktoren, die berücksichtigen, ob es sich um identische Emittenten handelt sowie ob die Laufzeiten und Risikofaktoren der Instrumente übereinstimmen. Sind die Instrumente nicht identisch, ist ein Korrelationswert in Höhe von 35 Prozent vorgegeben. Weichen die Laufzeiten voneinander ab, wird als Faktor 65 Prozent verwendet. Beziehen sich die Sensitivitäten nicht auf die gleiche Renditestrukturkurve beträgt der Faktor 99,9 Prozent. Erfüllen die betrach- 16 diebank 04.2016

FINANZMARKT ó teten Positionen alle genannten Kriterien, sind alle drei Faktoren gleich 1 und damit auch die Gesamtkorrelation. Im Bucket 16, „Sonstige Branchen“, wird lediglich die einfache Summe der gewichteten Sensitivitäten zur Bestimmung der Delta-Risikopositionen verwendet. Zur Bestimmung der Mindesteigenmittelanforderung für das Delta-Risiko im CRS-Bereich für Positionen außerhalb des Korrelationshandels-Portfolios werden die Delta-Risikopositionen und die Summen der gewichteten Sensitivitäten über alle Buckets hinweg unter Berücksichtigung von Korrelationen aggregiert. Die Höhe der Korrelationen ergibt sich aus dem Produkt von zwei Faktoren, die berücksichtigen, ob die Emittenten dieselbe Ratingeinstufung („Investment Grade“ oder „High Yield / Non-Rated“) besitzen und derselben Branche angehören. Ist die Ratingeinstufung nicht identisch, ist ein Korrelationswert in Höhe von 50 Prozent vorgesehen. Gehören die Emittenten zu unterschiedlichen Branchen sind in Abhängigkeit der Branchenkombinationen Korrelationswerte von 5 bis 75 Prozent anzusetzen. Erfüllen die betrachteten Positionen die beiden Kriterien, sind die Faktoren gleich eins und damit auch die Gesamtkorrelation. Bei verbrieften Positionen des Correlation-Trading-Portfolios sind insgesamt vierundzwanzig Buckets vorgesehen, in die Risikopositionen je nach Kreditqualität („Senior Investment Grade“, „Non-Senior Investment Grade“ und „High Yield / Non-Rated“) und Branche eingeordnet werden. Das fünfundzwanzigste Bucket erfasst ohne Berücksichtigung der Kreditqualität alle „sonstigen Branchen“. Jedem der Buckets ist ein Risikogewicht zugeordnet. Die Korrelationen lassen sich als Produkt aus drei Faktoren errechnen (Tranche, Tenor und Basis). Der Parameter für Korrelationen zwischen verschiedenen Buckets ist auf 0 Prozent festgelegt. Ansonsten ist das Vorgehen bei der Bestimmung der Mindesteigenmittelanforderung für das Delta-Risiko analog zu CRS- Positionen außerhalb des Korrelationshandels-Portfolios. Erfassung des Vega-Risikos Die für das Delta-Risiko relevanten Risiko-Buckets der beschriebenen Risikobereiche werden für die Bestimmung der Eigenmittelanforderung für das Vega-Risiko, also die Auswirkung der Volatilität der (zufälligen) Veränderungen des Marktpreises auf den Wert einer Option, weitestgehend übernommen. Auch die Volatilität ist über längere – unter Umständen auch kürzere – Ihr Abo. Wissen, was zählt. transforming risk into value organisation Strategisch einkaufen ank.de nr.5 ó mai 2015 die bank ó bank prozessmanagement Top-Risiko Reputation fl nr.7 ó juli 2015 www.die-bank.de die bank ZEITSCHRIFT FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS die bank nr.6 ó juni 2015 www.die-bank.de Höhere Wertschöpfung im Kreditgeschäft G 8790 Sichern Sie sich ein Jahr lang die Fachzeitschrift die bank für 120 €. fl nr.6 ó juni 2015 tzen Sie im ierung unternehmensfinanzierung Mittelstandsanleihen unter Druck zahlungsverkehr die bank ZEITSCHRIFT FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS www.bank-verlag-shop.de geschäftsmodelle ZEITSCHRIFT FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS Bank Payment Obligation Baader Bank, Sutor Bank, Wikifolio strategie strategie Euro 11,00 personal führungsqualität anlegerschutz Zukunftsmodell digitale Bank Digitale Revolution im Retail-Banking Führung durch Bindung Der „Passt genau“-Manager Risikoprofiling von Anlegern regulierung ICAAP in die Gesamtbank 04.2016 diebank 17

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