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die bank 03 // 2020

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

PERSONALIEN Personalien

PERSONALIEN Personalien / Bücher der diplomierte Betriebswirt und Wealth Advisor Daniel Kolb u. a. bei der Deutsche Bank, UBS Deutschland und der Fürstlich Castell’sche Bank tätig. Seit 1993 arbeitet er im Private Banking und Wealth Management. Stephan Schmidt ist ebenfalls diplomierter Betriebswirt und Bankkaufmann. 1987 ist er in das Private Banking eingestiegen. Vorherige Stationen seiner Karriere waren die Commerzbank AG und die Volksbank Pforzheim eG. hkp group GmbH, Frankfurt am Main. Isabel Jahn (47, Foto) ist seit Jahresbeginn neue Partnerin und neues Mitglied der Geschäftsleitung. Die studierte Diplom-Kulturwirtin verfügt über umfassende Expertise und langjährige Erfahrung im HR- und Vergütungsmanagement von Banken und Finanzdienstleistern sowie in der Beratung zu diesen Themenfeldern. Bei Commerzbank und UBS durchlief sie zunächst diverse Fach- und Führungsfunktionen u. a. im Bereich Talent Management & Development, bevor sie Personalleiterin bei UBS Deutschland wurde. 2017 kam Jahn zur hkp group, wo sie seitdem nationale wie internationale Finanzdienstleister in zentralen Aspekten des HR- und Vergütungsmanagements berät und die Beratungs-Practice Financial Services mit verantwortet. Hansainvest Hanseatische Investment- GmbH, Hamburg. Der Aufsichtsrat hat mit Andreas Hausladen einen weiteren Geschäftsführer bestellt. Er übernimmt mit Wirkung zum 1. April die Verantwortung für das Financial-Assets-Geschäft der Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft. Der 52-jährige Andreas Hausladen verfügt über mehr als 30 Jahre Berufserfahrung im Kapitalmarkt sowie im Wertpapierund Fondsgeschäft. Bereits seit 2018 zeichnete er für die Bereiche Sales, Relationship Management und Business Development Financial-Assets der KVG verantwortlich. Die Geschäftsführung der Hansainvest besteht damit fortan aus vier Personen: Dr. Jörg W. Stotz (Sprecher der Geschäftsführung), Ludger Wibbeke, Andreas Hausladen sowie Nicholas Brinckmann. Mastercard Deutschland, Frankfurt am Main. Michael Miebach (52, Foto), derzeit Chief Product Officer, steigt zum Jahresbeginn 2021 auf und wird Chief Executive Officer und Mitglied des Verwaltungsrats. Als Teil des Führungswechsels wird er mit Wirkung zum 1. März 2020 zudem zum President ernannt. In dieser Rolle wird Miebach die Bereiche Vertrieb, Marketing, Produkt, Dienstleistungen und Technologie verantworten. Michael Miebach stammt aus Deutschland und hat an der Universität Passau seinen MBA gemacht. Ajay Banga, President und Chief Executive Officer von Mastercard, wird zum 1. Januar 2021 in die Rolle des Executive Chairman des Board of Directors von Mastercard wechseln. Philipps-Universität Marburg, Marburg. Zum 1. Januar 2020 wurde mit Prof. Dr. Martin Christian Hirsch (57) einer der international führenden Experten im Bereich der KI auf die neu eingerichtete Professur „Künstliche Intelligenz in der Medizin“ am Fachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg sowie des Universitätsklinikums Marburg berufen. Die Stelle besetzt die zentrale Rolle bei der weiteren Konzeption und dem Aufbau des „Zentrums für Digitale Medizin“ der Universität Marburg, das als interdisziplinäres Zentrum an den Fachbereichen Medizin und Mathematik & Informatik mit mehreren zum Teil neu einzurichtenden Professuren geplant ist. Hirsch wird am UKGM mit einem Team aus Wissenschaftlern und Ärzten konkrete Lösungen zu Verbesserung der Krankenversorgung entwickeln. Eurizon Capital SGR, Mailand. Saverio Perissinotto (Foto) ist neuer CEO und General Manager der Asset-Management-Division der Intesa-Sanpaolo-Gruppe. Er folgt auf Tommaso Corcos, der zum CEO und General Manager der Private-Banking-Abteilung berufen wurde. Perissinotto hat seine Tätigkeit bereits aufgenommen. Zuvor fungierte er als General Manager von Intesa Sanpaolo Private Banking. STEPHAN PAUL / FRIEDERIKE SATTLER / DIETER ZIEGLER HUNDERTFÜNFZIG JAHRE COMMERZ- BANK 1870 - 2020 Siedler Verlag, München 2020, 712 S., 32 €, ISBN 978-3-8275-0134-9 Am Aschermittwoch feierte die Commerzbank ihren 150. Geburtstag. Veranstaltete man zum 125-jährigen Jubiläum vor einem Vierteljahrhundert noch eine große Feier im Frankfurter Waldstadion mit mehr als 20.000 Mitarbeitern, so gab sich das Geldhaus diesmal mit einem kleinen Fest im Frankfurter Palmengarten eher bescheiden. Eine nachvollziehbare Zurückhaltung, denn die Commerzbank befindet sich seit Jahren in einer tiefen strukturellen Krise. Erst im Herbst 2019 wurde ein neues Sparprogramm beschlossen. Mehr als 4.000 Jobs sollen abgebaut werden. Doch ungeachtet der Krisenlage gewährt das Institut im Jubiläumsjahr historisch Interessierten die erste wissenschaftlich fundierte Gesamtdarstellung der Geschichte der Bank. Nach der Gründung im Jahr 1870 konzentrierte sich die Commerzbank zunächst auf die Finanzierung des Außenhandels und der mittelständischen Wirtschaft. Im Laufe des 20. Jahrhunderts stieg das Institut dann zu einer global agierenden erfolgreichen Geschäftsbank auf. Die drei Autoren beschreiben nicht nur den Wandel des Konzerns im Laufe der Jahrzehnte, sondern beleuchten auch das wirtschaftliche und politische Umfeld, in dem sich dieser Wandel vollzog. Dabei werden auch die Tiefpunkte der Historie nicht ausgespart: „Neben dem Beinahezusammenbruch aufgrund der Substanzverluste nach dem Zweiten Weltkrieg und der anschließenden, am Ende aber nur vorrübergehenden Zerschlagung in ein knappes Dutzend Regionalinstitute musste die Commerzbank auch zweimal in Friedenszeiten während ihrer 150 Jahre währenden Geschichte durch den Steuerzahler vor dem Untergang gerettet werden“, so die Autoren. Später beleuchten sie das wohl düsterste Kapitel der Firmengeschichte zur Zeit des Dritten Reichs: „Die Commerzbank musste sich den neuen Verhältnissen anpassen und tat es 88 03 // 2020

Impressum PERSONALIEN ZEITSCHRIFT FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS auch. Es wäre aber reine Apologie, wollte man diesen Anpassungsprozess ausschließlich als eine verordneten interpretieren.“ Auch in der Commerzbank habe es Überzeugungstäter gegeben, und die hätten seit der Machtübernahme (Hitlers, Anm. des Verfassers) Rückenwind bekommen. „Vor allem aber gab es Opportunisten, die die Chance ergreifen wollten, die sich ihnen durch den Umbruch der Jahre 1932/33 eröffneten.“ In der Folge wird dargelegt, wie es zur „Nazifizierung und Entrechtung der Belegschaft“ kam. Während der Finanzkrise 2008 urteilte die Presse den Autoren zufolge, dass die Commerzbank ein „schlimmer Sanierungsfall“ sei. Zum zweiten Mal in seiner Geschichte habe das Kreditinstitut am Abgrund gestanden. Ein Überleben des Instituts sei daher nur noch mit Staatshilfe möglich gewesen. „Am 3. November 2008 wurde eine Eckpunktevereinbarung abgeschlossen, die die Bereitstellung stiller Einlagen des SoFFin in Höhe von 8,2 Mrd. € bei einer Verzinsung von 9 Prozent vorsah.“ Beim Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS, auch Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung, SoFFin) handelte es sich um einen deutschen Extrahaushalt, der illiquide Banken in Folge der Finanzmarktkrise stützte. Das von der Eugen-Gutmann-Gesellschaft, der historischen Gesellschaft der Commerzbank, herausgegebene Werk zeichnet sich durch zwei wesentliche Charakteristika aus: Es ist ungewöhnlich detailreich und ungewöhnlich mutig. Sowohl Laien als auch Fachleute kommen bei der Lektüre auf ihre Kosten. Dogan Michael Ulusoy HERMANN-JOSEF BUNTE / KAI ZAHRTE AGB-BANKEN, AGB-SPARKASSEN, SONDERBEDINGUNGEN Verlag C. H. Beck 2019, 1009 Seiten S., 169 €, ISBN 978-3-406-70021-7 Von veränderten Sicherheitsverfahren über neue regulatorische Anforderungen bis hin zu Modifikationen der Finanzmarktrichtlinien: Wohl kaum eine Branche hat in den letzten Jahren einen derart starken Anpassungsprozess durchlaufen wie die Finanzindustrie. Das hatte auch Konsequenzen für die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Geldhäuser, die immer wieder angepasst werden mussten. Bankgeschäfte sind insgesamt stark geprägt durch die AGB. Allein durch das Gesetz zur Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 vom 13. Januar 2018 hätten sich erhebliche Änderungen zum gesamten Zahlungsverkehrsrecht ergeben, heißt es im Vorwort zur 5. Auflage. Der Kommentar bezieht denn auch die seit dem 14. September 2019 geltenden Änderungen der Bedingungen für das Online Banking mit ein, die in der zweiten Stufe der PSD2 geregelt sind. Hierbei findet die Starke Kundenauthentifizierung eine besondere Berücksichtigung. Aber auch durch die SEPA-Verordnung, die Regelungen zum Recht auf ein Basiskonto, das Einlagensicherungsgesetz, vor allem aber durch die Rechtsprechung des BGH zu einzelnen Klauseln seien zahlreiche Änderungen der AGB-Banken und -Sparkassen, vor allem der Sonderbedingungen, notwendig geworden, sodass eine grundlegende Neubearbeitung des Kommentars geboten gewesen sei, heißt es im Vorwort weiter. Hervorzuheben ist, dass bei der Beschreibung der Klauseln jeweils der aktuelle Stand der Rechtsprechung dargelegt wird. Für die Mitarbeiter von Banken und für Anwälte, die Rechtsschutz für oder gegen ein Kreditinstitut erstreiten wollen, stellt das Handbuch eine wertvolle Richtschnur für den Bankenalltag dar. Dogan Michael Ulusoy Liebe Leserin, lieber Leser, wenn auch Sie Vorschläge für unsere Personalien haben, dann mailen Sie uns doch einfach Ihren Text und ein Foto an: die-bank@bank-verlag.de Ihre Redaktion (Es besteht kein Anspruch auf den Abdruck.) Verlag und Herausgeber: Bank-Verlag GmbH Wendelinstraße 1, 50933 Köln Tel.: +49/221/5490-0, Fax.: +49/221/5490-315 E-Mail: die-bank@bank-verlag.de Chefredakteur: Wilhelm Niehoff (V. i. S. d. P.) Redaktion: Anja U. Kraus (Redaktionsleitung), Tel.: +49/221/5490-542 E-Mail: anja.kraus@bank-verlag.de Dogan Michael Ulusoy, Tel.: +49/221/5490-519 E-Mail: dogan-michael.ulusoy@bank-verlag.de Mediaberatung: medien@bank-verlag.de, Tel.: +49/221/5490-602 oder Tel. : +49/221/5490-327 Produktionsleitung: Armin Denzel Layout: Katrin Frese, Cathrin Schmitz Geschäftsführer: Wilhelm Niehoff (Sprecher), Michael Eichler, Matthias Strobel Handelsregister: Köln: HRB 65 USt-Id.-Nr. DE 12279 4759 Steuer-Nr. 223 5802 2339 VN 11756 Abo- und Leserservice: Tel.: +49/221/5490-500, Fax: +49/221/5490-315, E-Mail: medien@bank-verlag.de Lektorat: Ulrike Ascheberg-Klever, Köln Druck: ICS Communications-Service GmbH Voiswinkeler Str. 11d, 51467 Bergisch Gladbach Erscheinungsweise: Printausgabe (ISSN 0342-3182): 10 x im Jahr E-Mail-Newsletter: mindestens monatlich Anzeigenpreise: Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 34 vom 1.1.2020 Bezugspreise: Einzelheft: 16,00 €, Abo: 140,00 € pro Jahr (inkl. Versandkosten und 7% MwSt), Studentenabo: 80,00 € pro Jahr (inkl. Versandkosten und 7% MwSt) Copyright und Haftungsausschluss: Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlags vervielfältigt werden. Unter dieses Verbot fallen insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf Datenträgern. 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