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die bank 02 // 2020

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

News & Trends

News & Trends UNTERNEHMENSKULTUR Wertschätzung erwünscht Eine wertschätzende Unternehmenskultur ist ausschlaggebend für ein positives Mitarbeitererlebnis. Das geht aus dem aktuellen Trendreport des Schweizer Start-ups Beekeeper hervor. Darin wird analysiert, was Mitarbeitern in Firmen besonders wichtig ist. Der Report gibt auf dieser Grundlage Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber. Die wichtigsten Erkenntnisse: Ein bekannter Firmenname und ein hohes Gehalt sind heute nicht mehr ausschlaggebend. Vielmehr kommen zunehmend weiche Faktoren ins Spiel, wie zum Beispiel die Frage, ob die Kultur der Firma zur eigenen Persönlichkeit passt. Neben einer guten Unternehmenskultur sind Wertschätzung, Weiterbildungsmöglichkeiten, das Verhalten von Vorgesetzten, eine funktionierende interne Kommunikation sowie Angebote zur Gesundheitsförderung entscheidende Kriterien für das Wohlbefinden. ù Mitarbeiter wünschen sich, dass die Firmenkultur zur eigenen Persönlichkeit passt. BESETZUNG DER CHEFETAGE Dank Frauen weniger Fehlverhalten Eine neue Untersuchung zeigt, dass Banken mit einer höheren Frauenquote im Verwaltungsrat weniger Geldstrafen für Fehlverhalten auferlegt werden. Die Studie, zu deren Autoren die Dozentin für Finanzwesen Dr. Angela Gallo und die Professorin für Bank- und Finanzwesen Barbara Casu Lukac gehören und die von Wissenschaftlern der Cass Business School mitverfasst wurde, untersucht die Auswirkungen der geschlechtsspezifischen Vielfalt von Verwaltungsräten auf das finanzielle und allgemeine Fehlverhalten von Banken. Da die Fälle solchen Fehlverhaltens, etwa Geldwäsche oder Finanzmissbrauch, nach der Finanzkrise 2007/08 zugenommen haben, leiteten die Bankenaufsichtsbehörden Reformen ein, um Probleme der Unternehmensführung anzugehen. Eine dieser Reformen umfasst Maßnahmen zur Erhöhung der Geschlechtervielfalt in der Chefetage. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern in den Chefetagen die Strafen für Fehlverhalten von Banken um 7,48 Mio. US-$ pro Jahr reduziert. Dr. Gallo erklärt: „Der nächste Teil jeder Reform sollte versuchen, sicherzustellen, dass Vielfalt m it Eingliederung verbunden ist. Mit anderen Worten: Frauen, die im Vorstand sitzen, sollten auch die gleichen Möglichkeiten erhalten, sich aktiv zu beteiligen und zu seinen Aktivitäten beizutragen. Diese mangelnde Einbeziehung könnte zum Beispiel erklären, warum Frauen oft schon nach kurzer Zeit ihren Sitz in einem Gremium verlassen." Gallo ist zudem der Ansicht, dass eine kulturelle Anpassung erforderlich sei, um Fragen der Ungleichheit auf Vorstandsebene anzugehen, bevor die Banken die Ergebnisse dieser und ähnlicher Studien über die Vorteile der Geschlechtervielfalt in vollem Umfang nutzen können. MITARBEITERANGEBOTE UniCredit unter Top-Arbeitgebern Die Großbank UniCredit wird im Jahr 2020 zum dritten Mal in Folge offiziell vom Top Employers Institute für außergewöhnliche Mitarbeiterangebote zertifiziert. Im Rahmen der jährlich von dem Institut durchgeführten internationalen Studie werden führende Arbeitgeber weltweit ausgezeichnet: Unternehmen, die ihren Mitarbeitern hervorragende Rahmenbedingungen bieten, Talente in allen Bereichen des Unternehmens fördern und entwickeln sowie fortlaufend daran arbeiten, ihre Beschäftigungsverhältnisse zu verbessern. Die Zertifizierung als europäischer Top- Arbeitgeber erhielt das Kreditinstitut durch länderbezogene Zertifizierungen in Bulgarien, Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Russland, Serbien und Ungarn. Die Analyse untersuchte auch andere Aspekte der Vielfalt, etwa Alter, Nationalität und Arbeitnehmervertretung, fand aber keine Hinweise darauf, dass diese Variablen mit sinkendem Fehlverhalten in Verbindung stehen. ù Das Top Employers Institute bewertete die Mitarbeiterangebote der UniCredit anhand von Kriterien wie zum Beispiel Talent- und Personalentwicklung, Performance Management, Karriere- und Nachfolgeplanung sowie Unternehmenskultur. ù 6 02 // 2020

NEWS & TRENDS DISKUSSION ÜBER DIGITALES ZENTRALBANKGELD Notenbanken kooperieren Die Zentralbanken mehrerer Staaten haben sich zusammengetan, um sich mit den künftigen Einsatzmöglichkeiten für digitales Zentralbankgeld zu befassen. Die Bank of Canada, die Bank of England, die Bank von Japan, die Europäische Zentralbank (EZB), die Schwedische Reichsbank sowie die Schweizerische Nationalbank haben gemeinsam mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) eine Gruppe gegründet, um Erfahrungen aus der Bewertung der Möglichkeiten für digitales Zentralbankgeld (Central Bank Digital Currency – CBDC) auszutauschen. Das teilte die Europäische Zentralbank mit. Die Gruppe wird Anwendungsfälle für digitales Zentralbankgeld, wirtschaftliche, funktionale und technische Ausgestaltungsoptionen einschließlich der grenzüberschreitenden Interoperabilität sowie den Wissensaustausch über neu aufkommende Technologien analysieren. Sie wird sich eng mit den einschlägigen Institutionen und Foren abstimmen, insbesondere mit dem Finanzstabilitätsrat und dem Ausschuss für Zahlungsverkehr und Marktinfrastrukturen (Committee on Payments and Market Infrastructures – CPMI). ù ZAHL DES MONATS 3.537 Schlichtungsanträge gingen laut Bankenverband 2019 in der Geschäftsstelle des Ombudsmanns der privaten Kreditinstitute ein. CHANGE MANAGEMENT Nur 20 Prozent der Projekte erfolgreich Wie hoch der Druck in den Unternehmen ist, zeigt eine Untersuchung der Unternehmensberatung Mutaree. 49 Prozent der Fach- und Führungskräfte sagen, dass in ihrer Organisation derzeit 15 bis 60 Change-Projekte parallel laufen. Doch nur für 20 Prozent der Projekte erwarten die Befragten einen erfolgreichen Abschluss. ù AUS DER BANKENAUFSICHT BaFin legt Themenschwerpunkte fest Die BaFin hat ihre Schwerpunktthemen für 2020 veröffentlicht. Wesentliche Schwerpunkte sind demnach Digitalisierung, IT und Cyberrisiken. Im Bereich „Big Data und Künstliche Intelligenz (Big Data and Artificial Intelligence, BDAI)“ konkretisiert die Aufsicht anhand von fünf Initiativen prinzipienbasiert den Handlungsrahmen für beaufsichtigte Unternehmen. Ziel sei es, größere Rechtssicherheit beim Einsatz solcher Technologien zu schaffen. Neben der Aufsicht über Algorithmen befasse sich die Ba- Fin verstärkt mit Marktanalysen zu BDAI, der Bedeutung von Daten im Wettbewerb, den Grenzen der Finanzaufsicht angesichts neuer Marktteilnehmer und Geschäftsmodelle sowie dem Einsatz von BDAI in der Geldwäscheprävention. DEUTSCHE BUNDESBANK Erneut weniger falsche Banknoten Die Bundesbank hat 2019 in Deutschland rund 55.200 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 3,3 Mio. € registriert. Die Zahl der Fälschungen sank gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent. Laut Bundesbank entfielen rein rechnerisch damit sieben falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner. „Die Falschgeldzahlen sind weiter zurückgegangen. Grund dafür ist die Einführung der neuen Banknoten der Europa-Serie mit verbessertem Fälschungsschutz“, erklärte Johannes Beermann, das für Bargeld zuständige Vorstandsmitglied der Notenbank. „Insbesondere die Anzahl der 50-Euro-Fälschungen ist deutlich gesunken.“ Allerdings liegt der Anteil von 50-Euro-Fälschungen mit 56 Prozent immer noch an der Spitze bei falschen Geldscheinen. 2019 wurden zudem rund 42.100 falsche Münzen im deutschen Zahlungsverkehr festgestellt. Im Vorjahr lag das Aufkommen bei rund 33.100 falschen Münzen. Damit entfielen in der Bundesrepublik rechnerisch fünf falsche Münzen auf 10.000 Einwohner. Am häufigsten wurden 2-Euro- Münzen nachgemacht, mit einem Anteil von 88 Prozent an allen falschen Münzen. ù 02 // 2020 7

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