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die bank 02 // 2018

die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

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EDITORIAL » Beim Finanzwissen der Deutschen kollidiert die Selbsteinschätzung mit der Realität. « Die neue Transparenz-Offensive Liebe Leserin, lieber Leser, das neue Jahr hat die Bankenwelt wieder mit etlichen Neuerungen begrüßt. Gleich am 3. Januar traten mit der Umsetzung der Finanzmarktrichtlinie MiFID II eine Reihe von Vorgaben in Kraft, die nach dem Willen des Regulierers in erster Linie die Rechte des Anlegers stärken sollen. Deshalb wird z. B. der Vertrieb von Finanzprodukten, der schon im Rahmen der Produktentwicklung auf die Adressierung von Zielgruppe und -markt fokussieren soll, schärfer beobachtet. Im Rahmen einer europaweit einheitlich geregelten Finanzmarktaufsicht weicht das bekannte Beratungsprotokoll nun einer Geeignetheitserklärung. Das etwas unschöne Wort steht dafür, dass das jeweilige Finanzprodukt für den Kunden geeignet sein und in seine Anlagestrategie passen soll. Wertpapierdienstleister müssen die Gesamtkosten von Produkten und Dienstleistungen sowie deren Auswirkungen auf die Rendite nun von vornherein deutlich machen und dem Kunden auf Wunsch eine genaue Auflistung liefern. Damit noch nicht genug: Eine weitere Anforderung für Banken ist die neue Verpflichtung, die gesamte externe und interne elektronische Kommunikation inklusive der Telefongespräche mit Bezug auf Kundenaufträge aufzuzeichnen. Falls es zu einem Streitfall kommen sollte, wird dem Kunden damit die Beweisführung erleichtert. Umgekehrt kann aber auch der Bankberater so künftig nachweisen, dass er seinen Pflichten nachgekommen ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser ganze Aufwand und die neuerliche Bürokratiekeule im täglichen Arbeitsleben auswirken wird. Abzuwarten ist aber auch, wie die Kunden reagieren werden und ob diese mit der neuen Transparenz-Offensive auch umzugehen wissen. Denn eine aktuelle Umfrage des Bankenverbands legt erschreckende Lücken im Finanzwissen der Deutschen offen. Zwar interessieren sich die meisten Bürger für Wirtschaftsthemen und glauben von sich selbst, dass sie sich in Finanzfragen gut auskennen. Dabei kollidiert aber die Selbsteinschätzung mit der Realität. 44 Prozent der repräsentativ Befragten hatten keine Ahnung, was ein Investmentfonds ist, nur die Hälfte kannte die aktuelle Inflationsrate zumindest ungefähr und sechs von zehn Deutschen wussten mit dem Begriff „gesetzliche Einlagensicherung“ nichts anzufangen. Seit 2014 hat sich der Umfrage zufolge die Finanzkompetenz der Gesamtbevölkerung weiter verschlechtert. Eine bedenkliche Tendenz, findet nicht nur der Bankenverbands-Hauptgeschäftsführer Andreas Krautscheid. Er hält wirtschaftliches Grundverständnis in Zeiten der Digitalisierung aller Lebensbereiche für zunehmend wichtiger. Nur wer informiert ist, kann die für sich jeweils richtigen Schlüsse aus diesem Wissen ziehen. In diesem Sinne, liebe Leser: Bleiben Sie interessiert! Herzliche Grüße aus Köln Ihre Redaktion „die bank“ Bereits im Heftjahrgang 2017 erschien „die bank“ in zehn Ausgaben. Daran wird sich auch in diesem Jahr nichts ändern. Sie werden also auch im Jahr 2018 wieder insgesamt zehn Ausgaben unserer Fachzeitschrift erhalten. 02 // 2018 3

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