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die bank 01 // 2015

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

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ó PERSONALIEN fi PERSONALIEN PRIVATES BANKGEWERBE Bankenverband Nordrhein-Westfalen e.V., Düsseldorf. Der ehemalige Vorsitzende des Vorstandes Andreas Kleffel wird am 8. Januar 70 Jahre alt. Bayerischer Bankenverband e.V., München. Dr. Theodor Weimer (Foto), Sprecher des Vorstands der UniCredit Bank AG, ist am 14. November einstimmig als Präsident des Bayerischen Bankenverbands wiedergewählt worden. Er übernimmt diese Aufgabe damit für eine zweite Amtszeit von drei Jahren. Neu in den Vorstand eingetreten ist Dr. Ulrich Schürenkrämer, Mitglied des Management Committee Deutschland der Deutschen Bank AG in München. Für eine weitere Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt wurden Mathias Ritzmann, persönlich haftender Gesellschafter des Bankhauses Max Flessa KG, Schweinfurt, Dr. Bernhard Scholz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Pfandbriefbank AG, Unterschleißheim, und Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Mitglied des Vorstands der Bank Schilling & Co. AG, Hammelburg. Commerzbank AG, Frankfurt/Main. Das ehemalige Mitglied des Vorstands der früheren Dresdner Bank AG, Dr. Manfred Meier-Preschany, ist am 13. November im Alter von 85 Jahren verstorben. Deutsche Bank AG, Frankfurt/Main. Das ehemalige Mitglied des Vorstands Dr. Tessen von Heydebreck vollendet am 9. Januar sein 70. Lebensjahr. Donner & Reuschel Aktiengesellschaft, Hamburg. Das ehemalige Mitglied des Vorstands Wolfgang Hellwege feiert am 2. Januar seinen 60. Geburtstag. M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA, Hamburg. Der ehemalige persönlich haftende Gesellschafter Dr. Bernd Borgmeier wird am 25. Januar 60 Jahre alt. MainFirst Bank AG, Frankfurt/Main. Thomas Meier, zuvor im Fondsmanagement der Sparkassen- Tochter Deka Investments tätig, verstärkt seit dem 1. Januar das Asset Management. In seiner neuen Funktion koordiniert er künftig die Aktien-Teams und verwaltet darüber hinaus selbst Portfolios. AUSLANDSBANKEN Bank J. Safra Sarasin AG, Basel. Der stellvertretende Chief Executive Officer Eric G. Sarasin ist Ende Oktober von seinem Amt zurückgetreten. Oesterreichische Nationalbank, Wien. Der ehemalige Generalrat Dr. Heinrich Treichl ist am 2. November im 102. Lebensjahr verstorben. UniCredit Bank Austria AG, Wien. Carlo Vivaldi (Foto) wird neuer Vorstand für die CEE-Division. Er folgt in dieser Position auf UniCredit-Ebene Gianni Franco Papa nach, der jüngst zum Head der Corporate & Investment Banking Division und zum Group Deputy General Manager der UniCredit ernannt worden ist. In seiner neuen Funktion wird Vivaldi für die Entwicklung des führenden, internationalen Bankennetzwerks in Zentral- und Osteuropa sowie das Geschäft in der Region verantwortlich zeichnen. ÖFFENTLICH-RECHTLICHER KREDITBE- REICH Landeskreditbank Baden- Württemberg – Förderbank, Karlsruhe. Yvonne Zimmermann (Foto), seit 2012 Mitglied des Vorstands der Sparda Bank Hamburg, ist mit Wirkung vom 15. April zum Mitglied des Vorstands berufen worden. Die Verträge von Prof. Dr. Manfred Schmitz-Kaiser und Dr. Karl Epple laufen Mitte nächsten Jahres zur Altersgrenze hin aus. Der Vorstand der L-Bank besteht künftig aus drei Mitgliedern. Zimmermann startete ihr Berufsleben 1987 mit der Ausbildung zur Bankkauffrau und einem Traineeprogramm in einer Großbank sowie einigen Jahren in der Kundenberatung. 1992 wechselte sie in eine Genossenschaftsbank in der Südpfalz, in der sie als Prokuristin in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig war. Danach war sie seit 2006 Abteilungsleiterin Markt beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken in Berlin. NRW.Bank, Düsseldorf. Der Vorstandsvorsitzende Klaus Neuhaus (Foto) ist zum Vizepräsident des Europäischen Verbands öffentlicher Banken (European Association of Public Banks – EAPB) gewählt worden. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. EAPB-Präsident ist der Vorstandsvorsitzende der Nederlandse Waterschapsbank N.V. (NWB Bank), Ron Walkier. Neben Klaus Neuhaus ist auch Tomas Werngren von der Kommuninvest aus Schweden Vizepräsident. Baden-Württembergische Bank, Stuttgart. Das ehemalige Vorstandsmitglied Horst Marschall wird am 25. Januar 70 Jahre alt. DekaBank Deutsche Girozentrale, Frankfurt/ Main. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Oliver Behrens ist auf eigenen Wunsch zum 24. November aus dem Vorstand ausgeschieden, um eine herausfordernde Aufgabe außerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe zu übernehmen. SONSTIGE Bayerische Landesbank Immobilien-Beteiligungs-Gesellschaft mbH & Co. KG, München. Seit 1. November führt Karl-Heinz Denk die Geschäfte als allein verantwortlicher Geschäftsführer. Thomas Wannenmacher ist Ende Oktober auf eigenen Wunsch ausgeschieden und in den Ruhestand getreten. Deutsche Börse AG, Frankfurt/Main. Mattias Zieschang (Foto), Mitglied des Vorstands der Fraport AG, ist am 14. November zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Börsenrats der Frankfurter Wertpapierbörse gewählt worden. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Werner Brandt hatte sein Amt zur Jahresmitte niedergelegt. An die Stelle von Brandt als Vertreter der Wählergruppe Emittenten wurde Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Lufthansa, neu gewählt. Deutscher Sparkassen Verlag GmbH, Stuttgart. Wilhelm Gans (Foto) hat am 1. Januar neben seiner Verantwortung für die Bereiche Payment, Geschäftsbetrieb und Materialwirtschaft auch die Zuständigkeit für den Bereich Kommunikation und Wissen übernommen. Oliver Lux, zuvor für das Medien-Geschäft zuständig, hat die Geschäftsführung zum 31. Dezember auf eigenen Wunsch verlassen, um neue Ziele außerhalb der Sparkassenorganisation zu verfolgen. First Private Investment Management AG, Frankfurt/Main. Dr. Bernd Scherer, Gastprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien, ist zum Chief Scientific Officer berufen worden. Frankfurt Main Finance e.V., Frankfurt/Main. Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Dr. Johannes Reich (Foto), Mitglied des Vor 86 diebank 1.2015

BÜCHER ó stands des Bankhauses Metzler, sind am 12. November zu Mitgliedern des Vorstands gewählt worden. Frank-Peter Martin, Mitglied des Partnerkreises der B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG, und Wilhelm Speckhardt, Bürgermeister a. D. der Stadt Eschborn, sind aus dem Präsidium ausgeschieden. Tradegate Exchange GmbH, Berlin. Oliver Szabries, Inhaber und Verwaltungsrat von The Berry House, ist mit Wirkung vom 3. November zum neuen Geschäftsführer bestellt worden. Union Investment Privatfonds GmbH, Frankfurt/Main. Der Geschäftsführer und Leiter des Portfoliomanagements Aktien Michael Schmidt hat das Fondshaus zum Jahresende aus persönlichen Gründen verlassen. von der Heydt & Co. AG, Frankfurt/Main. Michael Gollits, bisher Leiter der Vermögensverwaltung im Bankhaus von der Heydt, ist als Nachfolger von Tiziana Laura Pizzata zum Mitglied des Vorstands berufen worden. von der Heydt Family Office GmbH, Hamburg. Jürgen Raeke, zuletzt Geschäftsführer einer zur Berenberg Bank gehörenden Tochtergesellschaft, ist als Nachfolger von Ralph Kempcke und Hans Peter Bannert mit Wirkung vom 1. November zum Mitglied der Geschäftsführung bestellt worden. fi BÜCHER Stähli, Albert Wikinger und Waräger. Die Pioniere der Globalisierung FAZ Buch, Frankfurt 2014. 220 S., 19,90 €, ISBN 978-3-95601-059-0. Weltmännisch, gemeinschaftsbewusst und technologische Weltspitze: Bei diesen Attributen denkt man sicherlich nicht zuallererst an die Wikinger. Dabei waren es gerade sie, die mit ihren Eroberungen und Handelszügen dazu beitrugen, dass Europa das finstere Mittelalter überwinden konnte. Lange vor Kolumbus waren die Nautik- Experten mit ihren Schiffen bereits in Amerika und kontrollierten über Jahrhunderte auch den Warenaustausch nach Asien. Der Autor liefert einen lesenswerten und fachlich fundierten Überblick über die Geschichte der „Nordmänner“ und behandelt zunächst rein aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive die Wikinger als Entdecker, Krieger, Händler und Staatengründer (S. 19ff.), setzt sich aber auch mit den Gesellschaftsformen und Handelsaktivitäten (85ff.) auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt kommt dem Thema Bildung, Recht und Kommunikation zu (123ff.). Der individuelle Ansatz dieser Publikation erstreckt sich allerdings auf die Frage, was moderne Unternehmer und Manager von den Wikingern lernen können und wie das Erbe dieser Globalisierungspioniere heute gewinnbringend in der Wirtschaft genutzt werden kann. Äußerst wohltuend wird diese Perspektive allerdings in ein eigenes Schlusskapitel verwiesen (165ff.) und nicht mit der historischen Darstellung vermengt. Im Kern werden sieben zentrale Führungsthesen destilliert, die den heutigen Entscheidern in der Wirtschaft zum Bedenken nahegelegt werden: Chancen sehen, erkennen und zugreifen (1), Solidarität und Kooperation sichern, Macht und Einfluss sind nachhaltiger als Konfrontation (2), Reisen bildet (3), Status und Elitenzugehörigkeit sollten nur an die Wohlfahrt der Gesellschaft geknüpft sein (4), Erfolg braucht keine Demonstration von Besitz (5), eine egalitäre Gesellschaft beugt kollektiver Verarmung vor (6), Technologie und Logistik sind Grundvoraussetzungen einer effizienten Kommunikation (7). Darüber nachzudenken, lohnt sich in der Tat – ein rundum gelungenes Buch. Stefan Hirschmann Mayer, Thomas/Huber, Roman Vollgeld. Das Geldsystem der Zukunft Tectum Verlag, Marburg 2014. 320 S., 18,95 €, ISBN 978-3-8288-3350-0. Die bereits in den 1930er Jahren entwickelte Idee eines vollgültigen, von der Zentralbank herausgegebenen gesetzlichen Zahlungsmittel, kurz Vollgeld, ist im Gefolge der jüngsten Finanzkrise wieder stärker in das Bewusstsein der Finanztheoretiker gerückt. Im Kern geht es darum, das Giralgeld (Buchgeld) auf den Girokonten der Banken durch staatliches Vollgeld zu ersetzen. In dieser Theorie wird das alleinige Recht, Geld zu schöpfen, an die staatlichen Zentralbanken übertragen. Das dort geschöpfte Geld wird an die Staaten weitergegeben und von dort aus schuldenfrei in den Wirtschaftskreislauf eingebracht. Die Autoren sehen darin ein probates Mittel, den Geldwert sowie die Preise stabil zu halten, die Geldmenge besser zu steuern und in der Konsequenz weitere Finanzkrisen zu verhindern. Auch Spekulationen an den Börsen, wie sie heute üblich seien, würde so weitgehend entgegengewirkt und der Kauf von nicht gedeckten Aktien verhindert. Lehrreich, provokant und mitreißend in ihren Ausführungen, versuchen die beiden Autoren, neue Verfechter für die Vollgeld-Initiative zu gewinnen. Anhand der Beschreibung der Finanzkrise nach 2007 und der drei Jahre später folgenden Eurokrise sollen die Probleme und Lücken des heutigen Geldsystems aufgezeigt werden. In der Geldmengenausweitung der privaten Banken sowie der Dezentralisierung der Finanzmärkte und in der sich daraus ergebenden Möglichkeit der Banken, Giralgeld zu schöpfen, wird die zentrale Problematik des gegenwärtigen Geld- 1.2015 diebank 87

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