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die bank 01 // 2015

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

Gesamtbanksteuerung 2015 Risikotragfähigkeit und Ertragsstrategien von Banken auf dem Weg zu Basel IV Fachkonferenz am 26. Februar 2015 in der Frankfurt School of Finance & Management Die Konferenz „Gesamtbanksteuerung 2015“ bietet Bankpraktikern eine hochrangige Informations- und Dialogplattform, um sich gemeinsam mit Experten aus Kreditinstituten, Aufsichtsorganisationen und der Wissenschaft über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Im Mittelpunkt stehen u.a. folgende Themen: Anforderungen von Basel III und von Shareholdern: Wie werden Banken beidem gerecht? Auf dem Weg zu Basel IV – Veränderungen der regulatorischen Landschaft und ihre Auswirkungen Erkenntnisse aus AQR und Stresstest für die Gesamtbanksteuerung Aktuelle Markteinflussfaktoren für Renditemanagement und Gesamtbanksteuerung Verknüpfung von Bankplanung und Risikosteuerung: Anforderungen an Infrastruktur und Organisation Datenmanagement für die Gesamtbanksteuerung – Herausforderungen und Lösungsansätze Big Data Analytics in Banking Supervision An der Konferenz wirken mit: Jörg B. Bermüller, Head of Cash & Risk Management, Merck KGaA Ulrike Brouzi, Mitglied des Vorstands, Norddeutsche Landesbank Girozentrale (NORD/LB) Klaus Fabits, Director Center of Excellence, SAS DACH Bernd Geilen, Mitglied des Vorstands, ING-DiBa AG Dr. Gerd Gouverneur, CIO Risk & Finance, Commerzbank AG Prof. Dr. Thomas Heidorn, Leiter Centre for Practical Quantitative Finance, Frankfurt School of Finance & Management Dr. Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstands, Bundesverband deutscher Banken Stefan Krause, Mitglied des Vorstands, Deutsche Bank AG Patrick Maccury, Head of Division, European Central Bank Raimund Röseler, Exekutivdirektor Bankenaufsicht, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Dr. Markus Werthen, Partner, Financial Services, Accenture und viele weitere namhafte Vertreter des Finanzsektors und der Bankenaufsicht Programm und Anmeldung unter: www.frankfurt-school-verlag.de Hauptkooperationspartner: Kooperationspartner: Medienpartner:

STANDPUNKT ó Bad News/Good News fl Während Banken in aller Welt den Weltspartag feiern, verkündet eine Mini-Direktbank aus Ost-Thüringen ihren Kunden öffentlichkeitswirksam einen negativen Einlagezins. Die PR-Aktion ist derart erfolgreich, dass sie einen Marketingpreis verdient hätte. Dr. Stefan Hirschmann, Chefredakteur „diebank“ Liebe Leserin, lieber Leser, mediale Aufmerksamkeit ist ein äußerst knappes Gut. Wer eine breite Berichterstattung auf sich ziehen will, muss schlechte Nachrichten erzeugen. Dies ist eine Faustregel in der Medienökonomie. Die Deutsche Skatbank, eine genossenschaftliche Mini-Direktbank und Zweigniederlassung der VR-Bank Altenburger Land, hat die Funktionsweisen und Mechanismen der Medienpsychologie offenbar durchschaut. Allein der Firmenname ist eine äußerst gelungene Marketingaktion. Die Skatbank verbindet die bekannte Altenburger Spielkarten-Tradition und regionale Verankerung mit den zukunftsorientierten und modernen Attributen einer Online-Bank. Auf die Idee muss man erst einmal kommen, denn der Altersdurchschnitt bei den Grand-Hand-Freunden liegt jenseits der 60. Und dennoch: Nach Angaben des Deutschen Skatverbands spielen hierzulande 15 bis 20 Millionen Menschen Skat – allemal genügend Kundenpotenzial für die Skatbank. Bundesweit in die Presse haben es die Thüringer Kreditgenossen aber mit einem anderen Thema geschafft: Als erste Bank in Deutschland belegt die Skatbank Tagesgeld mit negativen Zinsen. Das galt bisher als Tabubruch – und dann auch noch in einer Woche, in der Banken in aller Welt den Weltspartag feiern. Im Kleingedruckten ist allerdings zu ersehen, dass die Konditionsanpassung nur Großeinlagen von Firmenkunden ab einem Volumen von 3 Mio. € betrifft. Damit sind die klassischen Privatanleger von der restriktiven Geschäftspolitik gar nicht berührt, aber der Aufschrei war trotzdem groß. Richtig schön groß, denn die bislang unbekannte Skatbank ist nunmehr landauf und landab bestens bekannt. Und ein Top-Kandidat für den deutschen Marketingpreis. Zwar haben mittlerweile auch andere Banken (Commerzbank, WGZ Bank) einen Negativzins für Firmen- kundeneinlagen angekündigt, in Wirklichkeit ist die Sache mit dem negativen Einlagezins aber relativ unspektakulär. Jedem Kreditinstitut steht es frei, die Bepreisung von Dienstleistungen und Finanzprodukten im eigenen Ermessen festzulegen. Dies gehört zu den geschäftspolitischen Entscheidungen, die einzig den Unternehmen obliegen. Der intensive Wettbewerb der Kreditinstitute wird auch weiterhin die wichtigste Determinante für Depositenzinsen sein. Die Banken haben dabei ein ganz anderes Problem. Mit ihrer Geldpolitik des negativen Einlagenzinses will die EZB die Institute dazu drängen, Liquiditätsüberschüsse nicht mehr bei der Zentralbank zu „parken“, sondern zur Ausreichung von Krediten zu verwenden. Nach Aussagen des Bankenverbands besteht aber insbesondere in Deutschland kein Engpass auf der Kreditangebotsseite, sondern vielmehr auf der Nachfrageseite. Viele Unternehmen sind hier so gut aufgestellt, dass sie die ohnehin gegenwärtig recht geringe Investitionstätigkeit zu großen Teilen ohne eine Bankfinanzierung stemmen können. Dies führt jedoch dazu, dass Banken, die einen Liquiditätsüberschuss aufweisen, oftmals gar keine andere Wahl haben, als diesen bei der EZB anzulegen. Nach Berechnungen von Barkow Consulting befinden sich die Kreditzinsen für Unternehmen aktuell auf dem niedrigsten Niveau seit dem Jahr 1972 und betragen noch ein Sechstel des Niveaus von 1981. Das sind – zumindest für Banken – die eigentlich schlechten Nachrichten. Ihr 1.2015 diebank 3

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