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KINOTE 02.2019

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Um einen Wandel der Finanzbranche erfolgreich zu meistern, müssen Kreditinstitute sowohl Chancen als auch Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz (KI) erkennen. Unter der neuen Marke KINOTE der Bank-Verlag GmbH finden Sie Meldungen, Studien und Fachartikel zum Themenkomplex KI. Wir beantworten Ihre Fragen rund um KI. Wir berichten über Trends, neue Technologien, Forschungsergebnisse und daraus entstehende Möglichkeiten, die KI Ihrem Unternehmen bietet.

36 02 | 2019 03 | Chart

36 02 | 2019 03 | Chart des News-Scores-Modells Quelle: Screenshot des Frühwarnsystems Risk Guard. 04 | Chart des News-Sentiment-Index-Modells Quelle: Screenshot des Frühwarnsystems Risk Guard. aggregiert. In der Anwendung wird je Unternehmen der historische Verlauf des Sentiment Index der letzten fünf Jahre grafisch dargestellt (vgl. grüne Linie in Abbildung 4). Beide Modelle können jeweils unabhängig voneinander ein Warnsignal für auffällige Nachrichten generieren, wenn mindestens ein Score- oder der Sentiment-Index-Wert die jeweils modellspezifische, kritische Schwelle überschreitet: Die gelben, orangenen bzw. roten Linien in den Abbildungen 3 bzw. 4 stellen für das jeweilige Modell die Signalschwellen für je eine Signalzone dar. Für jedes Unternehmen wird außerdem ein Überblick über die aktuellsten Nachrichten bei Klick auf einen Scorebzw. Sentiment-Index-Wert im Chart ermöglicht, wie die Abbildung » 5 zeigt. Das sich öffnende Pop-up enthält einen ersten nachvollziehbaren Überblick über die Hintergründe, warum das be-

02 | 2019 37 05 | Überblick über die aktuellsten ins Modell eingehenden Nachrichten mit individuellem Risikoscore Quelle: Screenshot des Frühwarnsystems Risk Guard, GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH. trachtete Unternehmen auffällig ist oder nicht. Neben Nachrichtentitel und -quelle werden der Einzel-Score dargestellt sowie die sieben stärksten Schlagwörter, auf die das Modell „anschlägt“. Bei einem Klick auf die einzelne Zeile im Pop-up wird der jeweilige Artikel zudem zur Volltextansicht in einem zugriffsgeschützten Bereich von Genios bereitgestellt. Autoren Márton Eifert arbeitet seit 2013 als Senior Risk Analyst für die RSU im Bereich Methodik (Marktdatenbasierte Verfahren). Er trägt u. a. die Produktverantwortung für das Frühwarnsystem Risk Guard. Fazit Im Credit (Risk) Management wird es zunehmend wichtiger – aber dank moderner statistischer Verfahren und des wachsenden Spektrums an Datenquellen auch leichter –, kontinuierlich ein möglichst umfassendes und aktuelles Bild über die Bonitätssituation seiner Kreditnehmer zu erlangen. Vor der Erweiterung des Frühwarnsystems Risk Guard konnten ausschließlich börsennotierte Unternehmen überwacht werden, zu denen es Marktdaten gab. Bei nicht gelisteten und somit kleineren und mittelgroßen Unternehmen, dem Mittelstand, war man mangels Datenquellen und geeigneter Verfahren auf die manuelle und zeitaufwendige Recherche durch Analysten angewiesen. Dank der beschriebenen Kooperation können nun Zeitungsnachrichten als neue Informationsquelle genutzt werden. Für diese neue Form von Datenquelle werden moderne Ansätze des Machine Learning und des Natural Language Processing (NLP) mit selbst entwickelten Verfahren kombiniert, um nun über Unternehmen potenziell jeder Größe effizient, zeitnah und zuverlässig Erkenntnisse zu gewinnen. Dr. Janis Bauer ist als Risk Analyst im gleichen Unternehmen tätig. Seit 2018 ist er Teil des Projektteams Risk Guard und beschäftigt sich zurzeit primär mit der automatisierten Auswertung von Wirtschaftsnachrichten. Dr. Franz-Rudolf Brüggemann, ist Senior Relationship Manager bei der RSU Rating Service Unit GmbH in München. Sein Themenschwerpunkt sind deutsche Banken und ihre Fragestellungen rund um die interne Kreditrisikobewertung. 1 GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH mit Sitz in München ist eine Tochter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Handelsblatt Media Group. 2 Salienz ist ein Begriff aus der Linguistik und der kognitiven Psychologie und bezeichnet die Eigenschaft von Merkmalen, schnell und leicht wahrgenommen zu werden. Eine höhere Salienz eines Unternehmensnamens bedeutet also, dass dieser im Gegensatz zu einem anderen Begriff eher als zentral aufgefasst wird.

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