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diebank 09 // 2020

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

MANAGEMENT serer

MANAGEMENT serer Erfahrung gelingen Veränderungsprozesse leichter, wenn die folgenden drei Erfolgsfaktoren konsequent berücksichtigt werden: Z Verzahnung von Strategie, Target Operating Model und Projektportfolio: Diese Verzahnung bildet die Wirkungskette, die Veränderungen konkret macht. Die möglichst präzise und verständliche Unternehmensstrategie wird dazu in ein belastbares operatives Zielbild der Ablaufund Aufbauorganisation übersetzt. Die bestehenden Lücken zwischen dem Target Operating Model und dem Status quo sind sukzessive durch ein priorisiertes und ressourcenseitig leistbares Projektportfolio zu schließen. Die Umsetzung dieses dreistufigen Vorgehensmodells stellt sicher, dass Z strategische Überlegungen in konkrete Projektarbeit überführt und tatsächlich realisiert werden. Quantifizierung und Nutzeninkasso: Die qualitativen Perspektiven des Strategieprozesses, des Target Operating Models und des Projektportfolios sind durchgängig um quantitative Dimensionen zu ergänzen. Ein mit der Strategie formuliertes Ambitionsniveau wird über das Target Operating Model in die Mittelfristplanung überführt. Das Projektportfolio zahlt mittels konkreter Business Cases auf die Mittelfristplanung ein. Die Bereitschaft zu Messbarkeit und hoher Transparenz bildet die Grundlage für ein konsequentes Nachjustieren. Sie ist die Voraussetzung für die Zielerreichung. Z Akzeptanz durch Involvement: Der Strategieprozess ist Aufgabe der Geschäftsleitung. Bei der Erarbeitung des Target Operating Models sind die Knowhow-Träger der unterschiedlichen Einheiten einzubeziehen. Erfolgskritisch ist dabei die Wahrung einer bereichsübergreifenden Perspektive. Erfolgt die Zielbildentwicklung in den etablierten Silos, droht ein Replikat des Status quo. Die Aufstellung der Projektteams sollte entlang der benötigten Fachlichkeit erfolgen und gleichzeitig die Bedeutung von Multiplikatoren berücksichtigen. Funktionsübergreifende Teams verfügen dabei über die größte Innovationskraft und werden als Multiplikatoren den Veränderungsprozess in den Instituten beschleunigen. FAZIT Wird die anspruchsvolle Verknüpfung von Strategieprozess, Target Operating Model und Projektportfolio vom Management forciert und konsequent durchgehalten, wird die Transformation des jeweiligen Hauses gelingen. Die qualitative Sicht ist dabei jeweils durch die quantitativen Dimensionen Ambitionsniveau, Mittelfristplanung und Business Cases zu ergänzen. Bei der Umsetzung des Zielbilds machen funktionsübergreifende Teams entlang der benötigten Fachkompetenz unter Berücksichtigung der besonderen Bedeutung von Multiplikatoren der Veränderung einen wichtigen Erfolgsfaktor aus. Wird die Anstrengung der beschriebenen Verzahnung hingegen vernachlässigt, droht die Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle vieler Institute zu scheitern. Eine über 40 Jahre alte Aussage von Alfred Herrhausen würde sich erneut bestätigen: „Wir verlieren Zeit, weil wir nicht zu Ende denken.“ Autoren Dr. Alexander Bethke-Jaenicke, Geschäftsführender Partner bei Horn & Company, mit den Schwerpunkten Geschäftsstrategie, Effizienz- und Kostensenkungsprogramme, Private- und Retail Banking. Dr. Matthias Sattler ist Partner im gleichen Unternehmen und vorwiegend mit den Themen Geschäftsstrategie, Transformationsprogramme, End-to-End-Prozesse und unternehmenskulturelle Veränderung befasst. 42 09 // 2020

MANAGEMENT Digitale Fachkonferenz am 24. November 2020 Elektronisches Onboarding und Verifizierung digitaler Identitäten Praxisbeispiele und Erfahrungen in der Finanzbranche DIGITALE FACHKONFERENZ 24.11.2020 10:00 − 16:00 Uhr Digitale Eröffnungsprozesse versprechen geringere Kosten, höhere Effizienz „über alle Kanäle hinweg“ sowie starke Attraktivität für potenzielle Neukunden, die ihr Onboarding auf diese Weise medienbruchfrei – per Computer oder mobilem Endgerät – erledigen können. Ob Nutzung digitaler Signaturen, Identitätsfeststellung per E-Ident oder die Rolle der Bank als Identity Provider – die Möglichkeiten für Kreditinstitute in puncto „Elektronisches Onboarding und Verifizierung digitaler Identitäten“ sind vielfältig. Einen Überblick über die verschiedenen Anwendungskontexte in der Finanzbranche vermittelt Ihnen unsere digitale Fachkonferenz „Elektronisches Onboarding und Verifizierung digitaler Identitäten“. Im Vordergrund stehen konkrete Praxisbeispiele und Erfahrungen aus verschiedenen Instituten sowie der Austausch zu aktuellen Herausforderungen und Potenzialen, die das Thema mit sich bringt. Freuen Sie sich auf ein interessantes Vortragsprogramm, u. a.: • Digitale Signaturen im Ratenkreditgeschäft – Kundenorientierung auf dem Vormarsch • Qualifizierte Zertifikate für elektronische Signaturen: BVsign in der Praxis • Fernsignatur in der Bank-Filiale • Identitätsfeststellung per E-Ident • Digitale Identitäten – Chancen und Risiken • SSI für Deutschland – ein blockchainbasiertes Identitätsökosystem für Banken, Industrie und öffentliche Verwaltung HÖREN SIE HIERZU UNSEREN PODCAST Folge 2: Die „Lissi“-Initiative www.bv-events.de/podcast Anmeldung und Information: per Fax: 0221-5490-315 | Tel.: 0221-5490-133 (Stefan Lödorf) | events@bank-verlag.de Bank-Verlag GmbH | www.bv-events.de 09 // 2020 43

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