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diebank 09 // 2019

die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

Digitale Transformation

Digitale Transformation wertschöpfend nutzen Banken- und Finanzdienstleister befinden sich in einem tiefgreifenden Umbruch. Das Kundenverhalten hat sich durch die Digitalisierung massiv verändert, und es erscheinen neue Player auf dem Markt. Ebenso gilt es, steigenden regulatorischen Anforderungen wie auch einem zunehmenden Kostendruck aktiv zu begegnen. Unsere Expertinnen und Experten unterstützen Sie dabei, diese vielfältigen Anforderungen zu bewältigen – von strategischen Fragestellungen bis hin zur operativen Umsetzung. Realisieren Sie mit uns die Potenziale für Ihr Unternehmen! Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Rainer Zierhofer +49 69 2695898-1428 | RZierhofer@horvath-partners.com www.horvath-partners.com/banking

EDITORIAL » Niemand kann sich den Auswirkungen noch entziehen. « Alles digital oder was? Liebe Leserin, lieber Leser, wir widmen uns im Schwerpunkt dieses Hefts erneut der Digitalisierung – wieder einmal, denn es führt einfach kein Weg daran vorbei. Das gilt schon lange nicht mehr nur für die IT-Beschäftigten. Die Digitalisierung umfasst längst alle Bereiche des Arbeitslebens, und niemand kann sich ihren Auswirkungen noch entziehen. Gerade auch für Banken ist die Digitalisierung ein Feld, das umfangreiche Beschäftigung verlangt – und die Spreu vom Weizen trennt. Denn offenbar sind längst nicht alle Institute in dieser Hinsicht so gut aufgestellt, wie sie es sein sollten. Während sich die digitalen Angebote der alteingesessenen Kreditinstitute nicht selten auf das Nötigste beschränken, werden sog. Neo-Banken, die meist aus Start-ups hervorgegangen sind, vor allem bei technologieaffinen Verbrauchern immer beliebter, zumal viele Banken zuletzt kräftig die Preise erhöht haben und somit ein weiteres Argument für den Kontowechsel liefern. Allerdings hätten die traditionellen Geldhäuser noch eine Chance, sich im Wettbewerb gegen die Newcomer durchzusetzen: Zwei Drittel der Kunden würden doch eher eine traditionelle Bank nutzen, wenn diese ähnliche Angebote und Preise wie FinTechs anböte, hat die Strategieberatung Oliver Wyman durch die Befragung von 5.000 Verbrauchern herausgefunden. Zu einer schnellen und stringenten Digitalisierung im Bankensektor gehört eine gute User Experience. Kunden möchten heute am liebsten alle Prozesse von der Kontoeröffnung über den Zahlungsverkehr bis hin zur Geldanlage schnell und digital abwickeln. Die befragten deutschen Teilnehmer gaben nach dem günstigeren Preis die einfache Zugänglichkeit als zweitwichtigsten Grund für die Nutzung einer Neo-Bank an. An den traditionellen Banken hingegen schätzen sie ganz besonders die hohen Sicherheitsstandards – hier sollten die Institute anknüpfen und ihre Kompetenzen ausspielen. Mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt sich natürlich auch die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht und warnt die Institute davor, die Chancen der Digitalisierung zu vernachlässigen. Die Unternehmen müssten überlegen, wie sie in einer immer digitaleren Finanzwelt langfristig noch erfolgreich sein können. Denn der digitale Wandel in der Finanzbranche sei kein lindes Lüftchen, das Banken, Versicherungen und Wertpapierunternehmen umwehe, sondern vielmehr „eine steife Brise, die kräftig genug ist, um Geschäftsmodelle, Unternehmen und sogar ganze Märkte aus den Angeln zu heben“, warnte BaFin-Präsident Felix Hufeld unlängst in Bonn. Herzliche Grüße aus Köln Ihre 09 // 2019 3

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