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diebank 08 // 2019

die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

AUSGEZEICHNET! HORN &

AUSGEZEICHNET! HORN & COMPANY ist Hidden Champion 2018 der Top-Management-Berater im Bereich Banken und Versicherungen Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) unter Leitung von Prof. Fink hat erstmals seit 12 Jahren wieder einen Berater für Banken und Versicherungen als Hidden Champion ausgezeichnet: Horn & Company! Wir freuen uns über diese Auszeichnung und danken unseren Klienten für das großartige Votum. Ranking 1.044 Führungskräfte wurden befragt 1 HORN & COMPANY 394 2 McKinsey 381 3 Boston Consulting Group 380 Horn &Company: Wir sind eine Top-Management-Beratung mit Fokus auf Banken und Versicherungen, geführt von mehr als 25 erfahrenen und praxiserprobten Associate Partnern und Partnern. Wir stehen für GuV-orientierte Performance- Verbesserung, Beratung in (digitalen) Transformationsprozessen sowie Data- Analytics-Strategien und -Services. Erfahren Sie mehr unter www.horn-company.de

EDITORIAL » Die Angst vor der Karrierefalle behindert das Outing. « Diversity am Banken-Arbeitsplatz Liebe Leserin, lieber Leser, wochenlang hielt sich vor kurzem ein knallbuntes Motiv im Bereich „Karten“ auf der Webseite der Deutschen Bank: Das Regenbogenbanner. Wer nicht einfach eine blaue Standard-girocard, sondern eine mit Wunschmotiv haben möchte, kann an dieser Stelle beispielsweise ein Bild von seinem Hund hochladen – oder eben das sechsfarbige Erkennungszeichen der Lesben- und Schwulenbewegung auf seine Bankkarte drucken lassen und so bei jedem Bezahlvorgang eindeutig Stellung beziehen. Farbe bekannt haben die wichtigsten Institute auch zur großen Christopher-Street-Day-Parade in der Mainmetropole. So gestaltete die Commerzbank ihr Logo in den Sozialen Medien in den Tagen rund um den Frankfurter CSD vorübergehend in Regenbogenfarben und ließ ihr markantes Stammhaus im Dunklen kunterbunt anstrahlen. So viel öffentliches Committment wäre vor einigen Jahren so wahrscheinlich noch nicht möglich gewesen. Heute hingegen kann man sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass die PR-Abteilungen großer Unternehmen den Managern im Nacken sitzen und mit sanfter Gewalt mahnen „Wir müssen auch mal was in Sachen Diversity machen...“ So oder so, die großen Banken in Deutschland haben sich schon früh und als eine der ersten Branchen klar für ihre schwulen und lesbischen Mitarbeiter positioniert. Sie setzen sich konsequent für mehr Offenheit ein, wollen Vorurteile abbauen, Diskriminierung von Schwulen und Lesben sichtbar machen und ein besseres Arbeitsklima für LGBT schaffen (LGBT steht für die englischen Begriffe für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen; oft wird dies auch mit einem Sternchen und dem Zusatz IQ um die Begriffe Intersexuell und Queer erweitert). Die betroffenen Mitarbeiter unterstützen sich gegenseitig in Netzwerken wie beispielsweise dbPride (Deutsche Bank) und Arco (Commerzbank), bei „S-Que(e)rdenker“ (Berliner Sparkasse) oder bei „Unicorn“ (HVB). Auf der anderen Seite stehen die einzelnen Mitarbeiter, die sich auch heute noch nicht so leicht tun mit dem Outing. Laut einer Studie der Strategieberatung Boston Consulting Group vom Ende letzten Jahres outet sich auch heute erst jeder Dritte im Job, deutlich weniger als in anderen Ländern. Viele haben immer noch Befürchtungen, durch ihre sexuelle Orientierung in eine Karrierefalle zu geraten. Unsere Mitarbeiterin sprach mit Bankmitarbeitern, die diese Angst hinter sich gelassen und den Schritt in die Öffentlichkeit – teils schon vor langer Zeit – gewagt haben. Zu Wort kommt aber auch eine Bereichsvorständin der Commerzbank, die davon überzeugt ist: „Auch wirtschaftlich zahlt sich Diversity aus.“ Lesen Sie mehr dazu ab der Seite 74. Herzliche Grüße aus Köln Ihre 08 // 2019 3

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