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diebank 07 // 2020

die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

PERSONALIEN Personalien

PERSONALIEN Personalien / Bücher derlassungsleiter Stefan Krause verantwortet Madsen dort vermögende Privatkunden, Unternehmerfamilien, Family Offices und Stiftungen. Der Diplom-Kaufmann und Chartered Financial Analyst verfügt über mehr als 20 Jahre Kapitalmarkterfahrung. Er war u. a. bei Hauck & Aufhäuser und sowie bei bei ODDO BHF als Finanzanalyst, Leiter Aktienresearch und in der Vermögensverwaltung tätig. Madsen verwaltete einen flexibel gesteuerten Mischfonds und verantwortete als Portfoliomanager in der individuellen Vermögensverwaltung ein Anlagevermögen von mehr als 1 Mrd. €. EMH Partners GmbH, München. Dominik Schwarz wurde mit Wirkung zum 1. Juli in den Partnerkreis berufen. Künftig wird er im dann fünfköpfigen Partnerkreis die Bereiche Portfolio-Management und Value Creation verantworten. Vor seinem Eintritt bei EMH Partners war Schwarz Director bei Chequers Capital und hatte dort eine Vielzahl von Transaktionen im deutschen Mittelstand erfolgreich begleitet. Schwarz hat Abschlüsse als B.A. (hons.) in European Business an der Dublin City University und als Diplom-Betriebswirt an der ESB Reutlingen erworben. Internationale Kapitalanlagegesellschaft mbH, Düsseldorf. Im Zuge der Angleichung an die globalen Strukturen der HSBC Gruppe stellt sich HSBC INKA in drei neu geschaffenen Geschäftsbereichen auf: Fiduciary, Product & Digital wird zukünftig von Sabine Sander geführt. Urs Walbrecht leitet den Bereich Business Development & Client Management. Dr. Thorsten Warmt verantwortet weiterhin Operations, inklusive Risk Management, Change und IT. Sabine Sander ist seit 2005 für das institutionelle Kundengeschäft der HSBC INKA zuständig. 2009 übernahm sie die Verantwortung für den Bereich Sales & Client Management und ist seit 2017 Mitglied der erweiterten Geschäftsführung. Urs Walbrecht wechselt aus dem Bereich Securities Services Custody. Seit 2018 leitete er den Ausbau der deutschen Verwahrstellen- Dienstleistungen und war maßgeblich an dem signifikanten Wachstum im deutschen Custody- Geschäft für HSBC Deutschland beteiligt. SIA Group, München. Edoardo Baumgartner (55) ist zum neuen Leiter der deutschen Einheit in Nordwesteuropa und der DACH Region ernannt worden, die direkt der SIA-Direktorin Cristina Astore untersteht. Er ist verantwortlich für die Weiterentwicklung der Positionierung von SIA auf dem deutschen Markt, wo das Unternehmen seit Januar 2017 über die Tochtergesellschaft P4cards mit Sitz in München und Nürnberg mit rund 50 Mitarbeitern präsent ist. Baumgartner verfügt über einen Abschluss in Informationswissenschaften und einen Master in Business Management der Universität St. Gallen, Schweiz. Er hat in Italien und Deutschland gelebt und studiert. U. a. war er von 2002 bis 2015 war er als General Manager und CEO der italienischen Niederlassung von Giesecke & Devrient tätig, die er 2005 gründete. Universal-Investment-Gesellschaft mbH, Frankfurt am Main. Ian Lees ist neuer Chief Financial Officer. Er übernahm insbesondere die Bereiche Finance, Risk und Corporate Development von Frank Eggloff, der sich künftig als Chief Regulatory Officer vor allem auf die Group Governance mit Legal, Compliance und Internal Audit konzentriert. Lees kommt von VR Smart Finanz, dem Mittelstandsfinanzierer der Geno-Gruppe, wo er seit 2012 CFO und Mitglied des Vorstands war. Zu seinen vorherigen Stationen zählen die SEB Bank Deutschland und General Electric Capital, bei denen er ebenfalls CFO-Funktionen innehatte. Der in Großbritannien geborene Manager besitzt einen MBA-Abschluss der Universität Warwick. Verifort Capital Group GmbH, Tübingen. Frank Herrmann (Foto) wurde zum 1. Juli als neuer Chief Financial Officer (CFO) in die Geschäftsführung des Immobilienfondsmanagers berufen. In dieser Position ist er verantwortlich für die Bereiche Accounting, Anlegerbuchhaltung, Controlling und Finanzierung. Herrmann kam von Round Hill Capital zu Verifort. Zuvor war der Diplom-Wirtschaftsingenieur als Auditor bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC tätig. CHRISTIAN GLASER RISIKO IM MANAGEMENT Springer Fachmedien Wiesbaden 2019, 429 S., 39,99 €, ISBN 978-3-658-25834-4 „Risiko im Management“ suggeriert, dass es sich um ein weiteres Buch auf dem schier endlosen Feld Risikomanagement mit stark regulatorischem Einfluss handelt. Doch das ist nicht der Fall. Vielmehr adressiert dieses Buch die Unternehmensleitung – das Management – und zeigt systematische, immer wieder gleich ablaufende Fehler in der Entscheidungsfindung und der strategischen Planung zentraler Geschäftsvorfälle. Der enge Zusammenhang mit der Disziplin der (Wirtschafts-)Psychologie wurde nicht umsonst in zahlreichen aktuelleren Wirtschaftsnobelpreisen in der Kategorie Verhaltensökonomik bzw. Behavioral Economics herausgestellt. Der Begriff Bahavioral Economics mag für die meisten Banken und Finanzdienstleister relativ theoretisch klingen. Es zeigt sich aber, dass es systematische Fehler, Verzerrungen und Irrtümer gibt, die entweder angeboren oder über die berufliche Karriere „erlernt“ wurden. Damit diese Schwachstellen nicht in Fehlentscheidungen münden, ist es wichtig, sich dieser bewusst zu werden und kleine, aber praktikable Lifehacks oder Gegenmaßnahmen bereitzuhalten. Das vorliegende Buch stellt sehr anschaulich 100 solcher systematischer Fehler dar und ist weit über den Bankenbereich hinaus für jeden Entscheidungsträger relevant. Dies zeigen auch die Testimonials zu diesem Buch, die von DAX- Vorständen und CEOs über namhafte Mittelständler bis hin zu Professoren von Top-Universitäten reichen. (Red.) TEODORO D. COCCA / ARMIN LAUER / WOLFGANG J. REITTINGER (HG.) DIGITALISIERUNG IM PRIVATE BANKING Frankfurt School Verlag 2019, 392 S., 79,90 €, ISBN 978-3-95647-114-8 Die Finanzbranche befindet sich einem Transformationsprozess. Neue Technologien haben das Potenzial, die Effizienz betrieblicher Abläufe zu steigern, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und Mitarbeiter von monotonen Aufgaben zu entlasten. Schon heute wird Künstliche Intelligenz (KI) dazu genutzt, Kreditausfallrisken zu berechnen, Anlageentscheidungen zu optimieren oder um intelligentere Geschäftsprozesse zu entwickeln. Die Digitalisierung fordert die Branche stark heraus. Doch stimmt das Narrativ einer Technologie, die in der Lage ist, die Grundlagen des Bankgeschäfts zu verändern? Das ist die zentrale Frage, der die Herausgeber nachgehen. Die Autoren sind jedoch mitnichten Technologiekritiker. 80 07 // 2020

Impressum MARKT ZEITSCHRIFT FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS Sie plädieren vielmehr für eine differenzierte Betrachtung der technischen Entwicklungsmöglichkeiten. Man wolle keine einseitig „triviale Story“ der „Revolution aller Revolutionen“ nähren, heißt es. Stattdessen wolle man die künftige Richtung des Entwicklungspfads offenlassen und auch diejenigen Stimmen zu Wort kommen lassen, „die eine durchaus kritische Meinung zum Bild einer rein technologiegetriebenen Zukunftsvision nicht verbergen wollen“, heißt es. Man müsse vorsichtig mit der vorschnellen Annahme umgehen, jede technologische Innovation werde die Bankenwelt völlig verändern. Für diese These liefern die Herausgeber schlagende Argumente. Alle bisherigen Projektionen würden wichtige Charakteristika der Bankenwelt vernachlässigen. Zum einen hätten etablierte Marktteilnehmer handfeste finanzielle Interessen, an bestehenden Strukturen festzuhalten, weshalb potenziell schädigende Änderungen mit viel Einsatz bekämpft werden könnten. Zum anderen weise die Finanzwelt eine zunehmende Komplexität im Zusammenspiel etwa der regulatorischen Rahmenbedingungen, der Finanzinfrastruktur und der Kundenpräferenzen auf. Dies stelle eine „Eintrittshürde für neue Anbieter und neuartige Lösungen“ dar. Die Autoren bürsten gewaltig gegen den Strich – eine hochkarätige Analyse von Experten aus der Beratung, der Wissenschaft, der FinTech- Szene und Banken. Dogan Michael Ulusoy ROBIN BLASS ABWICKLUNG VON BANKEN Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2019, 607 S., 129 €, ISBN 978-3-8487-6243-9 Drastische Zunahme der Arbeitslosigkeit, Konjunktureinbrüche, Masseninsolvenzen: Wie ein ökonomischer Tsunami erschütterte die Finanzkrise in den Jahren ab 2007 Staaten weltweit. Die Krise legte dabei einen gewichtigen Schwachpunkt offen: Die prekäre Lage einiger Banken in Europa hatte das Potenzial, das ganze Finanzsystem ins Wanken zu bringen. Zwecks Aufrechterhaltung der Finanzstabilität entschieden sich die Politiker dazu, in Schieflage geratene Kreditinstitute mit öffentlichen Mitteln zu retten – mit fatalen Nebenwirkungen. Denn hierbei zeigte sich das enorme Erpressungspotenzial der Finanzbranche gegenüber den Ländern – und damit auch gegenüber den Steuerzahlern in Europa. Um die Stabilität des Finanzsystems nachhaltig zu gewährleisten, schufen die EU-Länder die Bankenunion. Diese besteht derzeit aus zwei Elementen: dem Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (SSM) sowie dem Einheitlichen Abwicklungsmechanismus (SRM). Aufgabe des SSM ist es, die wichtigsten und größten Institute in der Eurozone direkt auf europäischer Ebene zu überwachen. Dem SRM kommt die Funktion zu, ausfallende Banken auf geordnete Art und Weise und mit geringstmöglichen Kosten für die Realwirtschaft und die Steuerzahler abzuwickeln. Mit dem SRM soll letztlich das marktwirtschaftliche Grundprinzip der Haftung für eigene Verluste auch für Geldhäuser wiederhergestellt werden. Der SRM ist das zentrale Thema des Autors, der schon in seiner Einleitung den Finger in die Wunde legt: „Vielerorts konnten Kreditinstitute in der Krise nur mithilfe massiver staatlicher Unterstützung vor ihrem endgültigen Scheitern und dem darauffolgenden zwangsläufigen Austritt aus dem Markt bewahrt werden“, heißt es. Doch diese Vorgehensweise habe gezeigt, dass die Verbindung von Staaten und Banken, häufig auch als Staaten-Banken-Nexus tituliert, allgegenwärtig sei und schwerwiegende Probleme mit sich bringen könne. Den Teufelskreis zwischen Banken und Staatshaushalten zu durchbrechen, sei daher das Ziel der Bankenunion gewesen. Doch war der Ansatz erfolgreich? Genau dies arbeitet das Buch heraus. Das Thema Bankenabwicklung ist nicht nur von hoher wirtschaftlicher, sondern auch von immenser gesellschaftlicher Bedeutung. Hervorzuheben ist der starke Praxisbezug des Werks, dessen Verfasser sich als ausgewiesener Experte für die Abwicklung und Sanierung von Kreditinstituten erweist. (Red.) Liebe Leserin, lieber Leser, wenn auch Sie Vorschläge für unsere Personalien haben, dann mailen Sie uns doch einfach Ihren Text und ein Foto an: die-bank@bank-verlag.de Ihre Redaktion (Es besteht kein Anspruch auf den Abdruck.) Verlag und Herausgeber: Bank-Verlag GmbH Wendelinstraße 1, 50933 Köln Tel.: +49/221/5490-0, Fax.: +49/221/5490-315 E-Mail: die-bank@bank-verlag.de Chefredakteur: Wilhelm Niehoff (V. i. S. d. P.) Redaktion: Anja U. Kraus (Redaktionsleitung), Tel.: +49/221/5490-542 E-Mail: anja.kraus@bank-verlag.de Dogan Michael Ulusoy, Tel.: +49/221/5490-519 E-Mail: dogan-michael.ulusoy@bank-verlag.de Mediaberatung: medien@bank-verlag.de, Tel.: +49/221/5490-602 oder Tel. : +49/221/5490-327 Produktionsleitung: Armin Denzel Layout: Katrin Frese, Cathrin Schmitz Geschäftsführer: Wilhelm Niehoff (Sprecher), Michael Eichler, Matthias Strobel Handelsregister: Köln: HRB 65 USt-Id.-Nr. DE 12279 4759 Steuer-Nr. 223 5802 2339 VN 11756 Abo- und Leserservice: Tel.: +49/221/5490-500, Fax: +49/221/5490-315, E-Mail: medien@bank-verlag.de Lektorat: Ulrike Ascheberg-Klever, Köln Druck: ICS Communications-Service GmbH Voiswinkeler Str. 11d, 51467 Bergisch Gladbach Erscheinungsweise: Printausgabe (ISSN 0342-3182): 10 x im Jahr E-Mail-Newsletter: mindestens monatlich Anzeigenpreise: Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 34 vom 1.1.2020 Bezugspreise: Einzelheft: 16,00 €, Abo: 140,00 € pro Jahr (inkl. 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