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diebank 07 // 2019

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

MANAGEMENT 2 | Haben die

MANAGEMENT 2 | Haben die Strategie bzw. einzelne Ziele derselben Bezug zu Ihrer täglichen Arbeit? 3,6 % 45,6 % 50,8 % Ja Teile der Strategie Nein oder Strategieinhalte nicht bekannt Bank Bedeutung haben, sodass bei den Untersuchungskriterien die Antwort „Teile der Strategie“ nicht notwendigerweise eine Einschränkung im Bezug zur eigenen Arbeit oder in der aktiven Berücksichtigung darstellen. ÿ 2 Bemerkenswert ist auch, dass sich die befragten Mitarbeiter offenbar über die grundsätzliche Bedeutung der Strategie für das Institut bewusst sind: So sind 48 Prozent der Ansicht, die Strategien sollten in den Geschäftsprozessen der Bank einen höheren Stellenwert erhalten als bislang, während 52 Prozent den derzeitigen Stellenwert für angemessen halten. Für die Umsetzung der Strategie durch die Organisation ist es entscheidend, dass sich die Mitarbeiter mit den strategischen Zielen identifizieren. Hierfür ist – neben der Kenntnis der Strategien – besonders von Bedeutung, ob diese von den Mitarbeitern als sachlich adäquat angesehen werden. Insgesamt sind 39 Prozent der befragten Mitarbeiter der Ansicht, dass die aktuellen Strategien sachlich korrekt ausgearbeitet sind, 56 Prozent sehen einen Verbesserungsbedarf. Worin dieser aus Sicht der Mitarbeiter besteht, ist nicht Gegenstand der vorliegenden Untersuchung. Relevant ist jedoch, inwieweit die Beurteilung der Adäquatheit Implikationen auf die Identifikation der Mitarbeiter mit den strategischen Zielen der Bank hat. Im Allgemeinen ist diese Identifikation sehr hoch: 77 Prozent der Mitarbeiter identifizieren sich vollkommen mit den strategischen Zielen bzw. mit dem größten Teil davon, lediglich jeder Fünfte kann sich nur mit einem geringen Teil der strategischen Ziele identifizieren. Eine vollständige Ablehnung gibt es bei keinem Mitarbeiter. Diejenigen Mitarbeiter, die sich lediglich zu einem geringen Teil mit der Strategie identifizieren können, stellen in der Tendenz auch häufiger die Adäquatheit der Strategien infrage. Ein analoges Bild ergibt sich, wenn man diese Gruppe hinsichtlich des Bezugs der Strategien zur eigenen Arbeit und bezüglich der Zufriedenheit mit der Kommunikation analysiert: Größerer Bezug zur eigenen Arbeit geht tendenziell mit höherer Identifikation einher, ebenso wie höhere Zufriedenheit mit der Kommunikation tendenziell mit höherer Identifikation einhergeht. Diese Resultate weisen darauf hin, dass Effektivität der Kommunikation und überzeugende Argumentation für die Adäquatheit und Operationalisierung wesentliche Einflussfaktoren auf die persönliche Identifikation der Mitarbeiter mit den strategischen Zielen darstellen. FAZIT Effektive Kommunikation und die Umsetzung der strategischen Ziele sind in der aktuellen Situation der Branche von existenzieller Bedeutung. Viele Kreditinstitute sehen sich derzeit vor der Notwendigkeit, ihre strategischen Ziele grundlegend zu modifizieren. Dies ist jedoch nur dann erfolgreich, wenn alle Mitarbeiter in die Umsetzung einbezogen werden, sich mit den Strategien auseinandersetzen, von ihrer Adäquatheit überzeugt sind, sie in Bezug zu ihrer täglichen Arbeit setzen können und sie sich – soweit möglich – zu eigen machen. Es ist eine vornehmliche Aufgabe der Geschäftsleitung, den Kommunikations- und Umsetzungsprozess in ihrem Institut so zu organisieren und zu steuern, dass diese Erfolgsfaktoren erfüllt sind. Autoren Prof. Dr. Wolfgang Malzkorn lehrt Allgemeine BWL und Finanzdienstleistungen an der FHDW Fachhochschule der Wirtschaft in NRW. Darüber hinaus ist er Partner der Strategieberatung True North Partners LLP in London. Lana Willms studiert im Masterstudiengang Business Management mit der Spezialisierung Marketing und Internationales Management an der Hochschule Niederrhein. 50 07 // 2019

MANAGEMENT ePaper EPAPER UND ZEITSCHRIFT „die bank“ im Abonnement ... Die Fachzeitschrift die bank ist eine wichtige Quelle für die neuesten Trends, Entwicklungen und Perspektiven in der Kreditwirtschaft. Sie gilt als Informationsmedium ersten Ranges mit hochwertigen Inhalten und fundierten Fachbeiträgen. Zusätzlich zur Print-Ausgabe erhalten Sie nun im Abonnement die bank auch im modernen ePaper-Format. So können Sie die bank weltweit und jederzeit in elektronischer Form lesen. Sichern Sie sich ein Jahr lang die Fachzeitschrift die bank für 140 €. Jetzt bestellen. www.bank-verlag-shop.de | medien @bank-verlag.de 07 // 2019 51

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