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diebank 04 // 2019

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

News & Trends

News & Trends BANKENPLANSPIEL FÜR SCHÜLER Hamburger Team gewinnt Das Finale des 21. Bankenplanspiels Schulbanker ist entschieden: Nachwuchsbanker des Jahres sind die Schüler des Teams Casa Dinero vom Heisenberg-Gymnasium Hamburg. Rang zwei geht an die FCC-Bank der Pestalozzischule Idstein. Auf den dritten Platz kommt das Team Trust Bank vom Gymnasium Lohne. Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands würdigte die Leistungen: „Die Zeit, die sie neben dem Unterricht in das Planspiel investiert haben, ist auch ein Investment in ihre Zukunft, denn wirtschaftliche Kenntnisse sind nicht nur etwas für Experten!“ Über drei Monate hatten die Schüler ihre virtuelle Bank geführt und mussten als Vorstand Entscheidungen treffen. Die Gewinnerteams erhalten Geldpreise in Höhe von 4.000, 3.000 und 2.000 € für ihre Schulen und zusätzlich 500, 400 und 300 € für die Teams. ù Die Schüler des Teams Casa Dinero landeten auf Platz eins. VERBRAUCHER Mobile Payment immer beliebter Das Bezahlen per Smartphone setzt sich auch in Deutschland durch – vor allem bei den jüngeren Bevölkerungsschichten: 46 Prozent der unter 30-jährigen Deutschen haben Mobile Payment bereits genutzt oder tun dies gar häufig oder regelmäßig. Der Anteil der Mobilbezahler aller Altersgruppen liegt aktuell bei 25 Prozent. In fünf Jahren wollen bereits 57 Prozent der Deutschen Zahlungen mobil abwickeln. Zu diesen Ergebnissen kommt der Mobile Payment Report 2019 der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Junge Verbraucher ebnen Mobile Payment hierzulande den Weg: So zeigen die Studien-Ergebnisse, dass 69 Prozent der 18- bis 29-Jährigen in Zukunft regelmäßig Mobile Payment nutzen möchten. Bei den über 60-Jährigen sind es nur zehn Prozent. Immerhin vier von zehn Bundesbürgern können sich sogar vorstellen, künftig nur per Smartphone zu zahlen – sofern die Methode sicher und überall akzeptiert ist. Am ehesten nutzen die Deutschen ihr Smartphone, um für Kleidung, Schuhe und Accessoires zu bezahlen oder Geldbeträge an andere Personen zu überweisen. Die Verbraucher wurden auch nach ihrer Meinung zu den großen internationalen Technologiekonzernen befragt, die oft alternative Zahlungsmethoden anbieten. Grundsätzlich nutzt mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) gern digitale Produkte von Firmen wie Google, Apple, Facebook oder Amazon, weil diese als innovativ wahrgenommen werden und sich unkompliziert einsetzen lassen. Jeder Zweite findet es gut, wenn Tech-Unternehmen mit neuen Zahlungsmethoden einen schnellen Zahlungsverkehr ermöglichen. Viele Menschen vertrauen den großen Tech- Anbietern allerdings weniger als ihrer Hausbank: 78 Prozent würden den Banken und Sparkassen personenbezogene Daten anvertrauen, PayPal vertrauen immerhin 65 Prozent. Bei den großen Tech-Firmen liegen diese Werte jedoch deutlich niedriger (Amazon 51 Prozent, Google 35 Prozent, Apple 29 Prozent, Facebook 16 Prozent). ù NIEDRIGZINSEN Verluste für deutsche Sparer Auch nach rund einem Jahrzehnt Niedrigzinsen in Deutschland setzen die Menschen hierzulande weiterhin auf niedrig verzinste Anlageformen. Rund 2,3 Bio. € stecken momentan in Geldeinlagen wie Tagesgeld oder Sparbüchern. Innerhalb von zwölf Monaten ist das Volumen um 5,1 Prozent gestiegen. Die Folge ist ein massiver Wertverlust. Allein im ersten Quartal liegt dieser bei sieben Mrd. € – das sind 84 € pro Bundesbürger. Zu diesem Ergebnis kommt der comdirect Realzins-Radar. Grund für den Wertverlust sind Zinsen, die zum Teil deutlich unter der Inflationsrate liegen. Im ersten Quartal 2019 notierte der durchschnittliche Zins für Geldeinlagen bei 0,17 Prozent. Die Inflation betrug im selben Zeitraum 1,38 Prozent. Das ergibt einen Realzins von minus 1,21 Prozent. Besonders deutlich wird der Wertverlust in der langfristigen Betrachtung. Seit dem vierten Quartal 2010 haben deutsche Sparer durch niedrig verzinste Sparprodukte einen Wertverlust von 111 Mrd. € erlitten. ù 6 04 // 2019

NEWS & TRENDS STUDIE Junge Leute haben mehr Geld Jugendliche und junge Menschen in Deutschland haben durchschnittlich 362 € pro Monat zur Verfügung. Das sind 13 Prozent mehr als noch im Jahr 2016. Zu diesem Ergebnis kommt die comdirect Jugendstudie. Vor allem den 16- bis 18-Jährigen steht monatlich deutlich mehr Geld zur freien Verfügung als vor drei Jahren: Mit 239 € pro Monat haben sie im Schnitt 79 € mehr in der Tasche als noch 2016 – das ist ein Plus von fast 50 Prozent. 22- bis 25-Jährige können monatlich im Durchschnitt 418 € ausgeben oder sparen; 2016 waren es noch 406 €. Die Summe der durchschnittlichen Einnahmen schwankt von Bundesland zu Bundesland: Jugendliche in Bremen und Baden- Württemberg verfügen mit mehr als 400 € im Monat über das meiste Geld. Bei den Schlusslichtern Bayern und Sachsen-Anhalt ist es mit 322 € bzw. 303 € monatlich etwa ein Drittel weniger. AUS DER BANKENAUFSICHT Mehr IT-Sicherheit im Markt Die BaFin hat den Entwurf des Rundschreibens „Kapitalverwaltungsaufsichtliche Anforderungen an die IT (KAIT)“ zur Konsultation gestellt. Stellungnahmen sind bis zum 6. Mai 2019 möglich. Das Rundschreiben findet Anwendung auf alle Kapitalverwaltungsgesellschaften im Sinne des § 17 Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), soweit diese über eine Erlaubnis nach § 20 Absatz 1 KAGB verfügen. Es enthält Hinweise zur Auslegung der nationalen und europarechtlichen Vorschriften über die Geschäftsorganisation, soweit sie sich auf die technisch-organisatorische Ausstattung der Kapitalverwaltungsgesellschaften beziehen. Ziel des Schreibens ist es, die IT-Sicherheit im Markt zu erhöhen und das IT-Risikobewusstsein in den Kapitalverwaltungsgesellschaften zu schärfen. Bei den meisten Befragten (43 Prozent) resultiert das verfügbare Kapital aus einem eigenen, regelmäßigen Verdienst wie einer Festanstellung oder Ausbildung. Insbesondere in Hessen und Sachsen haben viele Jugendliche ein festes Einkommen; hier liegt der Anteil bei über 50 Prozent. ù ZAHL DES MONATS 15 Prozent beträgt der Anteil der Frauen in der Gründerszene im E-Commerce nach aktuellen Zahlen des Bundesverbands Deutsche Start-ups. BUNDESBANK Ausgabe neuer Geldscheine Die Deutsche Bundesbank und die anderen nationalen Zentralbanken geben ab dem 28. Mai 2019 die neue 200-Euro-Banknote der zweiten Euro-Banknotenserie aus. Parallel hierzu erfolgt die Erstausgabe der neuen 100-Euro-Banknote, womit die Einführung der Europa-Serie abgeschlossen wird. Die Banknoten der ersten Serie behalten zunächst ihren Status als gesetzliches Zahlungsmittel. ù VERMÖGENSVERWALTER Mehr Anstrengung gefragt Aktive Investmentmanager müssen sich in vielen erfolgskritischen Bereichen mehr anstrengen, um Anleger von ihrem Leistungsversprechen zu überzeugen. Die Untersuchung von Allianz Globals Investors kommt zu dem Schluss, dass aktive Manager zwar am besten in der Lage sind, Anleger bei der Bewältigung ihrer jeweiligen Herausforderungen zu unterstützen, das allgemeine Vertrauen in aktive Manager jedoch eher gering ist. Weniger als ein Viertel (23 Prozent) der befragten Investoren gab an, dass aktiv gemanagte Portfolios die Kosten wert seien. Im Gegensatz dazu sagten aber 61 Prozent, dass sie aktives Management für die beste Option bei gering korrelierten Märkten halten, und sogar 71 Prozent, dass aktive Manager am besten in der Lage sind, die Anlagechancen zu nutzen, die sich mit der digitalen Transformation bieten. Der Bericht nennt fünf Schlüsselbereiche, denen sich Vermögensverwalter verstärkt widmen sollten, um neues Kundenvertrauen zu gewinnen: Notwendig seien innovative Risikoansätze, ESG-Anlagen, alternative Anlagen, der Einsatz neuer Technologien sowie innovative Gebührenmodelle. ù 04 // 2019 7

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