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die bank 04 // 2019

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

MANAGEMENT 1 | Branchen:

MANAGEMENT 1 | Branchen: Das meiste Investitionskapital fließt in den Bereich e-Commerce Start-up-Finanzierungen in Deutschland; 2018 und 2017 Finanzierungssummen je Sektor in Deutschland (Angaben in Mio. Euro) e-commerce Software & Analytics 295 670 1.638 1.810 » Das meiste Geld wurde 2018, wie bereits in den Vorjahren, in den Bereich e-commerce investiert. Allerdings sank das Investitionsvolumen gegenüber dem Vorjahr. » Auf Rang zwei folgt der Bereich Software & Analytics, vor dem Bereich FinTech. Beide Sektoren konnten mehr Kapital auf sich vereinen als im Vorjahr, wobei sich der Bereich Software & Analytics besonders stark zeigte. FinTech Mobility Health PropTech Hardware 61 184 144 104 427 294 316 659 541 522 AdTech 136 106 Energy 99 86 Professional Service 90 44 Media & Entertainment 73 290 Recruitment 55 42 Education 43 71 AgTech 29 11 Quelle: Ey, Start-up-Barometer Deutschland. Geldsegen für FinTechs Deutsche Start-ups haben im vergangenen Jahr so viel Geld wie nie zuvor erhalten. Insgesamt wurden knapp 4,6 Mrd. € investiert, sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Mit 615 Investitionen erreichte auch die Zahl der Finanzierungsrunden laut Start-up-Barometer Deutschland von Ernst & Young einen Rekord (2017: 507). Das meiste Kapital floss zwar wie 2017 in E- Commerce-Unternehmen, die Summe sank aber stark und zwar um zwölf Prozent auf 1,64 Mrd. €. Deutlich zulegen konnte hingegen das Segment Software & Analytics, darunter hochtechnische Geschäftsmodelle aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Blockchain (670 Mio. € nach 295 Mio. € im Vorjahr). Gleichfalls kräftig gestiegen ist das Finanzierungsvolumen im FinTech-Sektor (plus 22 Prozent auf 659 Mio. €). Hier verzeichnete das Segment Banking den größten Zustrom (189 Mio. €), gefolgt von Insurance (148 Mio. €) und Saving (110 Mio. €). Der Bereich Lending, der im Vorjahr noch 249 Mio. € angezogen hatte, erhielt 2018 nur noch 33 Mio. €. Mit einer Finanzierungssumme von 456 Mio. € lagen FinTechs in Berlin weit vor Hamburg (88 Mio. €) und Hessen (64 Mio. €). Trotz zahlreicher kritischer Stimmen nutzten Start-ups auch vermehrt die Finanzierungsform Initial Coin Offerings (ICOs). Bei 22 ICOs nahmen sie 255 Mio. € ein. Während es im ersten Halbjahr 2018 noch 13 ICOs mit 205 Mio. € waren, sank die Zahl in der zweiten Jahreshälfte jedoch stark auf nur noch neun Transaktionen mit lediglich 49 Mio. €. 22 04 // 2019

MANAGEMENT Der Chef Wenn er mal ganz viel Zeit hat, am nächsten Tag ausschlafen kann und vor allem das Wetter mitspielt, dann packt Oliver Schimek sein Teleskop ein und wechselt die Perspektive. „Dann verschiebe ich die Schwelle des Erlebbaren und merke gleichzeitig, wie fürchterlich unwichtig ist, womit ich mich beschäftige.“ Für Mathematik, Physik und Astrophysik hat schon das Herz des Schülers Schimek geschlagen. Dass ausgerechnet sein erster Berufswunsch an angeblich fehlenden Physik-Kenntnissen scheiterte, hat ihn naturgemäß sehr gewurmt. 2001, kurz nach den Terroranschlägen vom 11. September, bewarb sich der damals 18-Jährige bei der Lufthansa für eine Ausbildung zum Piloten. Doch bei den Naturwissenschaften entdeckte die Airline angebliche Wissenslücken. Die Professoren an der Freien Universität Berlin sahen das anders, schon im ersten Semester fanden sie die Leistungen des jungen Studenten sehr gut. Bereits während des Physikstudiums legte der Sohn einer Ärztin und eines Beamten mit zwei Kommilitonen die Basis für sein späteres erstes Unternehmen, die Quantea GmbH & Co. KG, die quantitative Handelssysteme für den Devisenmarkt entwickelte. Doch mit dem frühen Tod eines Mitgründers „war die Reise zu Ende“, sagt Schimek. Nach einer 18-monatigen Station bei Kreditech gründete er Mitte 2014 schließlich ein zweites Mal. Wenn Schimek mal nicht reist, arbeitet oder die Sterne beobachtet, spielt der 37-Jährige Klavier oder hält sich mit Joggen fit. 04 // 2019 23

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