Aufrufe
vor 1 Jahr

die bank 11 // 2015

die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

Beruf & Karriere Trends

Beruf & Karriere Trends NEUE STIFTUNGS-PLATTFORM DER HSH Gutes tun leichter gemacht ó Der Bedarf für gesellschaftliches Engagement nimmt stetig zu – die Unterstützung von Flüchtlingen ist hierfür nur ein Beispiel. Gleichzeitig wird dessen Ausgestaltung vielseitiger. Entsprechend schwierig ist es für potenzielle Geber, aber auch für die gemeinnützigen Organisationen selbst, den erforderlichen Marktüberblick zu erhalten und ihr Engagement effektiv zu gestalten. An diesem Punkt setzt die neu gestaltete Online-Plattform der HSH Nordbank AG an. Die Seite www.neues-stiften.de löst die Website des Stiftungszirkels ab. Vormals geschlossene Bereiche sind nun allgemein zugänglich, neue Inhalte bereichern den Online-Auftritt. Entscheidend ist das erweiterte Verständnis von „Stiften“, verstanden als Synonym für gesellschaftliches Engagement. Es beinhaltet unter anderem Zustiftungen, Einzelspenden, ehrenamtliches Engagement, Corporate Social Responsibility oder das Fundraising. Neben Stiftungen und Stiftern spricht die Initiative nun auch Privatspender, Unternehmer und Sponsoren sowie gemeinnützige Organisationen an. Sie alle erhalten auf der Webseite kompakte Informationen und Beiträge zum Thema gesellschaftliches Engagement und profitieren vom Experten-Know-how und Netzwerk der HSH Nordbank in diesem Bereich. Gerade für Privatpersonen werden auch Alternativen jenseits der klassischen Stiftungslösung vorgestellt. WOHNUNGSNOT STEIGT WEITER Immobilienbranche sucht Fachkräfte ó Gerade in den Städten ist die Nachfrage nach Wohnungen hoch – mit steigender Tendenz. Zusammen mit dem niedrigen Zinsniveau lässt dies die Immobilienbranche positiv in die Zukunft blicken. Sorgen macht sich die Immobilienbranche derzeit vor allem um den Nachwuchs. Im jüngsten Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in Kooperation mit RBSM gaben 11 Prozent der befragten Firmen an, nicht die richtigen Fachkräfte zu finden. Während Wohnungsunternehmen und jene mit Fokus auf den Einzelhandel weniger Nachwuchssorgen haben, finden derzeit schon 21 Prozent der Entwickler großer Bauprojekte kaum noch Fachpersonal, obwohl gerade die sogenannten Projektentwickler ihre aktuelle Lage und ihre Perspektiven als besonders positiv einstufen. Die Bautätigkeit ist in Deutschland seit 2010 von 160.000 auf 245.000 Wohnungen pro Jahr gestiegen. Allerdings zu selten dort, wo sie tatsächlich gebraucht werden: in den Städten. Laut IW wurden in den letzten fünf Jahren rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut. Allein in den fünf größten Metropolen fehlen 160.000 Wohnungen, etwa 55.000 in Berlin, 40.000 in München und 35.000 in Hamburg. Der Bedarf an Wohnungen in den Städten und wirtschaftsstarken Regionen wird laut IW in den kommenden Jahren weiter steigen – auch ohne die vielen Flüchtlinge, für die momentan noch einmal zusätzlicher Wohnraum nötig wird. INDUSTRIE 4.0 VERNICHTET ARBEITSPLÄTZE – UND SCHAFFT ZUGLEICH NEUE FÜR IT-KOMPETENTE Der Fließbandarbeiter wird zum Roboter-Koordinator ó Während einfache Tätigkeiten zunehmend von Robotern übernommen werden, kommt der IT- und Datenanalyse-Kompetenz künftig besondere Bedeutung zu. Die Boston Consulting Group (BCG) kommt in einer Analyse zu dem Schluss, dass als Folge der Digitalen Transformation bis 2025 in der industriellen Produktion zahlreiche neue Tätigkeitsprofile entstehen, während andere ganz verschwinden werden. Durch diese auch als Industrie 4.0 bezeichnete Revolution des Arbeitsmarkts würden insgesamt mehr Jobs entstehen als verloren gehen. Die neuen Tätigkeiten erfordern von den Arbeitnehmern jedoch deutlich mehr IT-Kompetenz als bisher und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Laut BCG stehen einem Jobverlust von etwa 610.000 Stellen rund eine Million neue Jobs bis 2025 gegenüber. Dabei könnten neue Technologien wie Augmented Reality oder robotergestützte Arbeitsplätze sogar dazu beitragen, geringqualifizierte Arbeitnehmer wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dafür müssten die Betriebe aber massiv in Weiterbildung und Umschulung ihrer Beschäftigten investieren, um sich intelligent für die digitale Zukunft zu rüsten. Eine interdisziplinäre Aus- und Weiterbildung werde zum entschei- denden Wettbewerbsvorteil, sagen die BCG-Experten. Um die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf Jobprofile und den Arbeitskräftebedarf zu berechnen, wurden im Rahmen der Studie unterschiedliche Szenarien quantitativ modelliert. Konkrete Veränderungen bei einzelnen Tätigkeitsprofilen durch den Einsatz neuer digitaler Technologien oder Robotern wurden auf 40 Jobfamilien in 23 Industrien in Deutschland hochgerechnet. Die Studie zeigt zehn konkrete Anwendungsfälle. Zwei Jobs, die künftig stark gefragt sein werden, sind demnach der Roboter-Koordinator und der Industrie-Datenanalyst. Aus den untersuchten Tätigkeitsprofilen gehe klar hervor, dass datengetriebene Qualitätskontrolle, Produktionslinien-Simulation, smarte Vernetzung der Produktionsvorräte und -lieferungen oder vorhersehbare Wartung und Instandhaltung zur Norm werden. Dazu fehlen aber in den nächsten zehn Jahren bis zu 120.000 Hochschulabsolventen in den Bereichen IT und Computeringenieurswesen. Die traditionellen MINT- Studiengänge sollten daher um interdisziplinäre Ausbildungsinhalte ergänzt werden, die IT-Kompetenzen und Wirtschaftsinformatik enthalten, schlägt BCG vor. 66 diebank 11.2015

Finanzdienstleister der nächsten Generation Die neue digitale Macht der Kunden Konferenz am 11. November 2015 im Studienzentrum Hamburg der Frankfurt School of Finance & Management Internet und digitale Revolution verändern Gesellschaft und Wirtschaft in einem beispiellosen Ausmaß. Auch im Finanzbereich wird dieser Trend sichtbar: Anbieter drängen mit innovativen (Online-) Services auf die Retailmärkte und geben traditionellen Geschäftsbereichen völlig neue Impulse. Social Banking, Mobile Payment und Personal Finance Management stehen beispielhaft für diese Entwicklung. Diese Konferenz stellt die neuen Geschäftsmodelle vor und diskutiert über Anpassungsprozesse, die durch die Möglichkeiten neuer Kommunikationswege bevorstehen. Im Mittelpunkt stehen diesmal u.a. die Themen : Trendthema Kryptowährungen und Blockchain – aktuelle Relevanz für den Finanzsektor Digitalisierung der Finanzdienstleistungsindustrie: die Sicht eines Fintech Company Builders Innovationen im Retail-Banking – was ist jetzt schon möglich? Banken und FinTechs – neue Ansätze zur Kooperation der Integration Paydirekt: Aktueller Stand und Perspektiven Programm und Anmeldung unter: www.frankfurt-school-verlag.de/finance2.0 Als Sprecher wirken u.a. mit: Jörg Hessenmüller, Vice President of the Management Board, Chief Financial Offi cer, mBank, Polen Dr. Remigiusz Smolinski, Bereichsleiter Business Development & Innovationmanagement, comdirect bank AG Thomas Frank Dapp, Economist, Deutsche Bank Research Jochen Werne, Head of Marketing & Business Development, Bankhaus August Lenz Christian Bartz, Chief Marketing Offi cer, FinLeap GmbH Prof. Dr. Daniel Beimborn, Professor für Wirtschaftsinformatik, Frankfurt School of Finance & Management Stefan Bachmann, Banking Industry Manager, Google Germany Alexander Noble, Financial Services Solution Executive, Cisco, London Nikolai Skatchkov, Head of Business Development, FinReach Mark Böschen, Redakteur Geldanlage und Märkte, Manager Magazin Das Buch zum Thema: Oliver Everling / Robert Lempka (Hg.) : Finanzdienstleister der nächsten Generation Megatrend Digitalisierung : Strategien und Geschäftsmodelle 1. Aufl . 2016, ca. 500 Seiten, gebunden, ca. 69,90 EUR ISBN 978-3-95647-043-1. Das Buch erscheint Anfang 2016 und kann bereits vorbestellt werden unter : www.frankfurt-school-verlag.de/fdl-buch Kooperationspartner: Medienpartner:

die bank

diebank 01 // 2020
die bank 02 // 2020
die bank 03 // 2020
diebank 04 // 2020
diebank 05 // 2020
diebank 06 // 2020
KINOTE 01.2020
die bank 01 // 2019
die bank 02 // 2019
die bank 03 // 2019
die bank 04 // 2019
die bank 05 // 2019
KINOTE 01.2019
die bank 06 // 2019
diebank 07 // 2019
diebank 08 // 2019
diebank 09 // 2019
diebank 10 // 2019
KINOTE 02.2019
die bank 01 // 2018
die bank 02 // 2018
die bank 03 // 2018
die bank 04 // 2018
die bank 05 // 2018
die bank 06 // 2018
die bank 07 // 2018
die bank 08 // 2018
die bank 09 // 2018
die bank 10 // 2018
die bank 01 // 2017
die bank 02 // 2017
die bank 03 // 2017
die Bank 04 // 2017
die bank 05 // 2017
die bank 06 // 2017
die bank 07 // 2017
die bank 08 // 2017
die Bank 09 // 2017
die bank 10 // 2017
die bank 01 // 2016
die bank 02 // 2016
die bank 03 // 2016
die bank 04 // 2016
die bank 05 // 2016
die bank 06 // 2016
die bank 07 // 2016
die bank 08 // 2016
die bank 09 // 2016
die bank 10 // 2016
die bank 11 // 2016
die bank 12 // 2016
die bank 01 // 2015
die bank 02 // 2015
die bank 03 // 2015
die bank 04 // 2015
die bank 05 // 2015
die bank 06 // 2015
die bank 07 // 2015
die bank 08 // 2015
die bank 09 // 2015
die bank 10 // 2015
die bank 11 // 2015
die bank 12 // 2015

© die bank 2014-2020