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die bank 10 // 2020

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

Online-Fachkonferenz

Online-Fachkonferenz Zahlungsverkehr der Zukunft 24. und 25. Februar 2021 #zvzukunft2021 Bei der nunmehr 9. Fachkonferenz „Zahlungsverkehr der Zukunft“ erwarten Sie wie immer ein spannendes Programm und hochkarätige Referenten: • Die neue Retail Payments Strategy der EU-Kommission • Instant Payments, Stable Coins und der digitale Euro • ISO 20022 • Request to Pay • Open Banking und Zahlungsverkehr auf der Plattform Die Veranstaltung hat sich im Laufe der Jahre zu einer Institution entwickelt: Erfahren Sie mehr über die aktuellen Entwicklungen im Zahlungsverkehr, und gewinnen Sie Impulse für die strategische Ausrichtung Ihres Unternehmens! Alle Informationen finden Sie unter: www.bv-events.de/event/zahlungsverkehr-der-zukunft-2021 Anmeldung und Information: per Fax: 0221-5490-315 | Tel.: 0221-5490-133 (Stefan Lödorf) | events@bank-verlag.de Bank-Verlag GmbH | www.bv-events.de

EDITORIAL » Teure Bürofläche lässt sich sparen, wenn Mitarbeiter dauerhaft mobil eingesetzt werden. « Des einen Freud, ... Liebe Leserin, lieber Leser, schon wieder ist ein Jahr (fast) vorbei – und was für eines! Hätte mir jemand vor Jahresfrist gesagt, was uns 2020 erwartet, hätte ich nichts davon geglaubt. Ich denke, das geht Ihnen ebenso. Welche Auswirkungen die Coronavirus- Pandemie auf die gesamte Weltbevölkerung haben würde, wie es unser gewohntes Leben auf den Kopf stellt, wie sehr seine Folgen die globale Wirtschaft lähmen – das alles hätte vor zwölf Monaten meine Vorstellungskraft gesprengt. Ich gebe zu, als im Januar die ersten Bilder vom Lockdown in der Region Wuhan über die TV-Bildschirme zu uns kamen, habe ich mir nicht ausmalen können, dass ich kurz darauf selbst im „Homeoffice“ sitzen würde – und zehn Monate danach immer noch. Zugegeben, diese Arbeitsweise bringt auch Vorteile mit sich, wie den Wegfall des täglichen Pendelns. Und es gibt bereits viele Hinweise, dass eine Rückkehr zu den alten Präsenzmodellen ausgeschlossen scheint. Schon wird in manchen Unternehmen geprüft, ob wirklich noch so viele Quadratmeter der teuren Bürofläche in feiner City-Lage benötigt werden, oder ob man nicht lieber dauerhaft einen Teil der Mitarbeiter mobil einsetzt. Wo sich die eine Seite freut, weil sie teure Mieten spart, bangen auf der anderen Seite bereits Büroimmobilienfonds und institutionelle Investoren. Und auch eine Ebene darunter werden die Pendler vermisst, wie eine Prognose des Kreditversicherers Atradius zuletzt belegte: Wer nicht täglich ins Büro fährt, muss sein Auto seltener in die Werkstatt bringen, kauft keine Business-Kleidung und spart das Geld fürs Mittagessen außer Haus. Wenn sich die aktuellen Zustände verfestigen, werden in den genannten Sektoren dauerhaft die Umsätze schrumpfen. Um die Corona-Krise und ihre Auswirkungen abzumildern, hat die Bundesregierung 2020 bereits verschiedene Förderprogramme sowie rechtliche Änderungen umgesetzt, um liquiditätsgefährdeten Unternehmen den Zugang zu Kapital zu ermöglichen. In einem Gastbeitrag in diesem Heft untersucht Prof. Dr. Marita Balks von der HTW Berlin für uns, ob diese staatlichen Maßnahmen gegen Liquiditätsengpässe sinnvoll erscheinen. Ein Pfund, mit dem sich in Krisenzeiten offenbar immer wuchern lässt, ist Gold; sein Preis erlebte in diesem Jahr neue Spitzenwerte. Vor diesem Hintergrund lege ich Ihnen den Beitrag von Dr. Bernd Sprenger zur Historie der Goldwährung ans Herz, eine schöne Lesegeschichte, die hoffentlich etwas Glanz in diese sonst so traurige Phase bringt. Kommen Sie gut durch die schwierige Zeit und bleiben Sie gesund! Herzliche Grüße Ihre 10 // 2020 3

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