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die bank 10 // 2018

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

News & Trends BANKKUNDEN

News & Trends BANKKUNDEN Gebühren steigen Bankkunden in Deutschland müssen sich auf höhere Ausgaben für Bankgeschäfte einstellen. Jedes zweite Institut will an der Gebührenschraube drehen, um die Einnahmen zu steigern. Geplant sind neben Preiserhöhungen auch die Einführung gänzlich neuer Gebühren. Das geht aus dem Branchenkompass Banking 2018 von Sopra Steria Consulting und dem F.A.Z.-Institut hervor. Befragt wurden mehr als 100 Führungskräfte aus der Bankenbranche. Großbanken und Kreditgenossenschaften wollen demnach überdurchschnittlich oft neue Gebühren einführen. Einer der Gründe: International gilt das Privatkundengeschäft als lukrativ. Deutsche Banken treten der Erhebung zufolge jedoch auf der Stelle, obwohl Bankdienstleistungen im EU-Vergleich hierzulande sogar noch als günstig gelten. In vielen Nachbarländern bezahlen Kunden teils deutlich mehr. ù Großbanken und Kreditgenossenschaften wollen überdurchschnittlich oft neue Gebühren einführen. SCHULDNERATLAS 2018 – VON KONSUMFALLEN UND ALTERSARMUT Mehr Bildung, weniger Verschuldung Die Überschuldung hat in Deutschland zuletzt fünf Jahre lang in Folge zugenommen. Im letzten Erhebungszeitraum stieg die Quote um 0,3 Prozentpunkte auf nun 10,04 Prozent überschuldeter Menschen an, das entspricht 6,93 Millionen Männern – sie stellen mit 4,23 Mio. den Hauptanteil – und Frauen. Allerdings holen die Frauen in Sachen Überschuldung auf. „Der aktuelle Anstieg der Zahl der Überschuldungsfälle ist ausschließlich auf die Neuüberschuldung von Frauen zurückzuführen“, erklärt Creditreform im jüngsten SchuldnerAtlas. Derzeit sind rund 7,65 Prozent der Frauen über 18 Jahren überschuldet oder nachhaltig zahlungsgestört, bei den Männern ging die Quote minimal zurück und liegt nun bei 12,55 Prozent. Angeführt wird das Überschuldungsranking wieder von der konsumstarken Gruppe der 30- bis 39-Jährigen, ihre Quote liegt bei 18,57 Prozent. Der Verlust des Arbeitsplatzes ist immer noch der wichtigste Auslöser für Überschuldung, allerdings gewinnen die Punkte Erkrankung, Sucht und vor allem „unwirtschaftliche Haushaltsführung“ zunehmend an Bedeutung. Wer nicht mit Geld umgehen kann und ungehemmt konsumiert, gerät schleichend in die Überschuldungsspirale. Dagegen sollte mit mehr Investitionen in Finanzbildung vorgegangen werden, mahnte Helmut Rödl aus dem Aufsichtsrat der Creditreform – eine Idee, für die auch der Bankenverband seit Jahren wirbt. Rödl nannte beispielhaft Veranstaltungen, bei denen Schülern die Kostenfallen aus Handy-, Miet- und Konsumverträgen erklärt werden, oder die Stadt München, die in den am stärksten verschuldeten Stadtvierteln Schwerpunktberatung anbietet. Erschreckend stark wächst die Altersverschuldung. Bei Menschen über 70 Jahren stieg die Überschuldungsquote im letzten Jahr um 35 Prozent. Große Teile dieser Altersgruppe gehen einer Erwerbstätigkeit nach und arbeiten als geringfügig Beschäftigte, um ihren Lebensunterhalt sichern zu können. Die Situation sei prekär, so Creditreform, denn die Senioren haben oft hohe Schulden, aber nur geringe Einkünfte, mit denen kaum ein Ausweg aus dieser Lage zu schaffen sei. ù START-UPS FinTech-Branche boomt Die FinTech-Szene in Deutschland wächst weiter – und sammelt so viel Risikokapital ein wie noch nie. 793 Start-ups aus dem Finanzbereich gab es zum Ende des dritten Quartals 2018. Mit 778 Mio. € haben FinTechs in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 bereits mehr Venture Capital eingesammelt als im gesamten Jahr 2017, dem bisherigen Rekordjahr bei der Vergabe von Risikokapital (713 Mio. €). Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Comdirect FinTech-Studie. „Das konstant hohe Volumen an Risikokapital deutet darauf hin, dass sich die Fin- Tech-Szene in Deutschland zunehmend professionalisiert,“ sagte Arno Walter, Vorstandschef von Comdirect. Die Zahl der Gründungen ging 2017 etwas zurück. Mit 96 Start-ups wurde aber immer noch fast jeden vierten Tag ein neues FinTech gegründet. 2018 scheint die Wachstumsdynamik wieder leicht anzuziehen: Bis Ende September wurden bereits 42 Neu-Gründungen registriert. 2017 waren es zum selben Zeitpunkt nur 30. ù 6 10 // 2018

NEWS & TRENDS HOHE RENDITEN Wachsender Druck für Großanleger Die Entwicklung an den Kapitalmärkten hat zu deutlich veränderten Anlagepräferenzen bei institutionellen Investoren in Deutschland geführt. Quer durch alle Branchen steht die deutsche Industrie unter „digitalem Dauerbeschuss“, so Bitkom-Präsident Achim Berg bei der Vorstellung einer Sicherheitsstudie. Und die weiteren Aussichten sind eher düster: „Qualität und Umfang der Cyber- Angriffe werden weiter zunehmen.“ 82 Prozent der befragten Sicherheits ver ant wortlichen rechnen mit einer Zunahme der Attacken. Die Unternehmen rüsten auf, installieren Firewalls und Virenscanner, machen regelmäßige Daten-Backups oder simulieren Angriffe von außen. Fünf Prozent suchen bereits Hilfe in Künstlicher Intelligenz, um sich gegen Datendiebstahl und ähnliche Unbill zu schützen. Auch das BSI beobachtet eine hohe Dynamik der Angreifer. Als neue Gefahr wurde im aktuellen Lagebericht das Thema illegales Krypto-Mining identifiziert. Aufgrund der hohen finanziellen Attraktivität und der Unauffälligkeit der Infektionen sei illegales Krypto-Mining als signifikant zunehmendes Cyber-Risiko zu bewerten. ù AUS DER BANKENAUFSICHT Erhebung der Bankenabgabe Seit Januar 2018 ist die Nationale Abwicklungsbehörde in die BaFin integriert. Sie verwaltet seitdem auch den Restrukturierungsfonds, der mit der Erhebung der Bankenabgabe betraut ist. Die Erhebung der Meldedaten zur Bankenabgabe erfolgt in diesem Jahr zum ersten Mal über die neue Melde- und Veröffentlichungsplattform (MVP-Portal), die über die Homepage der Finanzdienstleistungsaufsicht zu erreichen ist. Zur Meldung der Institutsdaten sind die Institute verpflichtet, die relevanten Daten sind im Anhang II der Delegierten Verordnung (EU) 2015/63 erläutert. Auf der Internetseite der BaFin sind die für die Bankenabgabe 2019 benötigten Unterlagen zu finden, ebenso weitere Einzelheiten zur Datenerhebung. Das Verfahren ist bis spätestens 31. Januar des jeweiligen Beitragsjahrs für das am 31. Dezember des Vorjahrs abgelaufene Geschäftsjahr abzuschließen. ZAHL DES MONATS 80 Prozent der Personaler finden, dass Bewerber oft zu hohe Gehaltsvorstellungen haben. Die positive Arbeitsmarktlage in Deutschland führt dazu, dass Bewerber immer selbstbewusster auftreten und ihre Forderungen bei Gehaltsverhandlungen entsprechend hoch ansetzen, wie aus einer Studie des Personaldienstleisters Robert Half hervorgeht. FINANZANALYSE DIN-Norm 77230 vor dem Abschluss Die Arbeiten an der DIN-Norm 77230 „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ schreiten planmäßig voran. Der mit der Formulierung der Norm befasste Arbeitsausschuss beim Deutschen Institut für Normung (DIN) hat alle eingegangenen Stellungnahmen bearbeitet. Es gab eine Vielzahl von Anregungen zu bewerten. Damit ist nunmehr der Weg für die planmäßige Veröffentlichung geebnet. ù GLOBAL WEALTH REPORT Vermögen steigt weiter an Das weltweite Vermögen stieg zwischen Mitte 2017 und Mitte 2018 um 14 Bio. US-$ (4,6 Prozent) auf 317 Bio. US-$. Das globale Durchschnittsvermögen pro Erwachsenem nahm um 3,2 Prozent zu und erreichte ein Rekordhoch von 63.100 US-$. Die USA trugen laut Global Wealth Report 2018 des Credit Suisse Research Institute mit 6,3 Bio. US-$ am stärksten zum weltweiten Vermögenszuwachs bei. Damit habe sich das Gesamtvermögen auf 98 Bio US-$ gesteigert. Im Zuge dessen haben die USA ihr seit 2008 ungebrochenes jährliches Wachstum beim Gesamtvermögen und Vermögen pro Erwachsenem fortgesetzt. China ist laut Report bereits fest auf dem zweiten Platz in der weltweiten Vermögenshierarchie verankert. Das Land weise einen Anstieg beim Vermögen der Privathaushalte um 2,3 Bio. US-$ aus. Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Italien verzeichneten alle ein zweistelliges Wachstum bei der Zahl von Millionären; die USA sind jedoch mit insgesamt 17.350.000 Millionären führend. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Zunahme von 5,3 Prozent. ù 10 // 2018 7

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