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die bank 10 // 2018

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

MANAGEMENT im Rahmen der

MANAGEMENT im Rahmen der PSD2-Regulierung und das mobile Bezahlen. Dazu gehört das 2018 eingeführte Google Pay, und auch der Start von Apple Pay rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft hielt die Banken auf Trab. Innovative Geschäftsmodelle mit Blockchain Factories Bereits 2018 stand die Blockchain auf der Agenda ganz oben, und da bleibt sie auch 2019. Laut einer Umfrage von IBM haben 91 Prozent der 200 befragten Banken aus 16 Ländern angegeben, in Blockchain- Lösungen zu investieren. Im Juni des Jahres startete zum Beispiel die Berliner Solarisbank eine Blockchain Factory. „Damit werden wir zum spezialisierten Infrastrukturanbieter für Unternehmen aus der Kryptowährungs- und Blockchain-Industrie“, sagt CEO Roland Folz. In der Verbindung der Banking- und Blockchain-Welt sieht der Banker einen wichtigen Trend, „der Blockchain-Lösungen auf den Massenmarkt helfen kann und Banking-Lösungen zukunftsfähiger macht“. Die Solarisbank biete Kryptowährungs-Unternehmen die Möglichkeit, ihre bestehenden Produkte wie Handelsplätze und Wallets mit digitalen Bankkonten und Karten zu verknüpfen und ein Krypto-Retail-Banking-Produkt unter ihrer eigenen Marke für ihre eigenen Endkunden zu schaffen. Auch Daimler Financial Services unterhält eine Blockchain-Factory. Als Anwendungsgebiete nennt Franz Reiner Treasury, Mobilität, After Sales und digitale Kreditmodelle. Ein konkretes Beispiel ist die „smartVIN“, wobei VIN für Fahrzeugidentifikationsnummer steht. Informationen über Finanzen und Transaktionen entlang des Fahrzeuglebenszyklus würden auf der Blockchain ab dem Zeitpunkt gespeichert, an dem das Fahrzeug das Werk verlässt. Die dezentrale Speicherung von Fahrzeuginformationen stelle sicher, dass Daten nicht manipuliert werden könnten. Auch die Warburg Bank prüft konkret Projekte zum Beispiel bei Finanzierungsthemen im Firmenkundenbereich, die comdirect Bank testete einen Peer2Peer-Blockchain-Marktplatz und will sich laut Frauke Hegemann auch weiterhin mit dem Thema beschäftigen. Internationalisierung und Kiez-Filiale Für die noch jungen FinTech-Unternehmen wie Solarisbank und N26 steht neben der Digitalisierung vor allem die Internationalisierung an. Als einen Meilenstein des abgelaufenen Jahres bezeichnet N26-CEO Markus Gunter „den Markteintritt in Großbritannien, durch den wir jetzt in 18 europäischen Ländern vertreten sind“. Für die erste Hälfte des kommenden Jahres sei der Start in den USA geplant. Kapital für die Expansion kam im Frühjahr von Investoren. Im Rahmen einer Serie-C-Finanzierungsrunde erhielt die mobile Bank 160 Mio. US-$ und stemmte damit die bis dato größte Eigenkapitalfinanzierung eines deutschen FinTechs. Zu den neuen Miteignern gehören seitdem die digitale Investment-Einheit der Allianz sowie das chinesische Internet-Unternehmen Tencent. Zurück zu den Wurzeln, heißt es hingegen bei der Hamburger Privatbank Warburg. Im April 2018 schloss die Bank ihr im Herbst 2016 gestartetes Strategieprogramm ab. „Wir haben unsere Organisationsstrukturen an zukünftige Herausforderungen angepasst“, sagt Joachim Olearius, Sprecher der Partner. Die Töchter Hallbaum in Hannover, Löbbecke in Berlin, Plump in Bremen und Schwäbische Bank in Stutt- GELDSEGEN FÜR AUFSICHTSRÄTE, GRÜNDER UND NEUE MILLIONÄRE 1. Auch in diesem Jahr durften sich die Aufsichtsräte deutscher Konzerne über höhere Vergütungen freuen. 88,4 Mio. € verdienten die Kontrolleure der DAX-Unternehmen, 6,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Spitzenreiter im Ranking blieb BMW. Der Autohersteller überwies an sein 20-köpfiges Gremium 5,6 Mio. € (plus 4,6 Prozent). Rang zwei teilten sich Siemens (5,2 Mio. €) und Continental. Die höchste Einzelvergütung erhielt erneut Paul Achleitner. Für seine Aufsehertätigkeit bei der Deutschen Bank bekam er 800.000 €. Im Schnitt überwiesen die Konzerne den Vorsitzenden des Gremiums 378.000 €. 2. Der 2009 gegründete Online-Bezahldienst Stripe hat von drei Risikokapitalgebern (Tiger Global Management, DST Global und Sequioa) 245 Mio. US-$ überwiesen bekommen. Nach dieser Finanzspritze stieg die Bewertung des FinTechs auf knapp 20 Mrd. US-$. Die 1988 und 1990 geborenen Gründer Patrick und John Collison gelten seitdem als die vermutlich jüngsten Milliardäre der Welt. Neben einer Technologieplattform, mit der Händler ohne großen Aufwand ihren Online-Shop mit einer Zahlungsschnittstelle ausstatten können, bietet das Unternehmen auch Lösungen für den Aufbau von Online-Unternehmen an. 3. Zur Jahresmitte 2018 gab es in Deutschland 2,1 Millionen $-Millionäre – 253.000 mehr als im Vorjahr. Das hat der Global Wealth Report der Credit Suisse berechnet. Laut der Bank verfügt jeder Mensch in Deutschland im Schnitt über ein Vermögen von 214.000 US-$. Weltweit besitzen die reichsten zehn Prozent der Menschen 85 Prozent des Vermögens. 30 10 // 2018

MANAGEMENT AKTIEN: MIT DEM ALTER WÄCHST DIE ZUNEIGUNG Die Deutschen halten sich bei Aktien eher zurück. Hieß es bislang. Mittlerweile haben die sonst so konservativen und risikoscheuen deutschen Anleger 27 Prozent ihres Portfolios in Aktien gesteckt, ergab die Studie „Global Investment Survey 2018“ des Fondshauses Legg Mason. Besonders mutig seien ältere Anleger ab 71 Jahren. Deren Portfolio bestand zu 37 Prozent an Unternehmensanteilen. Die Millennials (Generation Y) hingegen scheinen Aktien nicht zu trauen, bei ihnen betrug der Anteil nur 21 Prozent. Laut Deutscher Bank ist jeder dritte Aktionär in Deutschland älter als 60 Jahre. Derweil scheinen sich bei vielen Anlegern die Vorurteile hartnäckig zu halten. Bei einer Umfrage der „Aktion pro Aktie“ sagten 48 Prozent der Befragten, dass Aktien Spekulationsobjekte seien, 14 Prozent bezeichneten sie als „Zockerpapier“, sieben Prozent als „Anlage ohne konkreten Wert dahinter“ und zwei Prozent als „Urkunde, die man sich an die Wand hängt“. Zwölf Prozent hatten die Aussage getroffen, Aktien seien ein „Kredit, den man einem Unternehmen gibt“. gart wurden auf die Warburg Bank verschmolzen und integriert. Der Fokus der Geschäftsaktivitäten liege nun auf Deutschland, aus der Schweiz und aus Luxemburg hat sich Warburg weitestgehend zurückgezogen. „Die überbordende Regulatorik war ein zusätzliches Argument für diesen Schritt“, so Olearius weiter. Das deutsche Asset Management habe man unterdessen mit einer Mehrheitsbeteiligung an der Nord/LB Asset Management gestärkt. Zudem wurde ein digitaler Vermögensverwalter, der Warburg Navigator, gestartet und damit die Digitalisierungsstrategie vorangetrieben. Das Geschäftsjahr war allerdings auch überschattet vom Cum-Ex- Skandal. Warburg hatte immer wieder für Schlagzeilen im Zusammenhang mit dem Skandal gesorgt. Gegen Verantwortliche der Bank ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln, weil diese im Rahmen von Cum-Ex- Geschäften Steuern hinterzogen haben sollen. Die Nähe zum Kunden wollen die Institute trotz des schnell fortschreitenden digitalen Wandels nicht aus den Augen verlieren. Für Jo- 10 // 2018 31

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