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die bank 10 // 2016

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

ó BETRIEBSWIRTSCHAFT

ó BETRIEBSWIRTSCHAFT burg, Berlin, Rostock und Schwerin Sparbrieftage organisiert, die sehr gut besucht gewesen seien. Damit sich die Mitarbeiter auf den Service konzentrieren können, hat die Hanseatic Bank die typischen Backoffice-Tätigkeiten 2006 auf die Hanseatic Service Center GmbH verlagert. Dort übernehmen die Angestellten im Wesentlichen Aufgaben in der Kredit- und Einlagenadministration und stehen den Kunden und Kooperationspartnern bei Fragen telefonisch und per E-Mail zur Seite. Nicht nur beim Filialnetz, auch bei den Mitarbeitern stellt sich das Kreditinstitut gegen den Branchentrend. 443 Mitarbeiter beschäftigte die Privatbank Ende 2015. Ein Abbau sei nicht geplant, unterstreicht Zell. Die Belegschaft kann nicht über Mangel an Aufmerksamkeit und Zuwendung klagen. Ein Sommer- und ein Weihnachtsfest sind fester Bestandteil ihres Jahreskalenders. Dann sorgt sogar eine hauseigene Band für gute Unterhaltung. Mit der Teilnahme an zahlreichen Sport-Events fördert die Bank das Fitnessbewusstsein, unterstützt die gesunde Ernährung mit kostenlosem Bio-Obst und Ernährungsberatung. Bei persönlichen Problemen helfen externe Experten des Hamburger Fürstenberg Instituts, natürlich anonym und kostenlos. Flexible Arbeitszeiten sowie ein Eltern-Kind-Zimmer für Betreuungsnotfälle sollen die Work-Life-Balance besser austarieren. Die Initiativen überzeugen auch die Mitarbeiter. Dank deren positiver Bewertung wurde der Bank das Gütesiegel „Hamburgs beste Arbeitgeber“ 2015 bereits zum zweiten Mal verliehen. Dass es zurzeit gut läuft, verdanken Zell und Billon nicht nur ihren engagierten Mitarbeitern. Als eine auf Konsumentenkredite spezialisierte Bank profitierten die Hamburger im Geschäftsjahr 2015 vor allem vom aktuell guten Konsumklima, das wiederum durch die niedrige Arbeitslosigkeit positiv beeinflusst wurde. Angefeuert durch die günstigen Zinsen entwickelt sich vor allem der Markt für Baufinanzierungen für die Bank prächtig. Firmenbanken Vor allem die Autobanken haben eindrucksvoll bewiesen, dass der Finanzbranche aus Firmenbanken starke Konkurrenten erwachsen können. Alle großen deutschen und internationalen Produzenten haben eigene Dienstleister gegründet. Im „Arbeitskreis der Banken und Leasinggesellschaften der Automobilwirtschaft“ (AKA) haben sich die führenden herstellerverbundenen Banken und Leasinggesellschaften zusammengeschlossen: BMW Group Financial Services, FCA Bank Deutschland (Fiat Chrysler), Ford Bank, Opel Bank, Honda Bank, Mercedes-Benz Bank, MKG Bank (Mitsubishi), RCI Banque (Renault), Toyota Financial Services und Volkswagen Financial Services. Laut AKA werden heute rund 75 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen in Deutschland über Leasing- und Finanzierungsmodelle auf die Straße gebracht. Die Mehrheit von ihnen verfügt über eine Vollbanklizenz zur Ausübung des Passivgeschäfts. Das Angebotsspektrum reicht vom klassischen Tagesgeldkonto über Girokonten und Führerschein- Sparkonten bis hin zu Kreditkarten oder Baufinanzierungen. Aber auch große Mittelständler haben Geschmack am Geschäft mit dem Geld gefunden. Für Schlagzeilen sorgte der schwäbische Laser- und Werkzeugmaschinenbauer Trumpf, als er im Jahr 2014 als weltweit erster Maschinenbauer eine Vollbanklizenz erwarb und die Trumpf Financial Services GmbH gründete. Seitdem können die Baden-Württemberger die schon seit langem bestehenden Leasing- und Mietkaufangebote um Kreditfinanzierung sowie Tagesgeld-, Festgeld- und Spargeldkonten ergänzen. Noch im selben Jahr gab der Luftfahrtkonzern Airbus bekannt, dass auch er künftig eine Firmenbank führen werde. Nach Übernahme der kleinen Salzburg München Bank AG wurde Ende 2014 die Airbus Group Bank GmbH ins Handelsregister eingetragen, die sich auf mittelständische Kunden konzentriert. Auch der traditionsreiche Neusser Mischkonzern Wilh. Werhahn KG (Baustoffe, Konsumgüter, Finanzdienstleistungen) verfügt bereits seit 1982 über eine uneingeschränkte Bankerlaubnis. Die Kölner abcbank GmbH bietet Privatkunden neben Fest- und Tagesgeld sowie Sparbriefen auch eine Bestattungsvorsorge an. Tages- und Termingeld sowie Darlehen offeriert sie Firmenkunden. Zur Wehrhahn- Gruppe gehört seit 2011 außerdem die Neusser Bank11 für Privatkunden und Handel GmbH – eine Bank, die dem mittelständischen Kfz-Handel Dienstleistungen im Bereich Absatz- und Einkaufsfinanzierung bietet. Deren Tochter wiederum, die Bank11direkt GmbH, offeriert Privatkunden Kredit- und Anlageprodukte. Zu den Unternehmen mit angeschlossener Bank gehört zum Beispiel auch die Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt (Degussa), seit 2006 Teilkonzern der Evonik Industries AG. Sie betreibt mit der 1873 gegründeten Degussa Bank AG eine Universalbank, die sich im Privatkundengeschäft auf die Mitarbeiter von Partnerunternehmen konzentriert. Im Unternehmenskundengeschäft hat sich die Degussa Bank auf Finanzdienstleistungen für das Management dieser Partnerunternehmen spezialisiert, etwa Serviceleistungen im Firmenkreditkartengeschäft sowie im Mitarbeiterbeteiligungsgeschäft. Als Partner der Unternehmen, auf deren Gelände die Degussa Bank ihre Filialen unterhält, entwickelt die Bank für diese eigene Unternehmensdienstleistungen, zum Beispiel im Bereich des Travel-Managements. 64 diebank 10.2016

BETRIEBSWIRTSCHAFT ó Um satte 54,9 Prozent schoss das Neugeschäftsvolumen des sogenannten Eigentümerdarlehens auf 316 Mio. € in die Höhe. Aufgrund eines hohen Kartenwachstums stiegen gleichzeitig die Kreditkartenumsätze um mehr als ein Viertel auf 247 Mio. €. Den Löwenanteil des Kreditneugeschäfts von insgesamt 1,82 Mrd. € steuert allerdings der Ankauf von Forderungen (Factoring) mit gut 1,3 Mrd. € bei. Die Kehrseite der Medaille: Der Ausbau des Kreditkartengeschäfts und des Bereichs Eigentümerdarlehen ließ die Vermittlungsprovisionen so in die Höhe schnellen, dass das Provisionsergebnis mit knapp 2 Mio. € ins Minus driftete. Das Zinsergebnis lag hingegen mit 139 Mio. € klar im grünen Bereich. Mit einer Cost-Income-Ratio von 42,1 Prozent schneidet die Hanseatic Bank verglichen mit den Marktführern der privaten Branche bestens ab. Auch für das laufende Geschäftsjahr gibt sich Zell optimistisch. „Wir rechnen mit einer weiterhin guten Entwicklung am Arbeitsmarkt, was den privaten Konsum positiv beeinflussen wird.“ Damit dürfte sich das Ergebnis weiter verbessern. Neben dem Pflichtteil mit den Geschäftszahlen widmet sich der diesjährige, mit viel Sinn für interessante Details gestaltete Geschäftsbericht einem der Top-Themen, das die Finanzbranche derzeit umtreibt: der Digitalisierung. Billon sieht vor allem die Chancen: „Durch die Digitalisierung sind wir in der Lage, die Bedürfnisse unserer Kunden und Partner noch besser zu erkennen und weiterhin profitabel zu wachsen. Wir wollen digitale Maßnahmen mit neuesten Sicherheitsstandards auf den Weg bringen, die unsere Serviceleistungen und Produkte verbessern.“ Er erkennt aber auch die Risiken. „Die Herausforderung besteht darin, die relevanten Daten zu extrahieren, sie korrekt zu analysieren und damit best- und schnellstmöglich für uns und den Kunden zu nutzen.“ Bei der Entwicklung digitaler Produkte setzt die Hanseatic Bank nicht zuletzt auf das Know-how der Muttergesellschaft sowie auf weitere Kooperationen mit Fin- Techs. „Sie sind nicht nur eine Inspiration, sondern verringern auch unseren eigenen Entwicklungsaufwand“, erklärt Billon. Wie schnell die Digitalisierung die Welt verändert, hat die Bank auf einer Doppelseite im Geschäftsbericht mit zahlreichen spannenden Fakten eindrucksvoll belegt. Zum Beispiel: „Wussten Sie, dass das erste Youtube-Video einen Zoobesuch dokumentiert?“ Am 23. April 2005 lud der aus Sachsen-Anhalt stammende Jawed Karim ein Video mit dem Titel „Me at the zoo“ im Internet hoch – und gründete damit eine der größten Social-Media- Plattformen der Welt. Das war vor gerade einmal elf Jahren. ó HOCHSCHULE KOBLENZ UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES RheinAhrCamp us Durch das MBA-Studium habe ich die Grundlage für mehr berufliche Freiräume geschaffen und die Möglichkeit, neue Aufgabenbereiche mit strategischem Fokus anzugehen. Sebastian Lichius, MBA-Absolvent der Hochschule Koblenz, Standort Remagen MASTER OF BUSINESS ADMINISTRATION NEBEN DEM BERUF // FINANCIAL RISK MANAGEMENT // GESUNDHEITS- & SOZIALWIRTSCHAFT // LEADERSHIP // LOGISTIKMANAGEMENT // MARKETINGMANAGEMENT // PRODUKTIONSMANAGEMENT // SPORTMANAGEMENT // UNTERNEHMENSFÜHRUNG/FINANZMANAGEMENT ALLES ZUM MBA! DER NEUE INFOFILM. 10.2016 diebank 65 WWW.MBA-FERNSTUDIENPROGRAMM.DE

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