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die bank 10 // 2016

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

ó BANKING Gewinne in

ó BANKING Gewinne in Europa legen gegen den Trend zu TOP-BANKEN GLOBAL Das Jahr 2015 würden viele Finanzprofis sicher gerne aus ihrem Gedächtnis streichen. Ob im Devisenhandel, an den Anleihemärkten oder den Aktienbörsen – allerorten herrschten Unsicherheit und kräftige Kursschwankungen vor. Gründe dafür gab es reichlich: Neben Sorgen um das weltweite Wirtschaftswachstum, den Ölpreisverfall und politische Auseinandersetzungen sorgten vor allem die Geldpolitiker für Überraschungen. All das ging nicht spurlos an den Finanzhäusern vorbei. Erstmals seit Jahren sind die Erträge im globalen Bankensektor gesunken. Welche Institute sind als Gewinner aus dem Rennen gegangen? Wie haben sich Europas Großbanken gegen die Konkurrenz aus Asien und Amerika geschlagen? Und was bedeuten die hohen Verluste der Deutschen Bank für die internationale Stellung des hiesigen Bankenmarkts? Antworten auf diese Fragen gibt eine aktuelle Analyse des britischen Magazins „The Banker“. Birga Teske Keywords: Ausland, Geschäftsmodelle Auf einen Trend ist seit Jahren Verlass: Egal, mit welchen Widrigkeiten sie kämpfen – die internationalen Banken bauen ihre Kapitalpolster aus. Die 1.000 kapitalstärksten Geldhäuser der Welt meldeten für das vergangene Geschäftsjahr aggregiert ein Tier 1-Kapital von 7,1 Bio. US-$. Das entspricht einem Plus von 2,8 Prozent zum Vorjahr. Weniger erfreulich verlief die Entwicklung der Vorsteuergewinne und der Bilanzsummen. Beide Kennzahlen waren rückläufig. So sanken die aggregierten Erträge binnen Jahresfrist um 1,8 Prozent auf 974 Mrd. US-$. Die Vermögenswerte nahmen um 2,6 Prozent auf 110,2 Bio. US-$ ab. Die regionale Entwicklung fiel allerdings sehr unterschiedlich aus: Vor allem chinesische Adressen stärkten ihr Kernkapital, und zwar um 12 Prozent. Auch die Bilanzen im Reich der Mitte verlängerten sich (+ 8 Prozent). Die Großbanken des Landes führen das Ranking der Top 10 mit den größten Vermögenswerten an ” 1. In die gleiche Richtung ging die Entwicklung in den USA und Japan. Dort bauten die Banken ihre aggregierten Kapitalpuffer und Assets kräftig aus. Die Eurozone – und in noch stärkerem Ausmaß Großbritannien – mussten bei diesen Kennzahlen hingegen Rückgänge melden. Chinas Banken verdienen weniger Ebenfalls konträr verlief der Trend bei den Gewinnen. China verbuchte – auf US-Dollarbasis –nach einer Dekade spektakulären Wachstums erstmals rückläufige Erträge ” 2. In Großbritannien haben sich die Vorsteuergewinne mehr als halbiert. Dagegen erzielten Banken in den USA, in Japan und der Eurozone aggregiert ein kräftiges Gewinnplus. So erwirtschafteten die in den Top 1.000 vertretenen Institute der Währungsunion unter dem Strich rund 92 Mrd. US-$. Das entsprach einem Zuwachs zum Vorjahr um 53 Prozent ” 3. Für Banken in aller Welt wurde es schwieriger, in die erste Liga der kapitalstärksten Institute aufzusteigen. Die Hürde zur Aufnahme in die Top 1.000 erhöhte sich auf 404 Mio. US-$ Tier 1-Kapital. Im Vorjahr hatten dazu noch 382 Mio. US-$ genügt. Wie stark Banken in aller Welt ihre Risikopuffer ausgebaut haben, wird im langfristigen Vergleich deutlich: Vor zehn Jahren hätte fast noch ein halb so hohes Kernkapital ausgereicht, um einen Platz unter den Top 1.000 einzunehmen. Die aggregierte Capital to Assets Ratio (CAR) stieg binnen einer Dekade von 4,45 Prozent auf 6,44 Prozent. Währungsschwankungen trüben das Bild Noch immer stellt Westeuropa mit 220 Qualifikanten (Vorjahr: 222) den Löwenanteil der Banken im Ranking. Dahinter liegt Nordamerika mit 179 (172). Aus China kommen 119 (117) Teilnehmer. Die Zahl der Banken aus Asien-Pazifik, aus Japan und dem Mittleren Osten nahm zu. Enttäuschend verlief dagegen die Entwicklung in Mittel- und Osteuropa. Die Zahl der vertretenen Häuser sank von 46 auf nur noch 27. Ein wichtiger Grund dafür waren Währungsschwankungen. Sie ließen auch die Lage in Westeuropa etwas trüber aussehen, als sie tatsächlich war. 48 diebank 10.2016

BANKING ó fi DIE TOP 10 NACH BILANZSUMME ” 1 Stand: Dezember 2015 bzw. März 2016, Mrd. US-$ Rang Name Land Bilanzsumme 1 ICBC CHN 3.422 2 China Construction Bank CHN 2.827 3 Agricultural Bank of China CHN 2.741 4 Mitsubishi UFJ JP 2.648 5 Bank of China CHN 2.591 6 HSBC Holdings UK 2.409 7 JP Morgan Chase US 2.351 8 BNP Paribas F 2.167 9 Bank of America US 2.147 10 Crédit Agricole F 1.846 Quelle: The Banker. 10.2016 diebank 49

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