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die bank 10 // 2015

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

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ó BERUF & KARRIERE Big Data. Die Banken suchen deshalb verstärkt nach Cloud- und Leading-Edge-Technologien. Data Scientists sollen Banken bei der Analyse großer Datensätze unterstützen und auf deren Basis akkurate Prognosen erstellen. Hier werden auch Fachkräfte mit nur einem bis drei Jahren Berufserfahrung gesucht. Um Big Data sinnvoll zu nutzen, ist auch eine Modernisierung der IT-Infrastruktur der Finanzinstitute unumgänglich. Hierzu zählen die Integration aller Offline- und Online-Vertriebskanäle sowie die Regionalgliederung. Aus diesem Grund hält die Nachfrage nach klassischen IT-Jobs wie Entwickler, Datenbankexperten oder System-Administratoren an. Auch IT-Experten, die sowohl den Aufbau als auch den reibungslosen Kanalwechsel, das sogenannte Cross Channel Banking, beherrschen, werden gesucht. Des Weiteren bedarf es auch eines umfangreichen Managements der digitalen Kanäle, um kanalübergreifend alle kundennahen Informationen verwerten zu können. Hierfür werden verstärkt IT-Experten im Bereich mobile und webbasierte Anwendungen gesucht. Im Zuge der voranschreitenden digitalen Transformation steigt auch die Zahl der Online- und Mobile-Banking-Nutzer. Im Jahr 2014 nutzten laut Statista bereits 54 Prozent der Deutschen das digitale Angebot der Finanzinstitute und damit 20 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Diese Entwicklung stellt Banken gleichzeitig vor neue Herausforderungen, die persönlichen Kundendaten vor Übergriffen Dritter zu schützen. Betreiber kritischer Infrastrukturen, zu denen auch Banken zählen, haben vom Deutschen Bundestag im Rahmen des IT-Sicherheitsgesetzes einen neuen Regulierungsrahmen erhalten. Darin sind regulatorische Mindestanforderungen an die IT-Systeme der Betreiber festgehalten. Dies wiederum kreiert einen erhöhten Personalbedarf an IT-Sicherheitsexperten bei Banken. Risikokultur stärken Infolge der verschärften Anforderungen der Aufsichtsbehörden und dem Vertrauensverlust seitens der Gesellschaft als Folge der Finanzkrise, wächst auch der Bedarf nach qualifiziertem Personal. Zu den Klassikern gehören nach wie vor Mitarbeiter im Bereich Risk und Compliance. Entscheidend dabei ist, dass sämtliche Strukturen und Prozesse innerhalb eines Finanzinstituts miteinander vernetzt sind und somit ein integriertes und präventives Risikomanagement ermöglichen. Risikomanager müssen vielfältige Fähigkeiten mitbringen. Diese sind nicht zuletzt notwendig bei der IT-technischen Umsetzung der zunehmenden Regulierungen. Ähnlich hoch sind auch die Ansprüche an die Compliance-Spezialisten. Banken brauchen Mitarbeiter, die wirksame Mechanismen integrieren und das Institut dadurch entlasten, ohne einen großen bürokratischen Aufwand zu schaffen. Zeitgleich wächst der Bedarf nach erfahrenen Wirtschaftsprüfern. Bei der internen Revision sind jedoch tiefgreifende Kenntnisse gefragt, um eine unabhängige und objektive Prüfung durchführen zu können. Lediglich sechs Prozent der aktuellen Vakanzen sind für Berufseinsteiger offen, 53 Prozent der Stellen setzen hingegen drei bis sieben Jahre Berufserfahrung voraus. Anforderungen an den Nachwuchs Die Finanzbranche gehört bei Hochschulabsolventen weiterhin zu den begehrtesten Arbeitgebern. Der Einstieg in den Traumjob ist jedoch in Deutschland und weltweit eine echte Herausforderung: Nach Berechnungen der Association of Graduate Recruiters mit Sitz in London konkurrieren derzeit im Durchschnitt 115 Bewerber um einen Praktikumsplatz im Finanzdienstleistungsbereich. Weltweit haben sich allein für das Sommerpraktikum der US-Investmentbank Goldman Sachs 17.000 Kandidaten auf 300 Plätze beworben. Um sich im hart umkämpften Markt durchzusetzen, müssen Studenten bereits mit Beginn ihrer Universitätslaufbahn gezielt an ihrem CV arbeiten. Praktika spielen dabei noch immer eine sehr wichtige Rolle – gerade im Investmentbanking, wo rund 60 bis 70 Prozent der Mitarbeiter aus ehemaligen Praktikanten rekrutiert werden. Defizite bei Frauenförderung Verbesserungspotenzial lässt sich auch hinsichtlich der Frauenförderung ausmachen. Die Ergebnisse einer Studie deuten auf Defizite in Sachen Gendergerechtigkeit hin: 63 Prozent der deutschen Finanzexperten nehmen eine geschlechterspezifische Diskriminierung im Finanzsektor wahr. Während 66 Prozent der Befragten angaben, dass in ihrem Unternehmen Frauen und Männer gleichmäßig vertreten seien, konnten dies für Führungspositionen lediglich 21 Prozent bejahen. Zwar haben sich viele Finanzdienstleister das Thema Geschlechtervielfalt auf die Fahnen geschrieben. Die Lücke zwischen Anspruch und Realität ist in der täglichen Umsetzung jedoch noch immer signifikant. Fazit Aktuell sehen sich Banken zahlreichen Herausforderungen gegenüber gestellt. Finanzinstitute müssen, auch im Hinblick auf die anhaltende Niedrigzinsphase, wirtschaftlich bleiben und gleichzeitig strengere regulatorische Anforderungen erfüllen sowie ihre Prozesse und Produkte im Rahmen der digitalen Transformation anpassen. So vielfältig die Ansprüche an die Banken sind, so zahlreich sind auch die Jobprofile, die besetzt werden müssen. Vor allem IT-Fachkräfte mit Finanzfachkenntnissen haben derzeit gute Chancen, die Entwicklung im Finanzsektor mitzugestalten. ó Autor: Tanja Apel-Mitchell ist Director Continental Europe & Middle East bei eFinancialCareers.de. 72 diebank 10.2015

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