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die bank 09 // 2015

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

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ó BÜCHER fi BÜCHER Pflock, Thomas Martin Europäische Bankenregulierung und das „Too big to fail-Dilemma“ BWV Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2014, 407 S., 69 €, ISBN 978-3-8305-3401-3 Die staatliche Rettung von Banken in der vergangenen Finanzkrise hat eine breite Diskussion über den Umgang mit Kreditinstituten angestoßen, die wegen der nicht absehbaren systemischen Wirkungen eines Scheiterns als „too big to fail“ eingestuft werden. Eine Reihe von Regulierungsinstrumenten wurde vorgeschlagen und teilweise bereits in geltendes Recht umgesetzt. Die vorliegende Arbeit nimmt eine eingehende Betrachtung dieser Maßnahmen vor. Ausgehend von einer umfassenden Analyse der Entstehung systemischer Risiken im Bankensektor wird vor allem der rechtliche Umsetzungsrahmen einer solchen Regulierung untersucht. Bezugspunkt ist dabei das Bankenregulierungsrecht der EU, wobei neben den Eigenkapitalvorgaben und dem Vorhaben zur Einführung eines Trennbankensystems auch auf die im April 2014 verabschiedeten Abwicklungsregeln für Kreditinstitute eingegangen wird. Die Dissertation des Autors an der Universität Tübingen setzt sich mit den Regularien auseinander, die auf eine Beseitigung oder Verminderung des Too-big-to-fail-Dilemmas abzielen. Ziel solcher Maßnahmen muss es demnach sein, den zu einer „Kernschmelze“ des Finanzsystems führenden Kollaps einzelner Banken abzuwenden und zugleich bewusst darauf zu verzichten, die Option einer staatlichen Rekapitalisierung einzuplanen. Stattdessen gilt es, das originäre Haftungsrisiko der Aktionäre und, soweit möglich, das durch die Aufnahmen vertraglicher Beziehungen übernommene derivate Haftungsrisiko der Gläubiger zu realisieren und damit entscheidende Anreize zur Wiederherstellung der Selbstregulierung des Marktes zu setzen. Die Thematik ist hervorragend aufbereitet und von hoher praktischer Relevanz. Insbesondere für das Verständnis von Systemrisiken kommt dem Band, dem eine große Leserschaft gewünscht werden darf, eine richtungsweisende Bedeutung zu. (Red.) Sauren, Eckhard Die Zinsfalle. Die neue Bedrohung für konservative Anleger – Gefahren für das Portfolio erkennen und vermeiden FinanzBuch Verlag, München, 2015, 256 Seiten, 19,90 €, ISBN: 978-3-89879-898-3 Deutschland steckt in der Zinsfalle. Für Anleger erweist sich die Suche nach lukrativen Erträgen auf ihr Erspartes als Herausforderung. Die Renditen deutscher Staatsanleihen liegen auf historischen Tiefständen. Real verlieren Investoren schon jetzt Geld. Recherchen des Autors, einer der profiliertesten Fondsmanager in Deutschland, haben ergeben, dass das Niedrigzinsumfeld nicht nur Anleihen und konservative Investmentfonds betrifft, sondern gravierende Auswirkungen auf alle bedeutenden Anlageklassen hat. Im Endeffekt steckt nahezu jeder deutsche Anleger in der „Zinsfalle“. In dem Buch wird analysiert, welche Auswirkungen sich daraus für Anleihen, für vermögensverwaltende Fonds, Versicherungen, Banken und Immobilien ergeben. Welche Implikationen haben die deutlich rückläufigen Kapitalanlagerenditen auf Lebensversicherungen und können diese ihre Garantien in einem länger anhaltenden Niedrigzinsumfeld erfüllen? Daneben wird die Frage behandelt, ob Tages- und Festgeld wirklich dauerhaft sicher sind. Das Buch legt ferner dar, dass indexorientierte Rentenfonds, konservative Mischfonds sowie viele vermögensverwaltende Strategien in der Vergangenheit hauptsächlich von der Marktentwicklung mit hohen Zinskupons und Kursgewinnen profitiert haben. Hier zeigt das Buch mit flexiblen Rentenfonds sowie Absolute- Return-Fonds Alternativen für das veränderte Marktumfeld auf. Nach Ansicht des Autors werden die negativen Auswirkungen und Risiken des gegenwärtigen Niedrigzinsumfelds weithin unterschätzt. Sauren sieht es als fundamental an, dass sich Investoren im Interesse ihres Vermögens und ihrer Altersvorsorge mit dem Thema grundlegend auseinandersetzen. Zur Abrundung des Buchs geben mit Peter E. Huber, Klaus Kaldemorgen und Bert Flossbach drei der renommiertesten Fondsmanager Deutschlands in Interviews Orientierung und ihre Einschätzung zu der Zinsfalle mit möglichen Auswegen. (Red.) Gola, Peter/Schomerus, Rudolf Bundesdatenschutzgesetz. Kommentar C.H. Beck, 12. Auflage 2015, 677 Seiten, 65,- €, ISBN 978-3-406-67176-0 Der Gola / Schomerus ist eine der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Kommentierungen zum Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Anfang des Jahres ist die 12. Auflage erschienen. Das Standardwerk wird weiterhin von Peter Gola, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherung (GDD) und Professor a. D. an der Verwaltungshochschule in Wiesbaden, von Christoph Klug, Rechtsanwalt in Köln und stellvertretender Geschäftsführer der GDD, sowie von Barbara Körffer, Referatsleiterin beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz zu Schleswig Holstein, bearbeitet. Während Gola sich schwerpunktmäßig mit der Zulässigkeit der Datenverarbeitung im privaten Bereich, den Rechten der Betroffenen sowie dem 80 diebank 9.2015

IMPRESSUM ó fi IMPRESSUM betrieblichen Datenschutz befasst, bearbeitet Christoph Klug Fragen des grenzüberschreitenden Datenverkehrs, der Auftragsdatenverarbeitung und des Scorings nebst automatisierten Einzelentscheidungen. Barbara Körffer ist für den Datenschutz im öffentlichen Bereich und die Tätigkeiten der Aufsichtsbehörden betreffenden Normen federführend. Die Autoren haben das Werk wieder umfassend aktualisiert, u. a. in den Themenfeldern Auftragsdatenverarbeitung, Cloud Computing, Scoring, Meldepflichten bei Datenschutzpannen und Beschäftigtendatenschutz. Aktuelle Rechtsprechung und Stellungnahmen der Aufsichtsbehörden sowie neue Literatur sind sorgfältig eingearbeitet worden. Auch ein aktualisierter Ausblick auf die derzeit im Gesetzgebungsprozess befindliche EU-Datenschutzreform fehlt nicht. Das Werk ist ein wertvolles Arbeitsmittel insbesondere für den betrieblichen Datenschutzbeauftragten und für Rechtsabteilungen. Auch Personalabteilungen, die sich mit Fragen des Beschäftigtendatenschutzes befassen, werden gerne den Kommentar zu Rate ziehen. Wie gewohnt bietet das Standardwerk dem Praktiker einen schnellen und verlässlichen Zugang für die Klärung datenschutzrechtlicher Fragen. Wulf Hartmann Goebel, Lutz / Schober, Andreas (Hg.) Deutschlands Familienunternehmen. Wo sie herkommen, was sie stark macht Frankfurter Allgemeine Buch 2014, 247 Seiten, 39,90 €, ISBN 978-3-95601-060-6 Es gibt Produkte, die kennt wohl jeder Deutsche: Kekse von Bahlsen, Pizza von Dr. Oetker, eine Waschmaschine von Miele, Waschmittel von Henkel oder im Krankheitsfall die Infusionslösung von Braun – die Gemeinsamkeit dieser Waren ist, dass sie ihren Ursprung in Familienunternehmen nahmen. Über 90 Prozent aller Betriebe in Deutschland sind Familienunternehmen, neben den bekannten Global Playern gibt es zahllose kleine Handwerksbetriebe. Den Begriff vom „German Mittelstand“ kennt man weltweit als eine Unternehmerschicht, die zu einem globalen Exportschlager wurde. Die Familienunternehmen sind hierzulande Treiber der Innovation, beschäftigen Millionen von Menschen und füllen die Qualitätsmarke „Made in Germany“ mit Leben. Natürlich gibt es nicht nur Erfolgsgeschichten, sondern auch herbe Rückschläge und Pleiten. Aber viele Familienunternehmen sind nicht unterzukriegen. Die beiden Herausgeber haben sich auf die Spurensuche durch fünf Jahrhunderte deutscher Industriegeschichte begeben und, davon darf man ausgehen, ihre guten Kontakte vielfach genutzt. Goebel ist nicht nur Hauptgesellschafter des Motorenveredlers Henkelhausen, sondern auch Präsident des Verbands der Familienunternehmer; Schober ist Vorstandssprecher der Hannover Finanz. Ihr gemeinsames Buch wirft einen unterhaltsamen Blick in das Innenleben ausgewählter Familienunternehmen. Wer sich dafür interessiert, wie die Unternehmen zu dem wurden, was sie heute sind, wie sie sich finanzieren und ihre Nachfolge regeln, der findet in „Deutschlands Familienunternehmen“ auf unterhaltsame Art reichlich Lesestoff. Die Autoren haben dazu Unternehmer wie den Butlers-Gründer Wilhelm Josten, den Sportenthusiasten Franz Ziener oder den Schmierstoff-Fabrikanten Stefan Fuchs begleitet. Darüber hinaus zeigt das Buch, was Unternehmerfamilien, die ihren Betrieb verkaufen, danach mit ihrem Geld bewerkstelligen, liefert Beispiele für Stiftungen oder den Aufbau und Anlagestrategien von Familiy Offices. Anja U. Kraus Verlag und Herausgeber Bank-Verlag GmbH Wendelinstraße 1, 50933 Köln Tel.: +49/221/5490-0, Fax.: +49/221/5490-315 E-Mail: die-bank@ bank-verlag.de Redaktion Chefredaktion: Dr. Stefan Hirschmann (verantwortlich) Wilhelm Niehoff Redaktion: Anja U. Kraus Tel.: +49/221/5490-542 E-Mail: anja.kraus@ bank-verlag.de Leitung Kommunikation & Redaktion Dr. Stefan Hirschmann Tel.: +49/221/54 90-221 E-Mail: stefan.hirschmann@ bank-verlag.de Verkauf Andreas Conze Tel.: +49/221/54 90-603 E-Mail: andreas.conze@ bank-verlag.de Produktionsleitung Armin Denzel Layout Julia Bosen Geschäftsführer Wilhelm Niehoff (Sprecher) Michael Eichler Matthias Strobel Handelsregister Köln: HRB 65 USt-Id.-Nr. DE 12279 4759 Steuer-Nr. 223 5802 2339 VN 11756 Abo- und Leserservice Tel.: +49/221/5490-500 Fax: +49/221/5490-315 E-Mail: medien@ bank-verlag.de Lektorat Ulrike Ascheberg-Klever, Köln Druck Media Cologne Kommunikationsmedien GmbH Luxemburger Str. 96 50354 Hürth Printed in Germany Erscheinungsweise Printausgabe (ISSN 0342-3182) monatlich (12 x im Jahr) E-Mail-Newsletter: zweiwöchentlich (24 x im Jahr) Anzeigenpreise Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 29 vom 1.1.2015 Bezugspreise Einzelheft: 11,00 €, Abo: 120,00 € pro Jahr (inkl. Versandkosten und 7% Mwst), Studentenabo: 72,00 € pro Jahr (inkl. Versandkosten und 7% Mwst) Copyright und Haftungsausschluss Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlags vervielfältigt werden. Unter dieses Verbot fallen insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf Datenträgern. Die Beiträge sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, die Redaktion übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der abgedruckten Inhalte. Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Verlags und Herausgebers wieder. Empfehlungen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren sowie anderer Finanz- oder Versicherungsprodukte. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Für die Inhalte der Werbeanzeigen ist das jeweilige Unternehmen oder die Gesellschaft verantwortlich. 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