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die bank 09 // 2015

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

ó BERUF & KARRIERE

ó BERUF & KARRIERE schen Städten, dazu in Wien, London und New York. Nur wenige hatten im Jahr 2006 mit der Berufung Schüllers zum Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter gerechnet. In Finanzkreisen wurde der Mut der Oetkers bewundert, Schüller als Nachfolger von Christian Graf von Bassewitz zu berufen. Schüller hatte seinerzeit viele andere bekannte Kandidaten bei der Suche nach dem „Kopf“ der Bank ausgestochen. Die Eigentümer trauten ihm die Bewältigung der nicht gerade einfachen unternehmerischen Aufgabe zu, eine ostwestfälische Privatbank krisenfest aus- und umzubauen. Schüller brachte sowohl theoretisch als auch praktisch alles mit, was einen erfolgreichen Banker ausmacht. Was ihn nach außen charismatisch und positiv erscheinen lässt, ist nicht zuletzt der Mut für die offene Diskussion. Stephan Schüller hatte bei seinen vorherigen Arbeitgebern für Schlagzeilen gesorgt, weil er schlichtweg Entscheidungen des Top-Managements kritisierte. Er stellte sich zum Beispiel gegen ein Konzept des damaligen HypoVereinbank- Chefs Dieter Rampl und äußerte daran intern sowie auch öffentlich Kritik. Rampls Konzept lief auf die Eingliederung der Vereins- und Westbank in den HypoVereinbank-Konzern hinaus. Schüller sah darin den falschen Weg. Seinerzeit konnte er sich mit seiner kritischen Haltung nicht durchsetzen. Das hat ihm allerdings auf der beruflichen Karriere- Leiter nicht geschadet, im Gegenteil. Beim Bankhaus Lampe schätzt man seinen streitbaren und visionären Geist. Seine von anderen so hoch gelobte Rolle als „Mahner“ will Schüller heute allerdings nicht mehr so stark betont sehen. Er gibt sich auch sehr zurückhaltend, wenn es um Details aus seinem Privatleben geht. Nebenbei erfährt man, dass er als Fan des Hamburger SV leidet, wenn sein Verein – wie so oft zuletzt – mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat. In seiner jetzigen Rolle bei Lampe kann er seine Ideen in die Realität umsetzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie zahlreiche internationale Auszeichnungen für die Bank selbst und ihre Mitarbeiter beweisen. Über die Jahre hinweg ist die Bank – entgegen dem Branchentrend – kontinuierlich gewachsen, neue Standorte wurden eröffnet, die Mitarbeiterzahlen steigen. fl Beim Bankhaus Lampe schätzt man seinen streitbaren und visionären Geist. Profil und Leistungsspektrum der Bank wurden in den vergangenen Jahren geschärft. Schüller steht als Teamplayer dabei für die Umsetzung innovativer Lösungen. Sein Teamgeist wird auch dadurch gestärkt, dass er seit Jahrzehnten als Musiker in einer Band aktiv ist. Im Beruf zeigt er viel Gespür für die wichtigen Themen der Zukunft. So baute er im Bankhaus Lampe antizyklisch das Kapitalmarktgeschäft aus, mit dem Ziel, auch mittelständischen Unternehmen den Zugang zu den Kapitalmärkten zu ermöglichen. Neben den klassischen Bankdienstleistungen ist Schüller aber auch das Thema Nachhaltigkeit wichtig: Die Bankhaus Lampe Gruppe bietet Investments in Erneuerbare Energieträger an und versorgt so 100.000 Haushalte mit grünem Strom. „Grundsätzlich wäre es sehr hilfreich für das Ansehen unseres Berufsstands, wenn wir es schaffen würden, über längere Zeit keine neuen Skandale zu produzieren“, hat Schüller sich selbst und den Kollegen anderer Banken vor einiger Zeit eine Zielvorgabe gegeben und die Aufsichtsbehörden in diesem Kontext dann auch gleichzeitig zu mehr Pragmatismus aufgefordert. Das Ziel ist noch lange nicht erreicht, aber Schüller leistet seinen Beitrag dafür mit Bravour. ó Jonas Dowen fi PERSONALIEN EZB UND DEUTSCHE BUNDESBANK Deutsche Bundesbank, Frankfurt/Main. Das ehemalige Mitgliedvorstands Dr. Hans Georg Fabritius feiert am 21. September seinen 70. Geburtstag. PRIVATES BANKGEWERBE Aareal Bank AG, Wiesbaden. Der Aufsichtsrat hat die Vertragsverlängerung von Dagmar Knopek und ihre ordentliche Wiederbestellung in den Vorstand der Bank mit Wirkung zum 1. Juni 2016 bis zum 31. Mai 2021 beschlossen. Knopek verantwortet die Marktbereiche im Geschäftssegment Strukturierte Immobilienfinanzierungen. Bank Julius Bär Europe AG, Frankfurt. Ursula Egli wurde zum 1. August in den Vorstand in Deutschland berufen und verantwortet als COO die Bereiche Operations, Business Technology, Business and Project Management, Premises and Services sowie Human Resources. Sie folgt auf Alexander Jecht, der den Frankfurter Sitz aus persönlichen Gründen verlassen hat. BIW Bank für Investments und Wertpapiere AG, Willich. Der Generalbevollmächtigte Lars Lankes ist mit Wirkung vom 15. Juni zum neuen Mitglied des Vorstands berufen worden. Er zeichnet für den Bereich der Produktion verantwortlich. CVW-Privatbank AG, Wilhermsdorf. Das Vorstandsmitglied Karl-Heinz Andres ist zum 30. Juni in den Ruhestand getreten. IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf. Das Vorstandsmitglied Dr. Dieter Glüder wurde am 2. August 60 Jahre alt. Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach. Jochen Kloepper (45, Foto) hat zum 1. August als neues Vorstandsmitglied die Funktion des Chief Risk Officer (CRO) übernommen. Er war zuletzt Risikovorstand bei der BAWAG P.S.K. Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart. Auch unter den neuen Mehrheitseigentümern bleibt Wolfgang Rück (Foto) Sprecher des Vorstands. Die Aufsichtsräte Dr. Anton Wiegers und Dr. Wolfgang Kuhn legten planmäßig ihre Mandate nieder; neu in das Gremium gewählt wurden Dr. Andreas Sasdi und Torsten Jan Schmieling. 78 diebank 9.2015

PERSONALIEN ó Südwestbank AG, Stuttgart. Der Sprecher des Vorstands Wolfgang Kuhn ist vorzeitig mit Wirkung zum 15. Juni 2016 für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt worden. AUSLANDSBANKEN Bank Julius Bär & Co. AG, Zürich. Barend Fruithof wird zum 1. Oktober als neuer Leiter der Region Schweiz Mitglied der Geschäftsleitung der Bank Julius Bär und ist verantwortlich für das Global-Custody-Geschäft. Er war zuletzt als Mitglied des Private Banking & Wealth Management Committees der Credit Suisse tätig. Fruithof folgt auf Giovanni M. S. Flury, der per 1. Januar 2016 in die Geschäftsleitung der Julius Bär Gruppe wechseln und dort in diversen strategischen Projekten vertreten sein wird. Bank Austria, Wien. Zum 1. September 2015 übernimmt Karin Schmidt-Mitscher (Foto) die Verantwortung für das Bank Austria Beteiligungsmanagement und Konzernentwicklung. Sie war bislang CEO der UniCredit Leasing Austria; diese Stelle übernimmt der bisherige CFO Günter Populorum. Credit Suisse AG, Zürich. Harald Réczek (Foto) wurde Anfang August zum Leiter EMEA and Swiss Distribution Asset Management ernannt. Er ist für das Vertriebsmanagement von Core und Alternative Investments in der Schweiz, in Kontinentaleuropa, Großbritannien und im Nahen Osten verantwortlich. Nomura Bank (Deutschland) GmbH, Frankfurt/ Main. Walter Heindl, bislang in der Nomura-Zentrale in Tokio tätig, ist zum neuen Länderverantwortlichen für Deutschland und Österreich ernannt worden. Er folgt Koichi Katakawa, der in Kürze in Manila eine leitende Position in einem neuen Joint Venture zwischen Nomura und der BDO Unibank antreten wird. GENOSSENSCHAFTSSEKTOR Sparda-Bank eG, Nürnberg. Markus Lehnemann (40), bislang Generalbevollmächtigter der Bank, wurde zum 1. August in den Vorstand berufen. Er besetzt die seit der Verabschiedung von Volker Köhler vakante dritte Position (hinter dem Vorsitzenden Stefan Schindler und Stellvertreter Thomas Lang) neu. Lehnemann ist verantwortlich für die Ressorts Filialvertrieb, Medialer Vertrieb, Vermögensberatung und Treasury. ÖFFENTLICH-RECHTLICHER KREDITBEREICH Baden-Württembergische Bank, Stuttgart. Der für das Wealth Management verantwortliche Dr. Peter M. Haid ist aus dem Vorstand der Bank ausgeschieden. Für eine Übergangszeit übernimmt Michael Horn, im Vorstand unter anderem für das Privatkundengeschäft verantwortlich, zusätzlich die Aufgaben von Haid. Berliner Sparkasse, Berlin Hyp und Landesbank Berlin Holding AG, Berlin. Georg Fahrenschon, Präsident des DSGV, wurde jeweils einstimmig als Vorsitzender des Aufsichtsrats der genannten Institute wiedergewählt. Im Vorfeld der Wahlen wurde der Aufsichtsrat der Berliner Sparkasse von 16 auf 20 Mitglieder vergrößert, der AR der Berlin Hyp von 12 auf 15 Mitglieder. Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Berlin. Ludger Gooßens, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, wird den Verband im besten Einvernehmen zum 30. September verlassen. Gooßens Aufgabenfeld habe sich in den letzten Monaten deutlich verändert, deshalb bestehe Einigkeit darüber, dass sich dadurch die Grundlagen der Zusammenarbeit verändert haben und eine Trennung sinnvoll sei, teilte der Verband mit. Frankfurter Sparkasse, Frankfurt/Main. Robert Restani ist zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt worden. Dies steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass die Aufsichtsbehörden sowohl der Berufung von Herbert Hans Grüntker zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Landesbank Hessen-Thüringen als auch der Berufung von Restani zustimmen. Stephan Bruhn wurde zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden berufen. Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Frankfurt/Main. Stephen Adam, zuvor stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, verstärkt seit dem 1. Juli die Leitung der Verbundbank der Helaba. Er hat die Verantwortung für das Verbundgeschäft mit den Sparkassen in Hessen und Thüringen sowie in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und im Saarland übernommen. Adam folgt Dr. Ulrich Kirchhoff, der zum 30. Juni in den Ruhestand gegangen ist. SONSTIGE Danske Invest, Kopenhagen. Die Danske Invest baut ihren Vertrieb in Deutschland aus und hat dazu ein neues Büro in Frankfurt eröffnet. Bereits im Mai verpflichtete Danske Invest Andreas Schneeberger als Director Business Development für das deutsche Geschäft. Fidelity Worldwide Investment, Kronberg. Gerhard Engler (54) übernimmt zum 1. Januar 2016 die Leitung des Spezialfondsgeschäfts. Er folgt auf Dr. Hans-Jörg Frantzmann, der das Unternehmen im Juni verlassen hat. Fitch Deutschland GmbH, Frankfurt. Jens Schmidt-Bürgel (Foto), zuletzt Geschäftsführer und als Country Head für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig, hat Fitch Ratings verlassen. Bevor er zu Fitch stieß, arbeitete Schmidt-Bürgel bei der Londoner Managementberatung Management Horizons Europe und der Investmentbank Morgan Stanley. Gruppe Deutsche Börse, Frankfurt. Rob Jolliffe (54) wurde zum Global Head of Sales ernannt und ist für sämtliche Vertriebsaktivitäten verantwortlich. In dieser neu geschaffenen Funktion berichtet er als Managing Director direkt an den Vorstandsvorsitzenden Carsten Kengeter. Heta Asset Resolution AG, Klagenfurt. Dr. Rainer Jakubowski ist zum 31. Juli auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden, um sich in Zukunft anderen beruflichen Perspektiven zu widmen. KSV1870 Holding AG, Wien. Karl Jagsch, Geschäftsführer und Vorstand der AG, wird zum Jahresende in den Ruhestand treten. Mag. Hannes Frech (52) hat im Juli seine Nachfolge übernommen. LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH, Stuttgart. Nicolas Themistocli ist mit Wirkung vom 1. Juli zum Mitglied der Geschäftsführung ernannt worden. Der Brite, der seit 2006 für die LBBW in London arbeitet, wird das neue Ressort „Business Development and International Activities“ übernehmen. MLP Finanzdienstleistungen AG, Wiesloch. Matthias Lautenschläger (35), ist seit August Aufsichtsrat. Er folgt auf Prof. Dr. Dietmar von Hoyningen-Huene (72), der sich künftig auf seine Rolle als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der MLP Corporate University konzentrieren wird. 9.2015 diebank 79

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