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die bank 09 // 2015

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

ó BERUF & KARRIERE

ó BERUF & KARRIERE Stefan Buchner, Geschäftsführer der UBGM berät als Gesundheitswissenschaftler und Arbeits- und Organisationspsychologe Unternehmen zur Organisations- und Personalentwicklung. Dirk Schiffauer ist seit 20 Jahren bei der Aareal Bank in Wiesbaden tätig und dort u. a. für Personalmarketing und BGM-Koordination verantwortlich. ken, wie in Stresssituationen die eigene innere Balance bewahrt werden kann. EAP-Beratung für schnelle Hilfe Ein weiterer Baustein des Gesundheitsmanagements im Unternehmen ist das sog. Employee Assistance Program (EAP). Die Dienstleistung lässt sich mit einer internen Sozialberatung vergleichen, die oftmals in großen Unternehmen eingerichtet wird. Die Mitarbeiter können sich in krisenhaften Situationen z. B. bei sozialen und psychologischen Fragen telefonisch oder auch bei einem Berater in ihrer Nähe Hilfe holen. Die Beratung ist kostenlos, und es bleibt anonym, wer diesen Service in Anspruch nimmt. Dazu erläutert Personal-Experte Schiffauer: „Aus der jährlichen Auswertung geht lediglich hervor, wie viele Mitarbeiter den Service nutzen und welche Themen nachgefragt werden. Aktuell liegt die bundesweite Nutzungsrate bei fünf Prozent. Gerade für mittelständische Unternehmen kann sich EAP lohnen: Die jeweiligen Beratungsleistungen können auf die speziellen Anforderungen des Unternehmens abgestimmt werden. Die EAP-Berater sind mit niedergelassenen Psychotherapeuten vernetzt, an die sie Mitarbeiter im Fall einer psychischen Erkrankung kurzfristig vermitteln können. Dadurch entfallen die sonst eher langen Wartezeiten für eine Therapie. Ob die Mitarbeiter nachhaltig gesund bleiben, steht und fällt vor allem mit der Führungsqualität. Wenn Führungskräfte einen kooperativen und humanen Führungsstil pflegen, sind Mitarbeiter oftmals eher bereit, sich auch mit Sorgen und Problemen an ihre Vorgesetzten zu wenden. Deshalb hat die Aareal Bank insgesamt 120 Führungskräfte in Gesundheitsfragen, Bewegungsund Ernährungsthemen sowie gesunder Mitarbeiterführung geschult. Vor allem geht es darum, die eigene Führungsrolle zu reflektieren und zu lernen, Fehlbelastungssignale bei Mitarbeitern zu erkennen. Das Konzept vermittelt den Führungskräften, dass sie nicht die Therapeuten ihrer Mitarbeiter sein müssen. Ihre Aufgabe ist es vielmehr, Auffälligkeiten wahrzunehmen, ihre Mitarbeiter bei Bedarf anzusprechen, zu entsprechenden Spezialisten weiterzuleiten und sie begleitend zu beraten. Buchner rät dazu, eine Liste mit Ansprechpartnern zu erstellen, die im Bedarfsfall kurzfristig kontaktiert werden können. Personaler als Co-Trainer Es kann sinnvoll sein, leitende Mitarbeiter aus dem Bereich BGM oder der Personalentwicklung als Co-Trainer einzusetzen. „Wenn Themen und Fallbeispiele auf konkrete Unternehmenssituationen bezogen werden können, erleichtert das den Transfer deutlich. Wie die Regeneration der Mitarbeiter dadurch gefördert werden kann, dass sie nicht permanent erreichbar sein müssen, ist in vielen Instituten ein Thema. Daraus lassen sich verbindliche Kommunikationsregeln ableiten“, erläutert Buchner. Co-Trainer aus dem Personalbereich können zudem professionelle Beobachter und gute Feedback-Geber bei Simulationsgesprächen sein. Wie man ein Gespräch bei einem sensiblen Thema, zum Beispiel bei einem Verdacht auf eine psychische Erkrankung führt, lässt sich in Rollenspielen üben. Laut Aareal Banker Schiffauer war das Feedback der Führungskräfte zum Seminar durchgehend positiv: Sie erlebten es als wertschätzend und hilfreich für ihre Rolle als Führungskraft. Nach der ersten Mitarbeiterbefragung Ende 2012 wurde nun bereits die dritte Befragung in Angriff genommen mit dem Ziel, die Wirkung der BGM-Maßnahmen zu evaluieren und herauszufinden, wo es Ergänzungs- und Verbesserungsbedarf gibt. Ein besonderes Augenmerk soll 2015 auf die weitere Förderung der Regenerationsfähigkeit gelegt werden. Unter anderem ist die Einrichtung eines Ruheraums geplant. Laut Schiffauer spüren viele Mitarbeiter den Mehrwert der ihnen angebotenen Maßnahmen: „Sie merken, dass wir uns um ihr Wohlbefinden kümmern und BGM ernst nehmen. Wir wollen nicht ein Unternehmen sein, das nur Gehälter und Boni zahlt. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter hat eine hohe Priorität.“ Abzuschalten und eine gute Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu finden, fällt leistungsorientierten Mitarbeitern oftmals schwer. Wollen sie ihre Leistungsfähigkeit langfristig erhalten, ist eine gute Balance notwendig. ó 70 diebank 9.2015

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