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die bank 08 // 2018

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

News & Trends TROTZ

News & Trends TROTZ DIGITALER KONKURRENZ Bankberater bleiben Nr. 1 Neun von zehn Deutschen nutzen mindestens ein digitales Endgerät, schon 13 Prozent der Erwachsenen bedienen sich digitaler Sprachassistenten wie Alexa, Siri oder Google Home. Der digitale Wandel ist also auf dem Weg, und die Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz macht ein Ende des Booms unwahrscheinlich. Doch nicht in Finanzangelegenheiten. Für ihre Bankgeschäfte bevorzugen die Deutschen immer noch die persönliche Beratung, wurde in einer Umfrage der TeamBank bestätigt. 71 Prozent derjenigen, die digitalen Beratern aus dem Weg gehen, trauen Computerprogrammen keine individuelle Beratung zu. Insbesondere in Kreditangelegenheiten nehmen mehr als 80 Prozent der Befragten gern eine persönliche Beratung in Anspruch. Für ein Fünftel ist die Alternative in Form von Videotelefonie denkbar. 13 Prozent würden gern mit einem Berater chatten, ebenso viele schätzen den Austausch per Mail. ù Digitale Kontaktpunkte werden beliebter, aber noch überwiegt beim Kunden der Wunsch nach persönlicher Beratung, gerade für Kreditgespräche. BLOCKCHAIN KOMMT IN UNTERNEHMEN AN Furcht vor der Regulatorik Eine Technologie erobert und verändert die Unternehmenswelt: Die Blockchain. Bereits 84 Prozent von 600 befragten Führungskräften und Fachexperten in 15 Ländern haben sich in ihrem Unternehmen intensiv mit der Technologie auseinandergesetzt. Immerhin 15 Prozent der weltweit Befragten haben bereits eigene Pilotprojekte rund um die Distributed-Ledger-Technologie umgesetzt. Die Umfrage von PricewaterhouseCoopers verdeutlicht, dass das Potenzial der Blockchain längst erkannt wurde und die Verantwortlichen zeitnah von den Entwicklungen profitieren wollen. Die Technologie, die ohne eine zentrale Instanz funktioniert, arbeitet kostengünstig, effizient, transparent und fälschungssicher und ermöglicht die Beschleunigung vieler Kernprozesse. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sammelten Blockchain-Plattformen bei Initial Coin Offerings (ICOs) schon 13,7 Mrd. US-$ Risikokapital. ERP- Software-Plattformen haben damit begonnen, Blockchains in ihre Systeme zu integrieren, um interne Prozesse zu optimieren sowie Daten sicher zu teilen. Führend bei der Entwicklung von Blockchain-Anwendungen sind derzeit die USA vor China und Australien. Ein Drittel der Befragten geht aber davon aus, dass China innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre die Spitzenposition übernehmen wird. Fast jeder zweite Befragte sieht den höchsten Mehrwert der Blockchain für die Finanzbranche. Gemeint sind dabei aber nicht nur die etablierten Banken und Versicherer, sondern ein neuer, dynamischer Wirtschaftszweig rund um Kryptowährungen und ICOs. Die Einführung einer Blockchain bedeute die Transformation des gesamten Geschäftsmodells. Deshalb, so die Studienautoren, sollten Unternehmen eine klare Strategie für die Blockchain und ihr gesamtes Ökosystem entwickeln, mit allen Regeln, Standards und flexiblen Entwicklungsmöglichkeiten. Die größten Hürden für die Einführung sehen die Befragten in regulatorischen Unsicherheiten (48 Prozent) und fehlendem Vertrauen von Nutzern in die Technologie (45 Prozent). Vor allem deutsche Führungs- und Fachkräfte benannten die Regulatorik als Hemmschwelle. ù DSGVO & CO. Mangel an Experten für Datenschutz Gute Jobaussichten für Datenschutzexperten: Auf dem heimischen Arbeitsmarkt sind sie derzeit äußerst gefragt. Sechs von zehn Unternehmen geben an, dass die Rekrutierung von Datenschutzexperten sehr schwierig sei. Ähnlich viele Unternehmen haben festgestellt, dass der Markt für Personal im Bereich Datenschutz nahezu leergefegt sei. Ein Grund dafür sei die Umsetzung der DSGVO, die den Bedarf an qualifiziertem Personal rapide hat ansteigen lassen, hat der Digitalverband Bitkom in einer repräsentativen Befragung festgestellt. Und mit der kommenden E-Privacy-Verordnung stehe den Unternehmen bereits die nächste regulatorische Datenschutzherausforderung bevor. Fast die Hälfte der Unternehmen bekämpft den Fachkräftemangel, indem sie hohe Summen in die Aus- und Weiterbildung ihres Personals investiert. Mit den eigenen Mitarbeitern im Bereich Datenschutz sind neun von zehn Unternehmen zufrieden und attestieren den Mitarbeitern die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse, um stets konform mit geltendem Recht zu sein. ù 6 08 // 2018

NEWS & TRENDS MANN VS. FRAU, WEST VS. OST Bargeldloses Bezahlen Immer noch bevorzugt die Mehrheit der Deutschen Bargeld. Jeder Achte begleicht sogar Beträge von über 1.000 € in bar. Generell bargeldlos zahlen erst lediglich vier Prozent der Bundesbürger, zeigt eine aktuelle TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. Das liegt wohl auch daran, dass elektronische Bezahlsysteme hier nicht flächendeckend verbreitet sind und das Brötchen beim Bäcker ohne Bargeld kaum bezahlt werden kann. Die Mehrheit der Deutschen nutzt erst bei einem Betrag ab 195 € die Plastikkarte oder die Banking-App auf dem Smartphone. Trotzdem sind viele Befragte von den Vorteilen des bargeldlosen Bezahlens überzeugt und schätzen es, mit leerer Brieftasche unterwegs zu sein. Die unter 40-Jährigen sind dabei Vorreiter und zahlen auch kleinere Summen mit Karte oder via Smartphone, hat die Postbank festgestellt. Jeder Zehnte der 30- bis 39-Jährigen zahle Beträge bis zu 10 € am liebsten bargeldlos. Vor allem Männer und Westdeutsche halten am Baren fest, während Frauen und Ostdeutsche eher eine Bezahl-App, Debit- oder Kreditkarte nutzen. Den Durchbruch erhoffen sich die Banker von der weiteren Verbreitung der NFC-Technologie zum kontaktlosen Bezahlen. ù AUS DER BANKENAUFSICHT Investmentfonds-Datenbank Die BaFin hat angekündigt, die Investmentfonds-Datenbank auf ihrer Internetseite zu erweitern. Die Datenbank umfasst Informationen in zwei Übersichten, die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf freiwilliger Basis veröffentlicht und täglich aktualisiert werden. In der Liste der Publikumsinvestmentvermögen sind alle Investmentvermögen (Fonds) zu finden, die in Deutschland oder im Ausland aufgelegt worden sind und im Bundesgebiet an Privatanleger vertrieben werden dürfen. Die Liste umfasst Investmentvermögen auf Grundlage der OGAW-Richtlinie, richtlinienkonforme Sondervermögen, OGAW oder UCITS genannt. Darüber hinaus enthält die Liste auch alle alternativen Investmentfonds (AIF), die auf Grundlage des KAGB oder der AIFM-Richtlinie an Privatanleger vertrieben werden dürfen. Hinzu kommt eine Liste der Verwahrstellen und Treuhänder. ZAHL DES MONATS 38 Prozent der Deutschen rechnen 16 Jahre nach dem Start des Euro Preise immer noch in D-Mark um. Dabei ergebe die Umrechnung ein verzerrtes Bild zuungunsten der aktuellen Währung, so die Postbank, denn das Preisniveau sei allgemein höher als 2002. AUSZÜGE NICHT EWIG IM POSTFACH Teure Duplikate Die Ausstellung eines Kontoauszug-Duplikats kann teuer werden, bis zu 15 € sind dafür fällig. Die Verbraucherzentrale NRW hatte getestet, ob dieser Dienst im Zeiten elektronischer Auszüge und Online-Bankpostfächern überhaupt noch nötig ist. Dabei zeigte sich: Bei sechs von zehn Instituten verschwinden Auszüge schon nach kurzer Zeit automatisch aus dem Postfach. Nur zwei von zehn Banken bieten noch eine Aufbewahrungsdauer von zehn Jahren. ù BANKEN IM BRANCHENVERGLEICH OBEN Chef mit Top-Gehalt? Chef zu werden gilt als die letzte Stufe auf der Karriereleiter – aber ist der Chef-Posten auch mit dem Bezug eines Spitzengehalts gleichzusetzen? Für die Finanzbranche heißt die Antwort „Ja“. Am unteren Ende der Tabelle finden sich die Geschäftsführer von kleinen Hotel- und Gaststättenbetrieben mit weniger als 100 Mitarbeitern. Sie müssen sich durchschnittlich mit einem Gehalt in der Größenordnung von rund 60.000 € pro Jahr zufriedengeben. Auch im Kultursektor und in sozialen Einrichtungen liegen die Durchschnittseinkommen nur wenig darüber. Die Zahlen hat das Vergleichsportal Gehalt.de veröffentlicht. Ganz anders sieht es demnach allerdings für die Geschäftsführer bei großen Finanzdienstleistern (Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern) aus, sie erhalten laut der Auswertung das höchste Gehalt: Ihr jährliches Einkommen liegt bei rund 340.000 €. Im reinen Branchenvergleich liegen Banken auf dem ersten Rang. Geschäftsführer verdienen hier rund 193.000 € im Jahr. Es folgt die Chemiebranche mit rund 190.000 € sowie der Bereich anderer Finanzdienstleister mit 183.600 €. ù 08 // 2018 7

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