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die bank 08 // 2016

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

ó FINANZMARKT fi TOP 5

ó FINANZMARKT fi TOP 5 DER INSTITUTSGRUPPEN Bilanzsumme 2015 in Mrd. € (gerundet) Private Banken Landesbanken Sparkassen Geno-Sektor Deutsche Bank 1.629 LBBW 234 Hamburger Spk 43 DZ Bank 408 Commerzbank 533 BayernLB 216 Spk Köln Bonn 27 WGZ Bank 90 Unicredit Bank 299 NordLB 181 Kreisspk Köln 24 DG Hyp 40 Postbank 151 Helaba 172 Frankfurter Spk 18 Münchener Hyp 38 ING DiBa 144 NRW.Bank 141 Spk München 17 WL Bank 37 8 diebank 08.2016

FINANZMARKT ó Comeback der Klassiker TOP 100 DER DEUTSCHEN KREDITWIRTSCHAFT Im aktuellen Ranking der größten deutschen Kreditinstitute bleiben die Top 10 im vierten Jahr unverändert. Die Bilanzsummen der Institute schmelzen weiter ab, die zehn größten Banken verlieren zusammen 3,7 Prozent, aber auch in der Summe aller erfassten Banken reduziert sich das Bilanzvolumen um über 3 Prozent. Auf- und Absteiger sind in allen kreditwirtschaftlichen Säulen zu finden. Neu im Ranking ist die Südwestbank AG. Stefan Hirschmann Keywords: Finanzwirtschaft, Strukturwandel, Geschäftspolitik Gemessen an den 100 größten Instituten ist die Gesamtbilanzsumme von 6.893 Mrd. € auf rund 6.679 Mrd. € weiter zurückgegangen. Dies entspricht einem Verlust von mehr als 3 Prozent. Die Bilanzsumme der zehn größten Banken gab von 4.490 Mrd. € auf 4.325 Mrd. € nach, was einem Rückgang von fast 3,7 Prozent gleichkommt. Vor dem Hintergrund schrumpfender Gewinne und einer erheblichen Intensivierung der Regulierungsaktivitäten sind branchenweit Veräußerungen von Vermögenswerten sowie Verringerungen der Bilanzsummen zu beobachten. Das andauernde Niedrigzinsumfeld wird vor allem mittelfristig eine enorme Herausforderung für die deutschen Kreditinstitute darstellen, denn ihr Geschäftsmodell hängt zu einem großen Teil vom Zinsergebnis ab. Gegen den Trend stemmte sich die staatliche Förderbank KfW (Rang 3), die Anfang Mai Rekordzahlen präsentierte und hinsichtlich des Bilanzvolumens von fast 503 Mrd. € die Schallmauer von einer halben Billion durchbrach. Um mehr als 1,4 Prozent zulegen konnte auch die DZ Bank (Rang 4), die auf eine Bilanzsumme von über 408 Mrd. € kommt und damit den Abstand zur nachfolgenden Unicredit Bank vergrößern konnte. Das Spitzenduo der Branche bilden unverändert Deutsche Bank und Commerzbank, deren gemeinsame Bilanzsumme genauso hoch ist, wie jene aller Kreditinstitute von Platz 3 bis 10. Im Fünfjahresvergleich ist die Bilanzsumme der Top 100 der deutschen Banken um 17,9 Prozent abgeschmolzen, gegenüber den Branchenwerten des Jahres 2008 (9.293 Mrd. €) sogar um 28,1 Prozent. Aufsteiger des Jahres Der erste Aufsteiger in der Tabelle ist die ING DiBa AG, die ihre Bilanzsumme um 5,35 Prozent ausweiten und damit die NRW.Bank von Rang 11 verdrängen konnte. Mit mehr als acht Millionen Kunden ist die ING-DiBa mittlerweile die drittgrößte Privatkundenbank in Deutschland. Durch die klassischen Kerngeschäftsfelder Spargeld, Wertpapiergeschäft, Baufinanzierung, Verbraucherkredite und Girokonten konnte das Bilanzvolumen von 2009 (87,7 Mrd. €) bis 2015 (144 Mrd. €) um annähernd 40 Prozent ausgebaut werden. Der größte Sprung nach oben gelang der BB Bank, die zehn Plätze gutmachen konnte und sich neuerdings auf Position 74 einfindet. Mit den Wachstumstreibern Kredit- und Einlagengeschäft erzielten die Karlsruher Kreditgenossen in ihrer über 90-jährigen Firmengeschichte einen Rekordwert und durchbrachen erstmals die Neun-Milliarden- Schwelle. Bei den Kunden kamen insbesondere das Omnichannel-Banking und Digitalisierungsangebot an, das u. a. eine Bank- und Umzugs-App für Neukunden, eine Video-Legitimation bei Kontoneueröffnungen, ein neues Online-Bezahlverfahren sowie eine Personal Finance Management (PFM)-Anwendung umfasst. Mit einer Konzentration auf das regionale Kredit- und Einlagengeschäft konnte auch die Berliner Volksbank punkten und um sieben Plätze nach oben vorrücken (Rang 61). Renaissance des klassischen Bankgeschäfts Trotz Niedrigzinsphase, zunehmender Regulierung mit steigenden Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen sowie eines steigenden Wettbewerbs scheint vor allem das klassische Bankgeschäft wieder erfolgversprechender zu sein. Depositen und Kredite erleben ihr Comeback als Klassiker des Bankwesens. Dies schlägt sich auch im Geschäftsmodell der Autobanken nieder. BMW Bank (Rang 40), Mercedes Bank (Rang 39) sowie Volkswagen Bank (23) konnten allesamt nicht nur ihre Positionen leicht verbessern, sondern darüber hinaus die Bilanzsummen spürbar ausweiten. Unter allen 100 Kreditinstituten hat die Volkswagen Bank in dieser Hinsicht den zweitgrößten Sprung gemacht und um 14,5 Prozent auf 49,2 Mrd. € zugelegt. Übertroffen werden die Braunschweiger lediglich von der Stuttgarter Südwestbank AG, die als Newcomer auf Platz 95 einsteigt. Die Schwaben schlossen das Geschäftsjahr 2015 mit beträchtlichem Zuwachs ab und konnten sich mit einer Bilanzsumme von erstmals über 7 Mrd. € als eine der größten unab- 08.2016 diebank 9

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