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die bank 07 // 2021

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

PERSONALIEN Bücher

PERSONALIEN Bücher Hollung führt nach wie vor die Bereiche Strategie- und Unternehmensentwicklung sowie Kommunikation und Akquisition. msg GillardonBSM AG, Bretten. Die beiden unabhängigen Töchter der Unternehmensgruppe msg, die msgGillardon AG und die BSM BankingSysteme und Managementberatung GmbH, haben fusioniert. Ziel war es, die Lösungskompetenz in der Banksteuerung und im bankaufsichtlichen Meldewesen unter einem Dach zu vereinen. Dem Vorstand gehören neben dem Vorsitzenden Dr. Frank Schlottmann die bisherigen msgGillardon-Vorstände Michael Harkort und Johannes Willkomm sowie Liane Meiss als bisherige Geschäftsführerin von BSM an. MT Modular Technologies GmbH, Berlin. Die Modularbank hat im Rahmen ihrer Expansionsstrategie Julien Douve (Foto) als Leiter für Allianzen und Partnerschaften verpflichtet. Die Core-Banking-Plattform strebt den Aufbau eines globalen Allianznetzwerks mit vier Partnertypen an: Technologielieferanten, Systemintegratoren, WiederverkäuferInnen sowie UnternehmensberaterInnen und Consultants. Douve war zuvor in der Geschäftsentwicklung einiger großer Technologie- und FinTech-Unternehmen tätig, darunter SAP, Oracle und Mambu. Universal-Investment-Gesellschaft mbH, Frankfurt am Main. Dr. Sofia Harrschar (Foto) übernimmt die Leitung des Luxemburger Standorts der Universal-Investment- Gruppe. Sie wird in der Funktion als Country Head rund 120 MitarbeiterInnen steuern und folgt auf Sean O’Driscoll, der das Unternehmen verlassen hat. Harrschar ist bereits seit zehn Jahren bei Universal-Investment in Frankfurt tätig. Sie ist Mitglied des Management Boards und hat als Executive Director und Leiterin den Bereich Alternative Investments & Structuring am Hauptsitz erfolgreich auf- und ausgebaut. Ihre berufliche Karriere hatte die Betriebswirtin bei Dresdner Kleinwort Capital begonnen; es folgten Stationen innerhalb der Allianz/Dresdner Group und bei der Prime Capital AG. VanEck (Europe) GmbH, Frankfurt am Main. Der Vermögensverwalter hat Florian Körner (43) zum Director Sales and Business Development ernannt. Körner, zuvor Vice President bei State Street Global Advisors, ist seit Juni 2021 im Unternehmen und verantwortlich für das Wachstum des institutionellen Geschäfts in Deutschland und Österreich sowie für die Unterstützung der Geschäfts- und Produktentwicklung für aktive und passive Strategien. Er berichtet an Philipp Schlegel, Co-Head of Sales EMEA. Verband der Vereine Creditreform e. V., Neuss. Dr. Holger Bissel (55, Foto) wurde von den Geschäftsführern der bundesweit 128 selbstständigen Creditreform Gesellschaften zum neuen Präsidenten und Vorsitzenden des Gesamtvorstands gewählt, als Nachfolger von Christian Wolfram. Bissel ist seit 2018 Mitglied des VVC-Gesamtvorstands. Nach beruflichen Stationen in der Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung führt der Bank- und Diplom-Kaufmann sowie promovierte Wirtschaftswissenschaftler insgesamt sechs Creditreform Gesellschaften im norddeutschen Raum. Liebe Leserin, lieber Leser, wenn auch Sie Vorschläge für unsere Personalien haben, dann mailen Sie uns doch einfach Ihren Text und ein Foto an: die-bank@bank-verlag.de Ihre Redaktion (Es besteht kein Anspruch auf den Abdruck.) LAURA STELKE (AUTORIN) / CARL HEINZ DAUBE (HRSG.) ANALYSE NACHHALTIGER AKTIEN- FONDS (IN: SCHRIFTENREIHE DER NOR- THERN BUSINESS SCHOOL ZUR ANGE- WANDTEN WISSENSCHAFT, BAND 20) Diplomica Verlag, Hamburg 2021, 340 S., 44,50 €, ISBN 978-3-96146-832-4 Das Thema Nachhaltigkeit nimmt im Alltag einen immer höheren Stellenwert ein. Einer aktuellen Umfrage zufolge möchten 14,1 Prozent der Deutschen ihr Geld nachhaltiger anlegen. Die Arbeit nachhaltiger Firmen wollen demnach 13,2 Prozent mit ihrem Investment gezielt finanziell unterstützen. Dennoch bestehe offenbar noch viel Unwissenheit bei dem Thema: Jeder Fünfte (20,7 Prozent) kenne keine nachhaltigen Finanzprodukte. Dabei wünschten sich 15,2 Prozent mehr Finanzprodukte dieser Art, so die Ergebnisse einer Befragung des FinTechs Raisin und des Meinungsforschungsinstituts Civey, die im Frühjahr veröffentlicht wurde. Das Thema der Nachhaltigkeit werde in der breiten Bevölkerung immer populärer, so die Autorin des vorliegenden Buchs. Erst in den letzten Jahrzehnten habe ein Paradigmenwechsel in der Gesellschaft stattgefunden, in dem die nachhaltige Denkweise in den Fokus gerückt werde. Nach einer Darstellung der historischen Entwicklung nachhaltiger Finanzinvestitionen, einer Analyse der Auswahlkriterien nachhaltiger Finanzinvestitionen sowie der Betrachtung aktueller Entwicklungen nachhaltiger Investitionen erfolgt in Kapitel 3 die Nachhaltigkeitsanalyse der Aktienfonds. Die Verfasserin geht hier der Frage nach, ob und inwieweit als nachhaltig klassifizierte Fonds tatsächlich nachhaltig sind. Am Ende des Kapitels findet die eigentliche Analyse mit einer abschließenden Bewertung statt. Herausgeber Prof. Dr. Carl Heinz Daube schreibt zu der Arbeit: „Die besondere Herausforderung bestand darin, dass es zum einen keine eindeutige Definition von Nachhaltigkeit gibt – der Begriff ‚Nachhaltigkeit‘ ist nicht geschützt. Zum anderen gibt es keine eindeutigen Kriterien, anhand derer man die Nachhaltigkeit von Investments messen könnte.“ Die Autorin habe ein Stück weit Neuland betreten, „denn sie musste aus den vielen Ansätzen zur Bewertung von nachhaltigen Investments solche herausfiltern, die für ihre Studie erfolgversprechend waren“. 72 07 // 2021

Impressum MARKT ZEITSCHRIFT FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS Die Analyse liefert sowohl für AnlegerInnen als auch für WissenschaftlerInnen profunde Erkenntnisse – und das in einer leicht verständlichen Sprache. (Dogan Michael Ulusoy) CORINNA FRÄDRICH EIN KAPITALMARKTINFORMATIONS- BASIERTER PORTFOLIOMANAGE- MENTANSATZ Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2020, 366 S., 99,80 €, ISBN 978-3-339-11566-9 Für Sparer sind Aktien lohnender als ein Tagesgeldkonto oder ein Sparbuch – das gilt erst recht in der aktuellen Niedrigzinsphase. Aktien gelten jedoch auch als deutlich riskanter. Das tägliche Auf und Ab an der Börse ist nicht immer leicht überschaubar. Zudem sind schwere Krisen denkbar: So legte der Dax zu Beginn der Corona-Pandemie einen historisch beispiellosen Absturz hin. Doch allen Unwägbarkeiten zum Trotz: Anleger haben Einfluss darauf, welches Risiko sie eingehen wollen. Wichtig sind hierbei Informationen. Je mehr AnlegerInnen über eine Firma in Erfahrung bringen, desto besser kann sie künftige Entwicklungen bewerten. Die Autorin erklärt, dass schon eine scheinbar unbedeutende Information eine deutliche Reaktion der Aktienkurse am Kapitalmarkt hervorrufen könne. „Wenn eine empirische Beobachtung – wie etwa diese Reaktion – nicht mit den Erwartungen der neoklassischen Kapitalmarkttheorie und der Effizienzmarkthypothese konform ist, wird sie als Kapitalmarktanomalie bezeichnet“, so die Verfasserin. Genauso könne es Reaktionen auf bestimmte Informationen geben, die am Markt erwartet werden. Für die Autorin stellt sich hier die zentrale Frage: „Welche Information löst eine signifikante Reaktion in den Aktienkursen am Kapitalmarkt aus?“ Die moderne Portfoliotheorie legt dar, wie eine optimale Kapitalallokation über die künftige Renditeentwicklung von Assets aussieht. Allerdings kollidiert diese Theorie oft mit der Praxis. Gibt es andere Wege, um zu einer besseren Kapitalallokation zu kommen? Die Autorin legt im Rahmen eines Portfoliomanagementansatzes dar, welche Kapitalmarktanomalien am deutschen Aktienmarkt untersucht wurden und unterzieht diese einer Analyse. Das Buch beleuchtet – abweichend von den meisten bisherigen Darstellungen zum Thema – den Einfluss nicht immer offensichtlicher kapitalmarktrelevanter Informationen auf die Aktienkurse. Für AnlegerInnen am deutschen Kapitalmarkt eröffnen sich hierbei ungeahnte Investitionsstrategien. (Red.) BRITTA SCHLÖMER / TOBBIAS SCHLÖMER INBOUND! DAS HANDBUCH FÜR MODERNES MARKETING Rheinwerk Verlag Bonn 2021, 665 S., 49,90 €, ISBN 978-3-8362-7336-7 Die Zeiten des traditionellen Marketings sind vorbei: zu viele Streuverluste, Unidirektionalität und eine verkäuferzentrierte Kommunikation. Das ist nicht mehr der Weg, um Aufmerksamkeit zu erregen, neue KundInnen zu gewinnen und letztlich erfolgreich zu sein. „Inbound!“ ist angesagt: kundenzentriert, dialogisch und zielgerichtet. Weg vom alten Push- und hin zum Pull- Prinzip, bei dem Unternehmen neue KundInnen durch Resonanz und Relevanz anziehen wollen. Klingt erst mal gut. Doch was heißt das im Detail? Die auch in der Finanzbranche erfahrenen Marketing-Spezialisten Britta und Tobbias Schlömer vermitteln ihren LeserInnen auf knapp 700 Seiten die Säulen des Inbound- Marketings, seine Erfolgsgrößen und die vier Phasen Attraction, Connection, Engagement und Delight. Im Kontext des Vermarktungsprozesses erläutern die AutorInnen dazu geeignete Instrumente von Social Media, Blogs, Website-Content und SEO über Landing Pages, E-Mail-Marketing und Lead Scoring bis hin zum Customer-Success-Management und Customer Communitys. Das Buch widmet sich ausführlich der Planung und Vorbereitung des Inbound-Marketings, erläutert die Implementierung einer Inbound-Marketing-Software und schließlich auch Fragen der Organisation – von agilen Prozessen bis zur Zusammenarbeit mit einer externen Agentur. Insgesamt ist „Inbound!“ ein sehr umfangreiches Werk, das es ermöglicht, sich wirklich tief in die Thematik einzuarbeiten. Wer einzelne Aspekte herausgreifen möchte, ohne das komplette Werk zu lesen, kann dies ebenfalls tun. Insofern ist das Buch auch als Nachschlagewerk für diejenigen, die bereits Erfahrung und Inbound-Marketing schon implementiert haben, bestens geeignet. (Ute Kolck) Verlag und Herausgeber: Bank-Verlag GmbH Wendelinstraße 1, 50933 Köln Tel.: +49/221/5490-0, Fax.: +49/221/5490-315 E-Mail: die-bank@bank-verlag.de Chefredakteur: Wilhelm Niehoff (V. i. S. d. P.) Redaktion: Anja U. Kraus (Redaktionsleitung), Tel.: +49/221/5490-542 E-Mail: anja.kraus@bank-verlag.de Dogan Michael Ulusoy, Tel.: +49/221/5490-519 E-Mail: dogan-michael.ulusoy@bank-verlag.de Mediaberatung: medien@bank-verlag.de, Tel.: +49/221/5490-602 oder Tel. : +49/221/5490-327 Produktionsleitung: Armin Denzel Layout: Katrin Frese, Cathrin Schmitz Geschäftsführer: Wilhelm Niehoff (Sprecher), Matthias Strobel Handelsregister: Köln: HRB 65 USt-Id.-Nr. DE 12279 4759 Steuer-Nr. 223 5802 2339 VN 11756 Abo- und Leserservice: Tel.: +49/221/5490-500, Fax: +49/221/5490-315, E-Mail: medien@bank-verlag.de Lektorat: Ulrike Ascheberg-Klever, Köln Druck: ICS Communications-Service GmbH Urbacher Str. 12, 53842 Troisdorf Erscheinungsweise: Printausgabe (ISSN 0342-3182): 10 x im Jahr E-Mail-Newsletter: mindestens monatlich Anzeigenpreise: Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 35 vom 1.1.2021 Bezugspreise: Einzelheft: 16,00 €, Abo: 140,00 € pro Jahr (inkl. Versandkosten und MwSt), Studentenabo: 80,00 € pro Jahr (inkl. Versandkosten und MwSt) Copyright und Haftungsausschluss: Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlags vervielfältigt werden. Unter dieses Verbot fallen insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf Datenträgern. Die Beiträge sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, die Redaktion übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der abgedruckten Inhalte. Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Verlags und Herausgebers wieder. Empfehlungen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren sowie anderer Finanz- oder Versicherungsprodukte. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Für die Inhalte der Werbeanzeigen ist das jeweilige Unternehmen oder die Gesellschaft verantwortlich. 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