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die bank 05 // 2019

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

News & Trends GELDANLAGE

News & Trends GELDANLAGE Frauen wollen Sicherheit Was ist den Deutschen bei der Geldanlage wichtig? Sicherheit liegt mit 57 Prozent nach wie vor an erster Stelle. Beim weiblichen Teil der Bevölkerung ist der Wunsch nach Sicherheit sogar noch ausgeprägter: 60 Prozent der Frauen gegenüber 53 Prozent der Männer sehen Sicherheit als den wichtigsten Aspekt bei der Geldanlage an. Männer (12 Prozent) setzen dagegen eher auf möglichst hohe Rendite als Frauen (6 Prozent). Diese Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Studie zum Anlageverhalten der Deutschen, die die Gothaer Asset Management AG (GoAM) von der forsa Politik- und Sozialforschung durchführen ließ. Die Befürchtung, dass die Geldanlagen später einmal nicht ausreichen werden, um den jetzigen Lebensstandard zu halten, ist ebenfalls bei den Frauen (48 Prozent) stärker ausgeprägt als bei Männern (41 Prozent). ù Konto-Check mit dem Handy: Hohe Renditen sind für Frauen nicht so wichtig. ZEW-POSITIONSPAPIER Gefahr einer neuen Schuldenkrise FINANZDIENSTLEISTER Furcht vor Datenlecks Anlässlich der Europawahl legt das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim ein Positionspapier mit Prioritäten für das neue Europäische Parlament vor. Ausgangspunkt des Papiers ist die Erkenntnis, dass die Europäische Union (EU) und die Eurozone in den vergangenen Jahren viele Versprechen nicht haben einlösen können. Europa sei ökonomisch wenig erfolgreich gewesen, und der Integrationsprozess habe daher stark an Rückhalt verloren. Für die Eurozone bestehe immer noch ein weitreichender Reformbedarf, heißt es in dem Papier weiter. Mit den heutigen Institutionen könne eine neue Finanz- und Schuldenkrise nicht bewältigt werden. Das Europaparlament müsse etwa darauf hinarbeiten, die Schicksalsgemeinschaft aus Staatsfinanzen und Bankenstabilität aufzulösen. Nationale Banken sollten daher bei Käufen von Staatsanleihen des eigenen EU- Lands künftig gängige Großkreditgrenzen und die Regeln zur Eigenkapitalunterlegung beachten. Zudem müsse Europa auf ein glaubwürdiges und funktionsfähiges Insolvenzsystem für überschuldete Eurostaaten hinarbeiten. Auch sollten neue Stabilisierungsinstrumente wie etwa ein Eurozonen-Budget nur als Teil eines Gesamtpakets inklusive der zuvor bereits genannten Elemente realisiert werden. Schließlich sollte die Europäische Kommission aufgrund ihrer zu starken politischen Interpretation des Stabilitätspakts als zentraler Wächter der europäischen Schuldenregeln ersetzt werden. In diesem Punkt empfiehlt das Positionspapier eine stärkere Rolle des Europäischen Fiskalrats. „Die sinkende Popularität der EU ist nicht nur Folge schlechter Kommunikation, sondern auch durch falsche Prioritäten im EU- Haushalt und gravierende Konstruktionsfehler der Wirtschafts- und Währungsunion bedingt“, so das Fazit von Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft. ù Die Datenschutzgrundverordnung feiert in diesen Tagen ihren ersten Geburtstag – und 89 Prozent der IT-Entscheider bei deutschen Finanzdienstleistern erklären, dass ihre Systeme umfassend DSGVOkonform seien. 94 Prozent der Umfrageteilnehmer sagen zugleich, dass die von ihnen angewandte Strategie zur Daten- und Infrastrukturabsicherung bereits vor Inkrafttreten der neuen Vorgaben die strengen Bestimmungen der DSGVO habe erfüllen können. Dem Thema Datenschutz und Compliance stehen demnach auch die IT-Experten deutscher Finanzhäuser positiv gegenüber. Weitaus größere Bedenken äußern die Befragten, wenn es um die Informationssicherheit sowie Absicherung geschäftsrelevanter Daten geht: 38 Prozent erklärten, dass dies die aktuell größte Herausforderung für sie darstelle. Sie fürchten eine Gefahr durch Hackerangriffe oder Systemausfälle. Nahezu 47 Prozent nennen veraltete IT-Strukturen als größtes Hindernis bei der Bewältigung dieser Aufgabe. ù 6 05 // 2019

NEWS & TRENDS BMW BANK BIETET VERSICHERUNG AN Schutz für Oldtimer Die BMW Bank bietet gemeinsam mit der Württembergischen Versicherung AG eine Oldtimerversicherung an. Die sogenannte Best for Cars-Spezialversicherung ermöglicht einen umfassenden Schutz für Oldtimer, Youngtimer und Sammlerfahrzeuge. Mit der Oldtimerversicherung sichert die BMW Bank erstmals Oldtimer- und Youngtimer-BMW ab einem Alter von 20 Jahren ab. Das Produkt bietet einige Besonderheiten: So sind Wertgutachten bei PKW erst ab einem Marktwert von 50.000 € erforderlich, bei Motorrädern liegt die entsprechende Wertgrenze bei 20.000 €. Zudem ist eine Wertsteigerungsvorsorge in die Versicherung integriert. Ist im Schadensfall der Wert des versicherten Old- oder Youngtimers gegenüber dem Vertragsabschluss um bis zu 20 Prozent gestiegen, ohne dass der Versicherungsnehmer dies gemeldet hat, besteht der Versicherungsschutz dennoch ohne Einschränkung. Laut Verband der Automobilindustrie (VDA) ist die Anzahl an zugelassenen Oldtimern in den vergangenen zehn Jahren um 157 Prozent gestiegen. Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase erfreuen sich Oldtimer als Wertanlage immer größerer Beliebtheit. ù ZAHL DES MONATS 5.539 Beschwerden zu Kredit- und Finanzdienstleistungsunternehmen bearbeitete die BaFin im Jahr 2018. PHOTOVOLTAIK-ANLAGEN UmweltBank finanziert PPA-Projekte Die UmweltBank hat ein Finanzierungsprodukt für Projekte auf Basis von Power Purchase Agreements (PPAs) entwickelt. Sie ermöglicht deutschlandweit die standardisierte Finanzierung von neu errichteten Photovoltaik-Freiflächenanlagen, für die ein langfristiger Stromliefervertrag geschlossen wird. Der entsprechende Kredit kann eine Laufzeit von bis zu 25 Jahren haben. ù AUS DER BANKENAUFSICHT BaFin warnt vor laxer Kreditvergabe Die BaFin hat vor einer Erosion der Kreditvergabestandards gewarnt. Angesichts hoher Liquidität im Markt bei gleichzeitig begrenzter Kreditnachfrage könnten viele Banken versucht sein, Kredite zu besonders guten Konditionen zu vergeben, warnte Raimund Röseler, Exekutivdirektor Bankenaufsicht bei der BaFin auf der Jahrespressekonferenz der Behörde. Eine Analyse habe ergeben, dass sich das Volumen der Kreditausfälle zwar seit 2014 mehr als halbiert habe. Im gleichen Zeitraum habe sich aber das Volumen der neu gebildeten Risikovorsorge ebenfalls nahezu halbiert. „Eine mögliche Erosion der Kreditvergabestandards in Verbindung mit einer reduzierten Risikovorsorge kann eine Gefahr für die Finanzstabilität darstellen“, erklärte Röseler. KUNDENZUFRIEDENHEIT Deutsche Direktbanken führend Die deutschen Bankkunden stellen ihren Hausbanken insgesamt ein durchwachsenes Zeugnis aus. Lediglich die Direktbanken wissen mit 85 Prozent zufriedenen Kunden zu überzeugen und konnten damit ihr gutes Vorjahresergebnis (82 Prozent) weiter verbessern. Das geht aus einer Studie über die Zufriedenheit von Bankkunden von FIS, einem internationalen Anbieter von Finanztechnologielösungen, hervor. Bei Großbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen sind die Ergebnisse weniger überzeugend: Während bei den Großbanken sowie den Genossenschaftsbanken jeweils 62 Prozent der Befragten angaben, extrem bzw. sehr zufrieden zu sein, waren es bei den Sparkassen lediglich 56 Prozent. Sven Loeckel, Head of Banking Europe bei FIS erklärt: „Die hiesigen Direktbanken punkten beim Kunden mit günstiger Preisgestaltung und guter Transparenz. Darüber hinaus können die Direktbanken mit ihrer digitalen Kompetenz überzeugen. Viele angestammte Institute hingegen müssen ihr Filialnetz verkleinern, was bei den Kunden, die auf den Filialbesuch fixiert sind, zu Unmut führt.“ ù 05 // 2019 7

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