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die bank 05 // 2015

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

ó BANKING Die ebase

ó BANKING Die ebase GmbH ist eine der führenden B2B-Direktbanken und verwaltet Kundenvermögen in Höhe von rund 26 Mrd.€ in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen der ebase für die Investmentdepotführung und das Angebot von Produkten der Vermögensbildung, Altersvorsorge und Geldanlage. Bereits vor gut zehn Jahren wurde im Investmentgeschäft mit der Übernahme kompletter Depotbestände begonnen. Beispielsweise hat ebase bereits 300.000 Depots von Kapitalverwaltungsgesellschaften übernommen, die aufgrund steigender Kundenansprüche und hoher IT-Kosten infolge regulatorischer Anforderungen einen Partner für die Depotverwaltung gesucht haben. Ebenso übernimmt ebase die Depotführung für Versicherer und Finanzdienstleister, die die eigene Depotverwaltung aufgegeben haben. Im Rahmen der jüngsten Kooperation wurde von der CVW-Privatbank AG mit Hauptsitz im fränkischen Wilhermsdorf die juristische Depotführung der Kunden übernommen. Zugleich hat ebase der CVW-Privatbank die Depots als White Labeling in ihrem gewohnten Erscheinungsbild zur Verfügung gestellt, was es ermöglicht, die Depotführung im gewohnten Look & Feel der Privatbank weiterzuführen und in den Gesamtauftritt zu integrieren. Der persönliche Kundenkontakt findet bei der CVW-Privatbank auch weiterhin ausschließlich über die eigenen Bankberater statt. ebase ist als 100-prozentige Tochter der comdirect bank AG eine Vollbank und Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken e.V. (BdB). dabei, vom Anlagebedürfnis zur Produktlösung zu kommen. Und sie verhelfen den Banken zu zufriedenen Kunden, die letzten Endes das Fundament für ein zukunftsfähiges Wertpapiergeschäft bilden. Desgleichen bei gemanagten Fondsdepots, die lange Zeit sowohl für Anbieter als auch Anleger lukrativ ausgeführt werden konnten. Doch auch hier hat unter dem Eindruck von Regulierung und steigenden Kosten ein Umdenken eingesetzt, um über eine bedarfsgerechte Standardisierung die Prozesse schlank und effizient zu gestalten. Das Ziel ist beispielsweise, unter Beachtung der WpHG-Anforderung Angemessenheit und Geeignetheit ein passendes Angebot zu finden, mit dem der Kunde eine bedarfsgerechte Lösung erhält. Produktimmanent hat er jetzt einen Experten, der sich um die Anlage kümmert. Der Vermögensverwalter verantwortet die Asset Allocation, überwacht täglich die Verlustschwellen und erstellt regelmäßige Reports über die Entwicklung. Ebenso lassen sich bei der Preisgestaltung mit sogenannten All-in-Fee-Modellen sehr verbraucherorientierte Modelle finden, die den wachsenden Anlegeransprüchen nach Transparenz Rechnung tragen. So lässt sich vom gemanagten Vermögensaufbau über die Vermögensanlage bis hin zur gemanagten Entnahme ein optimiertes Set an lebensphasenorientierten Lösungen entwickeln. Fazit Die Fertigungstiefe in der Bankenbranche ist noch immer deutlich stärker ausgeprägt als zum Beispiel in der Industrie. Doch hier hat aus regulatorischen und aus Kostengründen ein Umdenken eingesetzt. Erste Banken setzen bereits auf Kooperationen, um sich bei der Umsetzung von Regulierungsanforderungen zu entlasten und Ressourcen freizusetzen, um das Service-Angebot auszubauen und die Wünsche der Kunden zu erfüllen. ó Autor: Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung, European Bank for Financial Services GmbH (ebase). 26 diebank 5.2015

BANKING ó Banking ohne Klumpenrisiko INTERVIEW Im hohen Norden an der dänischen Grenze leitet Volker Andersen ein Institut, das mit einer Bilanzsumme von 245 Mio. € zwar sehr klein ist, dafür aber mit einer langen Tradition glänzen kann. 1875, also vor 140 Jahren, wurde auf Vorschlag des Reichstagsmitglieds und Chefredakteurs von „Flensborg Avis“, Gustav Johannsen, die „Spare-og Lånekasse Flensborg og Omegn” gegründet, seit 1927 firmiert sie unter ihrem heutigen Namen Union-Bank. Trotz Finanzkrise, Dauer-Niedrigzinsphase und verstärkter Regulierung ist Bankchef Andersen mit der Entwicklung seines Geschäfts sehr zufrieden, wie er im Gespräch mit unserer Redaktionsmitarbeiterin Eli Hamacher verrät. diebank: Herrn Andersen, wenn Sie die Union-Bank in einem Profil mit fünf kurzen Sätzen beschreiben sollten, wie würden diese dann lauten? Andersen: Wir sind eine selbstständige Privatbank. Unser Hauptziel ist es, den Kunden eine persönliche Beratung anzubieten. Wir arbeiten nach dem Universalbankprinzip. Unsere Strategie ist seit Jahrzehnten unverändert. Und wir verzeichnen eine stabile Geschäftsentwicklung. diebank: Ihr Institut sitzt in Flensburg einer Stadt mit 90.000 Einwohnern, der drittgrößten in Schleswig-Holstein, unmittelbar an der dänischen Grenze gelegen und im Zentrum der dänischen Minderheit in Südschleswig. Mit wie vielen Banken konkurrieren Sie vor Ort? Andersen: 15 Banken sind vor Ort, die gesamte Branche ist repräsentiert mit großen deutschen Privatbanken wie Deutscher Bank, Commerzbank, ausländischen Anbietern wie der spanischen Santander und der dänischen Sydbank ebenso wie Nord-Ost- Sparkasse und VR Bank. Mit unserer Bilanzsumme von 245 Mio. € liegen wir im unteren Drittel. diebank: Ihre Mails unterschreibt die Union-Bank nicht nur „Mit freundlichen Grüßen“, sondern auch „Med venlig hilsen“. Können bei Ihnen alle 70 Mitarbeiter dänisch? Andersen: Ja, alle beherrschen Deutsch und Dänisch. Seit unserer Gründung im Jahr 1875 setzt sich der Vorstand immer aus einem Dänen und einem Deutschen zusammen, der schon bei der Bank gelernt hat. Aufsichtsratssitzungen finden bei uns grundsätzlich auf Dänisch statt, Hauptversammlungen ebenfalls. Vor Ort ist dann aber ein Simultandolmetscher, der für die anwesenden deutschen Aktionäre übersetzt. fl Wir leben in erster Linie von Mund-zu-Mund- Propaganda. diebank: 1927 ging die „Spare-og Lånekasse Flensborg og Omegn“ in der Bankaktien- Gesellschaft mit dem heutigen Namen „Union-Bank“ auf. Der Aktionärskreis bestand aus Flensburger Kaufleuten, Landwirten und Privatpersonen, die ein selbstständiges Geldinstitut mit starkem dänischen Einfluss für die Region sichern wollten. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam als zusätzlicher Geschäftszweig der Exporthandel von Dänemark nach Deutschland hinzu. Wer sind heute ihre Aktionäre? Andersen: Unser Aktionärskreis ist breit gestreut, wir haben 950 Aktionäre, an die wir vinkulierte Namensaktien herausgeben, sind also nicht an der Börse notiert. Die meisten Anteilseigner sind Privatpersonen, die wiederum oftmals auch Eigentümer einer Firma sind, etwa die Hälfte von ihnen gehört zur dänischen Minderheit. diebank: Mit welchem Geschäftsmodell treten Sie gegen die Konkurrenz an? Andersen: Als regionales und kleines Geldinstitut setzen wir vor allem auf eine große Nähe zu unseren Kunden. In unseren vier Filialen kann man noch mit den Mitarbeitern sprechen, aber natürlich kann man auch, wenn gewünscht, SB-Terminals und Online Banking nutzen. Unseren Kunden können wir zudem anders als viele Konkurrenten unabhängig Finanzprodukte anbieten, da wir keinem Verbund angehören. Die Kunden profitieren auch von unseren schnellen Entscheidungswegen. diebank: Was sind künftig die stärksten Wachstumsfelder? Andersen: Für die nächsten Jahre haben wir uns vorgenommen, in der Immobilienfinanzierung zu wachsen. Unser Marktanteil ist in diesem Segment noch zu schwach. Der Bereich ist deshalb für uns so attraktiv, weil Flensburg als eine der wenigen deutschen 5.2015 diebank 27

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