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die bank 04 // 2015

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

ó BETRIEBSWIRTSCHAFT

ó BETRIEBSWIRTSCHAFT wendigkeit von Investitionen in die IT steigt deshalb massiv. Gerade kleinere Geldhäuser verfügen noch nicht über ausreichende Systeme. Banken, die die Daten für die EZB manuell zusammenstellen und jedes Mal neu analysieren und aufbereiten, können dies kaum wirtschaftlich handhaben. Die Prozesse zur Erfüllung der EZB-Berichtspflichten verlangen einen deutlich höheren Automatisierungsgrad beim Zusammenstellen und Validieren der Daten. Erforderlich sind integrierte Modelle, die von vielen Banken erst noch entwickelt werden müssen. Doch selbst das beste Modell nutzt wenig, wenn die Daten im Format nicht zusammenpassen, weil sie aus verschiedenen, nicht konsistenten Datentöpfen stammen. Einheitliche Richtlinien für Data Governance (zum Beispiel BCBS 239), Metadaten und Zugriffsberechtigungen sind notwendig, damit alle geforderten Informationen an einer zentralen 2 Stelle strukturiert zusammenfließen können. Darüber hinaus müssen interne Kontrollsysteme gestärkt werden, um die Qualität zu erhöhen. Fachkräfte dringend gesucht Neben einer zeitgemäßen IT brauchen die Kreditinstitute auch Mitarbeiter, die mit den Kontrolleuren kommunizieren und die komplexen Anforderungen bearbeiten können. Jede Bank sollte zwingend eine Abteilung in Form eines regulatorischen Büros schaffen, die sich ausschließlich um die Beziehung zur Aufsicht kümmert. Während für klassische Funktionen häufig kein Personal mehr auf-, sondern eher abgebaut wird, steigt der Bedarf an Mitarbeitern mit Kenntnissen in regulatorischen Fragen. Risikoanalysten, Juristen mit ökonomischem Sachverstand und Fachkräfte, die finanzielle Informationen analysieren und darüber hinaus umfassend interpretieren können, werden dringend gesucht. Fazit EZB-Aufsicht und komplexere Regulierungen führen dazu, dass der Druck auf die Geschäftsmodelle der Banken weiter wächst. Einige werden gezwungen sein, sich teilweise oder sogar ganz aus Geschäftsfeldern zurückzuziehen oder zu fusionieren. Denn Institute, die in diesem Wettbewerb bestehen und nachhaltige Gewinne erzielen wollen, müssen sich stärker spezialisieren. Werden SSM-Regularien nicht länger als Belastung, sondern vielmehr als strategisch sinnvoller Überprüfungsprozess gesehen, können sie neue Perspektiven schaffen. Gerade die durch den SSM erzwungene strategische Denkweise ist langfristig ein Vorteil und sichert die Überlebenschance der Geldhäuser. ó Autoren: Dr. Jan-Alexander Huber ist Partner bei Bain & Company und Experte für den Finanzdienstleistungssektor. Dr. Dirk Vater ist Partner bei Bain & Company und Leiter der Praxisgruppe Banken im deutschsprachigen Raum. Strategische Vorausschau zeigt Regulierungen mit variierender Auswirkung, Komplexität und Zeitkritikalität Strategische & finanzielle Auswirkungen Kapitalanforderungen & -definitionen, SiFi-Zuschlag Finanztransaktionssteuer AQR/ Stresstests Strengere Handelsbestimmungen SREP Leverage Ratio Wertberichtigungen Verbriefung Anwendung interner Modelle Aggregation Risikodaten Verbot von Eigenhandel/ Ring Fencing Bail in Tools LCR/NSFR Großkredite Kontrahentenrisiko CCP für OTCs Aggregation Risikodaten Sanierungs- & Abwicklungspläne Hot Topic Vergütungen ICAAP Marktmissbrauchsrichtlinie MiFiD I/II Handelstransparenz Meldewesen (COREP/FINREP) Nicht zeitkritisch Sehr zeitkritisch Operative Komplexität Bewertung basierend auf einer Skala von 1–6 (sehr geringe bis sehr hohe strategische & finanzielle Auswirkung oder operative Komplexität); Zeitkritikalität: hoch für Implementierung 2014/15, mittel für Implementierung zwischen 2014/15 und 2017 und gering für Implementierung nach 2017 Quelle; Bain & Company. 42 diebank 4.2015

BETRIEBSWIRTSCHAFT ó Eine sichere Identität in der digitalen Welt ist nicht alles, aber ohne diese ist alles nichts! secure your identity Die neue Generation des Online Bankings. Sicherer als SMS TAN, komfortabler als ChipTAN! Automatisierbare Echtzeitinformation über Kontobewegungen und mehr Jetzt erhältlich beim Bankerlag Kontakt: info@kobil.com Information: www.kobil.com 4.2015 diebank 43

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