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die bank 04 // 2015

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

Banking News

Banking News BONITÄTSRISIKO Schuldenstress ist männlich ó Das Risiko der Deutschen, sich zu überschulden, blieb auch im Winter 2014/15 erhöht. Für die nächsten Monate ist von weiter steigenden Schuldnerzahlen auszugehen, gemäß einer repräsentativen Umfrage von Boniversum bleibt die Überschuldungsampel der deutschen Verbraucher damit auf hellrot. Offenbar wollen viele Menschen mehr kreditbasierte Anschaffungen tätigen, überwiegend für kleinteilige Konsumgüter wie TV, Computer oder Küchengeräte. Der Anteil der Frauen, die an subjektivem Schuldenstress leiden, hat sich verringert, der Anteil der Männer dagegen nochmals erhöht. Mehr Verbraucher als noch im Herbst 2014 geben an, Schulden grundsätzlich abzulehnen. Der SchuldnerKlima-Index von Boniversum bleibt mit aktuell 93,6 Punkten weiterhin deutlich im Risikobereich. Entwicklung SchuldnerKlima-Index Deutschland 110 100 90 110,5 108,8 106,7 107,8 107,7 105,7 102,3 101,9 99,2 98,1 103,2 103,3 102,3 104,4 102,0 96,1 92,1 93,6 Herbst 2010 Winter 2014/2015 Quelle: www.schuldnerklima.de. BANKEN GEBEN MEHR FÜR WERBUNG AUS Imagewerbung sehr gefragt ó Das Image der Banken hat in den letzten Jahren gelitten. Da wundert es nicht, dass ein großer Teil der Werbeetats in eben diesen Bereich fließt. Überhaupt stecken die deutschen Banken wieder mehr Geld in die Werbung. Für mediale Kommunikation gab die Branche zuletzt gemeinsam 837 Mio. € aus. In sieben von zwölf Produktmärkten haben die Werbespendings derart zugenommen, dass sich innerhalb eines Jahres ein Gesamtplus von über elf Prozent ergibt. Aufsteiger sind der Produktmarkt Bargeldlose Zahlungen – und eben Imagewerbung. Deutliche Rückgänge verzeichnen die Produktmärkte Altersvorsorge und Baufinanzierung. In den Segmenten Bausparen, Girokonto und Kreditkarte sind die Rückgänge moderat, heißt es in einer Studie der Unternehmensberatung Researchtools auf Basis der Werbemonitoring-Ergebnisse von Ebiquity Germany. Die Sparkassen sind wie im Vorjahr auf Platz eins im Ausgabenranking und belegen in zehn von zwölf Produktmärkten einen Platz unter den Top 10. Es folgen Commerzbank und ING-DiBa (unverändert zum Vorjahr). Den größten absoluten Anstieg hat PayPal zu verzeichnen, das sich damit neu auf Platz vier positioniert und im Produktmarkt Bargeldlose Zahlungen die mediale Kommunikation zu über 90 Prozent dominiert. BEZAHLSYSTEME Mehr Akzeptanzstellen mit NFC-Technik ó Der Mobile-Payment-Markt in Deutschland wächst: Ein Grund dafür ist die Verbesserung der technischen Voraussetzungen für mobiles Bezahlen im Handel. Seit Anfang des Jahres werden sämtliche MasterCard-Terminals mit NFC-Technologie ausgeliefert und dadurch mehr Akzeptanzstellen geschaffen. Das Thema Mobile Payment nimmt jetzt richtig Fahrt auf, da seit der Einführung von ApplePay in den USA der technologische Standard mit der NFC-Technologie gesetzt wurde. „Wir erwarten für dieses Jahr eine deutliche Weiterentwicklung. Besonders auf dem deutschen Markt müssen die Beteiligten aber im internationalen Vergleich noch aufholen“, so Olaf Taupitz, Geschäftsführer der Cashcloud AG aus Luxemburg, im Rahmen der Konferenz „Zahlungsverkehr der Zukunft“ in Köln. Deutschland sei ein schwieriger Markt mit vielen Auflagen, Limitierungen und Bedenkenträgern. Allein die junge Generation nehme schneller und vorurteilsfreier neue Dienste an. 22 diebank 4.2015

ONLINE BANKING Sichere Legitimation über appTAN ó Kobil Systems und die Bank-Verlag GmbH haben für Kreditinstitute und deren Kunden eine sichere Lösung zur Übermittlung von TANs für den Kontozugang und die Transaktionsfreigabe im Online Banking entwickelt. Das sogenannte BV appTAN-Verfahren sendet die TAN über einen sicheren, Ende-zu-Ende verschlüsselten Kanal an eine App auf dem mobilen Endgerät des Kunden. Dabei können sowohl der Nutzer als auch das mobile Endgerät gegenüber der Bank eindeutig identifiziert werden. Das Verfahren steht für iOSund Android-Geräte zur Verfügung. Durch einen verschlüsselten Kanal wird die TAN vom Authentifizierungssystem über das Internet an die geschützte App auf dem Smartphone übertragen. Auf diese Weise werden Man-in-the-Middle-Attacken und andere Ausspähmethoden effektiv ausgeschaltet. Nur der Kunde selbst kann die TAN lesen. Dazu wird die Smartphone-App zusätzlich mit einer frei wählbaren PIN geschützt und durch einen einmaligen, sicheren Aktivierungsprozess fest mit dem Smartphone des Kunden verbunden. Da die Informationen gesichert über das Internet übertragen werden, entfallen die Kosten für die bisher übliche SMS-Übertragung oder zusätzliche Hardware. Bei der ersten Aktivierung der BV appTAN erhält der Bankkunde einen postalischen Aktivierungsbrief mit einem Aktivierungscode. REKORDERGEBNIS IM JUBILÄUMSJAHR ING-DiBa feiert Geburtstag ó Die als „Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung AG“ (BSV) gestartete heutige ING-DiBa feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Ihre Gründung betrieb der damalige Chef der IG Bau, Steine, Erden, Georg Leber, im Oktober 1965 aus der damaligen Gewerkschaftsbank BfG heraus. Die BSV nahm sich der ganz normalen Arbeitnehmer an, die hier ihre gerade eingeführten Vermögenswirksamen Leistungen ansparen konnten – ein kleinteiliges Geschäft, das damals nicht bei allen Banken so recht willkommen war. Schnell kamen Baufinanzierungen – mit Beleihungen bis zu 100 Prozent – hinzu. Die Besitzverhältnisse und der Name wechselten; seit 2003 hat die niederländische ING Groep die Allgemeine Deutsche Direktbank bzw. DiBa vollständig übernommen. Im Jubiläumsjahr blickt die Bank auf 8,3 Mio. Kunden und verwaltet ein um acht Prozent gestiegenes Geschäftsvolumen von 220 Mrd. €. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 888 Mio. €. Damit erzielte die drittgrößte Privatkundenbank ein Rekordergebnis. Das Volumen der Spargelder beträgt 111 Mrd. €. Und auch als Arbeitgeber ist die ING-DiBa beliebt: Im Wettbewerb „Great Place to Work“ bezeichnen 84 Prozent der Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz als „sehr gut“. Auf der Agenda steht nun der weitere Ausbau digitaler Services, so Vorstandschef Roland Boekhout: „Unser Ziel ist es, die führende Digitalbank in Deutschland zu werden.“ FILIALBANKEN LIEGEN IN DER GUNST DER VERBRAUCHER WEIT VOR DIREKTBANKEN Gute Beratung ist wichtiger als die Espresso-Bar Für die meisten deutschen Bankkunden sind die Filialbanken unverzichtbar. Sie erwarten von einer Bank, dass ihnen diese bei der Lösung von Problemen vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu steht. So ganz abgeneigt sind sie den Direktbanken aber nicht: Gut jeder Vierte unterhält ein Konto bei einer Direktbank, das aber fast immer nur als Nebenbank. Fast 95 Prozent der Befragten haben ihre Hauptbankverbindung bei einer Filialbank, und für fast drei Viertel der Befragten ist dies das einzige Konto. „Direktbanken können Filialbanken nicht ersetzen“, sagt Thomas Nitschke, Partner bei der Unternehmensberatung Kampmann, Berg & Partner, die diese Studie durchführen ließ. Der persönliche Kontakt bleibe ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Institute, um Kunden langfristig an das eigene Haus zu binden. Gerade für ausführliche Beratungen schätzen drei Viertel der Kunden die Filiale der Hausbank. Nur 16 bzw. 9 Prozent wollen sich per Online- Formular oder im Callcenter beraten lassen. Und was macht der Kunde am liebsten bei seiner Bank? Jeder zweite geht mindestens einmal monatlich dort hin, um Geldautomaten oder Kontoauszugsdrucker zu nutzen oder eine defekte Girocard zu reklamieren. Die Kunden erwarten in der Filiale vor allem das Kerngeschäft, sprich die üblichen Ser- vices sowie eine seriöse Beratung, weiß Nitschke. „Hingegen sind Lounge-Möbel mit Tablet-PC und Espresso-Bar ein zweischneidiges Schwert: Nur wenige Kunden sind davon wirklich überzeugt, aber fast jeder fünfte Kunde lehnt sie klar und deutlich ab.“ „Wo haben Kunden ihre Bankverbindung?“ Anteil Kunden mit Bankverbindung bei... (in %) nur Filialbank (DB) FB und DB (mit Hauptbankverbindung FB) DB und FB (mit Hauptbankverbindung DB) nur Direktbank (DB) 3,1 Ø 1,3 Bankverbindungen je Kunde N=1025; Bei welchen dieser Banken sind Sie Kunde? Hier sind keine Anbieter gemeint, bei denen Sie lediglich ein Kreditkartenkonto haben. Wo haben Sie also ein Konto (bspw. Giro-, Tagesgeld- oder Festgeldkonto), nehmen einen Kredit, ein Darlehen oder andere Leistungen in Anspruch? Quelle: Kampmann, Berg & Partner. 71,6 22,7 2,6 Ø 1,4 Bankverbindungen je Kunde Ø 3,1 Bankverbindungen je Kunde 4.2015 diebank 23

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