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die bank 03 // 2018

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

News & Trends

News & Trends BANKENIMAGE Solides Vertrauen, hohe Zufriedenheit Ein getrübtes Branchenbild, aber solides Vertrauen in die eigene Bank: Die GFK-Umfrage im Auftrag des Bankenverbands zeigt eine Diskrepanz zwischen öffentlicher Meinung und dem eigenen Erleben der Kunden. Das Meinungsbild der Deutschen zur Bankenbranche hat sich zehn Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise stabilisiert: Sechs von zehn Befragten, 58 Prozent, haben von den Banken eine zumindest gute Meinung. 85 Prozent der Befragten haben „volles Vertrauen“ (37 Prozent) oder „eher Vertrauen“ (48 Prozent) in ihre Bank. Die Vertrauensbasis ist damit sehr solide, gewiss aber auch noch ausbaufähig. Die Zufriedenheit der Kunden mit den Dienstleistungen ihrer Bank ist hoch: 84 Prozent sind mit den Leistungen „zufrieden“ (56 Prozent) oder sogar „sehr zufrieden“ (28 Prozent). ù EXPORTWIRTSCHAFT Private Banken wichtige Partner Mit einem Exportvolumen von 1,2 Billionen Euro gehört die deutsche Volkswirtschaft zu den Big Playern im globalen Außenhandel. Nach einer Studie des Mannheimer Zentrums für Wirtschaftsforschung, ZEW, im Auftrag des Bankenverbands sind die privaten Banken die wichtigsten Partner der deutschen Exportwirtschaft. Gemessen am gesamten Exportvolumen erreichten die Kunden der privaten Banken nach den letzten verfügbaren Daten von 2015 insgesamt einen Anteil von 88 Prozent. Die Gruppe der privaten Banken führt somit deutlich vor den Instituten des Sparkassen- und Genossenschaftssektors. Teilt man die untersuchten Unternehmen nach Umsatz in Größenklassen oder geographisch nach Bundesländern, ergibt sich das gleiche Bild: Die Kunden der privaten Banken sind für den Großteil der Exporte verantwortlich. Die Ergebnisse des aktuellen ZEW-Gutachtens sind recht eindeutig und bestätigen den Befund einer ähnlichen Vorgängerstudie aus dem Jahre 2011, wonach die privaten Banken die wichtigsten Partner der deutschen Exportwirtschaft sind. ù KREDITPLATTFORM VOR VERKAUF ING-DiBa schluckt Lendico Die ING Deutschland GmbH, Muttergesellschaft der ING-DiBa AG, will Lendico kaufen. Die Kaufabsicht für die ECommerce Holding II S.à.r.l. sowie die zugehörigen Unternehmen, wozu auch die Berliner Kreditplattform gehört, wurde dem Bundeskartellamt bereits zur Prüfung gemeldet. Als Begründung nannte die Bank das Wachstumspotenzial im Bereich digital SME, kleinen und mittleren Unternehmen. ù ZINSENTWICKLUNG Teure Unternehmenskredite Bankkredite an Unternehmen haben sich in den vergangenen Monaten spürbar verteuert. Ende Januar errechnete die Beratungsgesellschaft Barkow Consulting einen Anstieg von 0,08 Prozent gegenüber der Vorwoche auf 1,96 Prozent und damit ein 107-Wochen-Hoch. Das waren 0,45 Prozent mehr als beim Tiefstand Juli 2016. ù FINTECHS Investitionen in Blockchain steigen Noch sind die Summen überschaubar, doch stecken Investoren immer mehr Geld in Fintech-Unternehmen, die mit der Blockchain-Technologie arbeiten. So wurden im vergangenen Jahr 512 Mio. US-$ (417 Mio. €) weltweit darin investiert, ein Plus von 65 Prozent im Vergleich zu 2016. Das ist ein Ergebnis der Studie "Pulse of Fintech" durch die Beratungsgesellschaft KPMG. Für den Bericht wurden die weltweiten M&A-Deals und Finanzierungsrunden mit Start-ups aus der Finanzbranche 2017 ausgewertet. Insgesamt flossen im vergangenen Jahr 31 Mrd. US-$ (25,3 Mrd. €) in Fintech-Unternehmen. Die Gesamtinvestitionen bleiben damit auf Vorjahresniveau. Anders in Deutschland: Hierzulande gab es 2017 knapp 70 Deals oder Finanzierungsrunden mit einem Volumen von insgesamt 1,21 Mrd. US-$ (990 Mio. €) – ein Plus von 166 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Hinblick auf die Teilbranchen des FinTech-Sektors verzeichnen die Bereiche InsurTech und RegTech ein großes Investitions- und Venture Capital-Volumen. ù 6 03 // 2018

NEWS & TRENDS WETTBEWERB BEI TECHNOLOGIEN Chancen besser ausloten Beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz, 3D-Druck, Blockchain und Robotik sehen sich viele Unternehmen im Hintertreffen. Hindernisse sind Datenschutz, Sicherheitsanforderungen und Fachkräftemangel. Die deutsche Wirtschaft muss sich anstrengen, um beim Einsatz neuer Technologien im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 505 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. So sagen zwei Drittel (68 Prozent) der befragten Vorstände und Geschäftsführer, dass deutsche Unternehmen bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz nur zu den Nachzüglern gehören oder sogar weltweit abgeschlagen sind. Rund jeder Zweite meint, dies trifft auf 3D-Druck (48 Prozent), Blockchain (47 Prozent) und Robotik zu (45 Prozent), nur etwas weniger sind es bei den Themen Internet of Things (42 Prozent) und Virtual Reality (41 Prozent) sowie Big Data (37 Prozent) und Drohnen (31 Prozent). Der Verband empfiehlt, bei neuen Technologien die Chancen für das eigene Geschäftsmodell besser auszuloten. ù AUS DER BANKENAUFSICHT Anlegerschutz bei virtuellen Währungen Die Europäischen Aufsichtsbehörden und die Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden haben Verbraucher nun vor den Risiken im Zusammenhang mit virtuellen Währungen und Initital Coin Offerings (ICOs) gewarnt. Bei ICOs werden mittels Blockchain-Technologie neue digitale Einheiten erzeugt, beispielsweise virtuelle Währungen oder Tokens, die dann an interessierte Anleger verkauft werden. Der Gemeinsame Ausschuss warnt in einer aktuellen öffentlichen Erklärung vor den Risiken des Kaufs und des Haltens von virtuellen Währungen wie beispielsweise Bitcoin, Ripple und Ether. Virtuelle Währungen seien rein spekulative hochrisikoreiche Investitionen, die insbesondere völlig ungeeignet zur Absicherung im Alter seien. Zudem seien weder Preistransparenz noch ein funktionierender Markt gegeben. Wer sich dennoch zum Kauf virtueller Währungen entschließe, solle dies nur tun, wenn er den Totalverlust seiner Investments verkraften könne. Der Kauf und Halten von virtuellen Währungen erfordere zudem besondere Sicherheitsvorkehrungen auf den verwendeten elektronischen Geräten. ZAHL DES MONATS 103 Wir Deutschen lieben unser Bargeld. Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers zeigt, dass fast drei Viertel der Deutschen nach Möglichkeit am liebsten mit Cash bezahlen. An Kassen und Automaten (ja, selbst da!) erfolgen rund 80 Prozent der Zahlungen mit Münzen und Scheinen. Da überrascht es nicht, dass in keinem anderen Land der Eurozone die Menschen so viel Bargeld mit sich tragen wie bei uns: Durchschnittlich 103 € haben die Deutschen im Portemonnaie. EUROPÄISCHE ZENTRALBANK Weniger gefälschte Euro-Banknoten In der zweiten Jahreshälfte 2017 wurden etwa 363 000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen. Bei rund 85 Prozent der Fälschungen handelte es sich um 20-Euro- und 50-Euro-Banknoten. Gegenwärtig befinden sich über 21 Milliarden Euro-Banknoten mit einem Gesamtwert von mehr als 1,1 Billionen € im Umlauf. ù KARTENZAHLUNG 50 und beliebter denn je „Mit Karte, bitte“ hieß es an der Ladenkasse erstmals 1990. Für Sicherheit sorgte ab der ersten Transaktion die PIN. Den Grundstein für elektronisches Bezahlen legten die deutschen Banken und Sparkassen vor 50 Jahren mit der Scheckkarte und die europäische Kreditwirtschaft mit dem eurocheque-System. Sukzessive entwickelte sich die ec-Karte zur heutigen girocard. Alle Transaktionen im girocard-System werden seit 2011 über den fälschungssicheren EMV-Chip abgewickelt. Seit einem Jahr gibt es die kontaktlose Zahlung mit der girocard im Handel. Rund 100 Millionen girocards und Kundenkarten von Banken und Sparkassen gibt es in Deutschland, 35 Millionen girocards sind heute bereits mit der kontaktlos-Funktion ausgestattet. Keine andere Funktion auf der girocard haben die Kunden so schnell angenommen, wie das kontaktlose Bezahlen. Das zeigen Umfragen der GfK im Auftrag der EURO Kartensysteme. Im Oktober 2017 stieg unter allen Inhabern einer girocard kontaktlos der Anteil derer, die die Funktion bereits genutzt haben, auf 47 Prozent. ù 03 // 2018 7

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