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die bank 02 // 2017

die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

DIGITALISIERUNG 1 | Was

DIGITALISIERUNG 1 | Was bedeutet „digital“ für Banken? 100 % 93 % Internet und mobile Plattformen Wo Banken bereits digitale Einflüsse erkennen: 38 % Start-ups als eine neue Unternehmensform den Firmenkundenbereich wird seit Frühjahr 2016 der gesamte Bereich der Legitimationen und Vollmachten digitalisiert. Die Integration der digitalen Lösungen in die IT- Prozesse wird in den nächsten Jahren anstehen und die IT sowie die beteiligten Fachbereiche vor große Herausforderungen stellen. Denn die Investitionen in das neue multikanalfähige Frontoffice-System muss von der IT in die Backend-Systeme integriert werden, um einen durchgängigen Gesamtprozess und einen einheitlichen Blick auf den Kunden zu gewährleisten. Die Digitalisierung der Prozesse mithilfe der End-to-End-Sicht ist ein wichtiges strategisches Ziel, denn die flexible, baukastenähnliche Zusammensetzung von Produkten und vollständig digitalisierte Abwicklungs- Prozessautomatisierung neue IT-Infrastrukturen Infra ture 89 % 75 % neue Anforderungen ans Personal 73 % neue Strukturen und Unternehmenskultur Quelle: BearingPoint Institute Report 12/2015. linebasiertes Front-End-System angestoßen wird, die Anträge dann aber ausgedruckt, papierhaft unterschrieben und anschließend im Backoffice manuell weiter bearbeitet werden müssen. Diese Medienbrüche führen zu Inkonsistenzen im Prozessablauf und können sich negativ auf die Performance und Qualität auswirken. Die Digitalisierung des eigenen Geschäftsmodells bildet die Grundlage für die Automatisierung insbesondere von Massenprozessen. Ziel des im Spätsommer 2015 gestarteten Projekts „Digital Operations“ war es, dass ein Neukunde wenige Minuten nach Erteilung eines Online-Auftrags sein neues Konto nutzen konnte, statt – wie bislang – bis zu zwei Wochen darauf zu warten. Mit einem Team aus IT- und Fachseite wurde in einem Dreivierteljahr die papier- und unterschriftslose Kontoeröffnung implementiert und in Produktion genommen. Agiles Projektmanagement war auch bei diesem Projekt wieder die Arbeitsmethodik, um jeden Monat in „Time and Budget“ den fachlichen Scope zu liefern. Das bedeutete für alle Beteiligten hohe Anforderungen an Disziplin und Geschwindigkeit. Der große Vorteil des agilen Projektmanagements ist jedoch, rechtzeitig nachzujustieren, wenn etwas nicht passt, und somit am Ende Zeit und Kosten zu sparen. Nach der erfolgreichen Einführung des digitalen Kontoeröffnungsprozesses arbeitet das agile Entwicklungsteam bereits an der Automatisierung weiterer Bankprozesse. Für 56 02 // 2017

ADVERTORIAL MOBILE PAYMENT ALS ZUGANGSTICKET ZUM MOBILEN ÖKOSYSTEM GFT Marktanalyse: Internationaler Mobile Payment-Siegeszug hält an In Ländern wie Italien, den USA oder China sind mobile Bezahldienste schon weitverbreitet. Deutschland hinkt im internationalen Vergleich hinterher – doch die Vorzeichen stehen auf Wachstum. GFT hat acht wichtige Mobile-Payment- Märkte analysiert und zeigt in einem Whitepaper die Chancen und Herausforderungen für die Finanzbranche auf. Der Wettstreit um das mobile Ökosystem der Zukunft ist in vollem Gange: Eine Vielzahl von Wettbewerbern kämpft mit unterschiedlichen Technologien um die Gunst der Kunden und muss sich dabei kontinuierlich mit neuen gesetzlichen Auflagen auseinandersetzen. Mit dem Whitepaper „Mobile Payment – Aktuelle Marktanalyse, Auswirkungen und Empfehlungen für den Bankensektor“ bietet GFT eine umfassende Bestandaufnahme zur Entwicklung mobiler Bezahllösungen in den Schlüsselmärkten Deutschland, Schweiz, Spanien, Italien, Großbritannien, USA, Brasilien und China. GFT Mobile Payment Marktanalyse 2016 Smarte Geräte mit Payment-Funktion auf dem Vormarsch Smartphones, Wearables und andere Mobilgeräte mit Internet-Connectivity werden in den nächsten fünf Jahren die Bezahlgewohnheiten schneller verändern als viele Entscheider aus dem Bankenumfeld erwarten. International geht der Trend hin zu Mobile-Wallet-Lösungen mit Kundenmehrwert – von der Remote- Zahlung bis zum Zugangsmanagement. Dabei rücken Digitalkonzerne wie Apple, Google, Microsoft, Paypal oder Alibaba die Monetarisierung der Kundendaten und eine signifikante Vereinfachung der Customer Journey in den Mittelpunkt. Das Volumen aller Finanztransaktionen, die mit mobilen Geräten ausgeführt werden, wird in den nächsten Jahren stark ansteigen: 2015 tätigten 384 Millionen Mobile-Payment-Nutzer Transaktionen im Wert von 450 Milliarden US-Dollar, 2019 soll das Volumen bereits mehr als eine Billionen US-Dollar betragen. Quelle: GFT Technologies SE 2016. Banken müssen handeln In Deutschland besitzen die Banken alle Chancen, einen zentralen Part im mobilen Ökosystem zu übernehmen: Bei einer Umfrage der ING-Diba gaben drei von vier Konsumenten an, dass sie beim Bezahlen mit dem Smartphone am ehesten einer Anwendung ihrer Hausbank vertrauen würden. Einen weiteren Schub für den Markt dürfte 2018 die Einführung der Instant-Payment-Services bringen. Zudem müssen die Kreditinstitute ab diesem Zeitpunkt Drittanbietern freien Zugang zu den von ihnen geführten Konten gewähren – die Europäische Richtlinie für Zahlungsdienste PSD2 will es so. Wegweisende Businessansätze für Banken Das Whitepaper untersucht das Portfolio an mobilen Bezahllösungen und erläutert die wichtigsten Technologien. Aufschlussreich ist zudem der Vergleich mit der Untersuchung aus dem Jahr 2012: Der Markt hat sich in der Zwischenzeit deutlich verändert. Banken sollten jetzt schnell handeln, um das Geschäft nicht branchenfremden Payment-Dienstleistern zu überlassen. Machen wir uns nichts vor: Mobile Payment bedeutet per se noch keinen USP, aber es ist der entscheidende Türöffner zum Mobile Business. Mit den Erkenntnissen der Analyse gibt GFT Empfehlungen zu aussichtsreichen Businesskonzepten und verrät, mit welchen Partnern sie Realität werden können. Eines steht auf jeden Fall fest: Um neue Kunden zu gewinnen und die vorhandenen zu halten, ist Mut zu unkonventionellen Kooperationsmodellen gefragt. Das Whitepaper und weitere Informationen finden Sie hier: www.gft.com/mobilepayment Autor: Bernd-Josef Kohl, Executive Director bei der GFT Technologies SE 02 // 2017 57

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