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die bank 01 // 2017

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

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EDITORIAL » Der Umgang mit Kreditrisiken hat sich in den vergangenen Jahren erkennbar professionalisiert. Der Preis dafür ist eine höhere Komplexität der Berechnungsverfahren und eine größere Abhängigkeit von Risikomodellen. « Dr. Stefan Hirschmann, Chefredakteur die bank Banken brauchen Klarheit Liebe Leserin, lieber Leser, es ist noch nicht so lange her, da wurde das bankinterne Rating als eine der vordringlichsten Aufgaben des Risikomanagements und der Gesamtbanksteuerung erachtet. Die Weiterentwicklung des internen Kreditrisikomanagements mit den entsprechenden positiven Wirkungen auf die Risikovorsorge und über differenziertere Kreditentscheidungen generell auf die Ertragslage ist spätestens seit Basel II ein instituts- und sektorübergreifendes Gemeinschaftsanliegen der Kreditwirtschaft und der Bankenaufsicht gewesen. Mit hohem Aufwand und dem Einsatz enormer finanzieller Ressourcen wurden die Voraussetzungen geschaffen, um Preisforderungen adäquat zu kalkulieren und die aufsichtlichen Anforderungen für eine IRB-Zulassung zur Eigenkapitalunterlegung zu erfüllen. Da die Implementierung eines internen Ratingansatzes insbesondere für kleinere Banken eine erhebliche Kraftanstrengung bedeutete, wurden von den kreditwirtschaftlichen Verbänden Gemeinschaftsprojekte initiiert, um die Aufgaben zu bewältigen. Mit Erfolg. Der Umgang mit Kreditrisiken hat sich in den vergangenen Jahren erkennbar professionalisiert. Der Preis dafür ist eine höhere Komplexität der Berechnungsverfahren und eine größere Abhängigkeit von Risikomodellen. Doch mittlerweile hat sich der Wind gedreht. Wie es mit den auf internen Ratings basierenden Verfahren zur Bemessung des Kreditrisikos weitergeht, ist offen und hat auch innerhalb des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht für Kontroversen gesorgt. Richtig ist sicherlich, dass vergleichbare Risiken von Banken mitunter sehr unterschiedlich bewertet werden und oft mit deutlich weniger Eigenkapital unterlegt werden als im Kreditrisiko-Standardansatz. Zumindest Letzteres ist aber ursprünglich intendiert gewesen und sollte als Anreiz für bessere Risikomanagementverfahren dienen. Nun sind die Anreizstrukturen zwischen Standardansatz und dem internen Ratingansatz kaum mehr sichergestellt. Zu hohe Parameteruntergrenzen bedeuten eine faktische Abschaffung der modellgestützten Verfahren. Das sorgt für Unruhe. Benötigt werden Regeln, die einzelne Risikotreiber berücksichtigen und dennoch die gesamte Finanzstabilität wirksam sichern. Ein permanentes Hin und Her steht einer dringend benötigen Planungssicherheit entgegen und hält von neuen IT-Investitionen in die Verbesserung des regulatorischen Reportings ab. Man kann nicht sonntags die Entwicklung trennscharfer Ratingverfahren fordern und montags interne Ratingverfahren abschaffen. Von mehr Wettbewerbsgleichheit, anspruchsvolleren Risikomanagement-Systemen und einer Verbesserung der Grundlagen der Unternehmensfinanzierung profitieren letztlich alle. Die Banken brauchen hier schnellstmögliche Klarheit. Ihr In eigener Sache Nach 2004 und 2009 haben wir am Layout dieser Zeitschrift erneut einige Veränderungen vorgenommen. Wir haben das Angebot klarer strukturiert, eine neue Titelseite entworfen und die Magazinseiten reduziert. Die neue Schrift ist etwas moderner und gibt mehr Weißraum frei. Kernelemente sind zudem eine verbesserte Bild- und Grafikredaktion. Über Ihre Meinung zum neuen Layout freuen wir uns: die-bank@bank-verlag.de. 01 // 2017 3

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