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die bank 01 // 2016

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die bank gehört zu den bedeutendsten Publikationen der gesamten Kreditwirtschaft. Die Autoren sind ausnahmslos Experten von hohem Rang. Das Themenspektrum ist weit gefächert und umfasst fachlich fundierte Informationen. Seit 1961 ist die bank die meinungsbildende Fachzeitschrift für Entscheider in privaten Banken, Sparkassen und kreditgenossenschaftlichen Instituten. Mit Themen aus den Bereichen Bankmanagement, Regulatorik, Risikomanagement, Compliance, Zahlungsverkehr, Bankorganisation & Prozessoptimierung und Digitalisierung & Finanzinnovationen vermittelt die bank ihren Lesern Strategien, Technologien, Trends und Managementideen der gesamten Kreditwirtschaft.

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In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband deutscher Banken (BdB) bietet der Bank-Verlag eine komfortable Branchenlösung aus Content, Anwendung ideales Werkzeug für die Erfüllung und Um- MaRisk AT 4.4.2 Ihre Vorteile Immer auf Kurs BV Compliance Cockpit MaRisk » Umfassender Überblick- Run) » - Change) » Regelmäßige Aktualisierung aller Übersichten » » » - » » » im Sie haben Fragen?

STANDPUNKT ó Bitte kein Einheitsbrei! fl Jede Bank ist gefordert, ihr Geschäftsmodell kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ein standardisierter Geschäftsmodell-Scorewert der Aufsicht birgt jedoch die Gefahr, dass Besonderheiten nicht ausreichend berücksichtigt werden. Dr. Stefan Hirschmann, Chefredakteur „diebank“ Liebe Leserin, lieber Leser, zumeist wird der deutsche Bankenmarkt mit dem Drei-Säulen-System bestehend aus Sparkassen und Landesbanken, aus kreditgenossenschaftlichen Instituten sowie aus den privaten Banken beschrieben. Die drei Gruppen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Rechtsform, sondern auch darin, dass Sparkassen und Genossenschaftsbanken jeweils mit dem gleichen Geschäftsmodell auftreten und innerhalb ihrer Gruppen aufgrund des Regionalprinzips zwischen den einzelnen Instituten kein Wettbewerb besteht. Bei den privaten Banken ist dies anders. Hier zeichnet sich der Markt vor allem durch Wettbewerb und eine Vielzahl unterschiedlicher Geschäftsmodelle aus. Das Spektrum reicht dabei von international agierenden bis hin zu regional ausgerichteten Instituten, von universal tätigen bis hin zu auf ganz spezielle Geschäftsbereiche fokussierten Instituten. Ihre Geschäftsmodelle erstrecken sich von der reinen Vermögensverwaltung über das Privat- und Firmenkundengeschäft bis zum Investmentbanking und sind damit auch ein Spiegel der Vielfalt des deutschen Kreditwesens. Die Digitalisierung, die Regulierung und das anhaltende Niedrigzinsumfeld stellen das Geschäftsmodell der Banken nun allerdings nachhaltig auf den Prüfstand. Zwar ist jede Bank für sich gefordert, ihr Geschäftsmodell kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ein standardisierter Geschäftsmodell- Scorewert, wie ihn die Aufsicht eingeführt hat, birgt jedoch die Gefahr, dass Besonderheiten nicht ausreichend berücksichtigt werden. Obgleich in Deutschland bislang keine Bestrebungen zu erkennen sind, dass die Bankenaufsicht eine „Einheitsbank“ favorisiert, so zeigen die Auswirkungen der Regulierung doch letztlich genau in diese Richtung. Da sich vor allem riskante und kapitalintensive Geschäfte immer weniger für die Banken rechnen und der Kostendruck wächst, wird die Konzentration auf einige wenige ertragreiche Geschäftsbereiche höher. Der Wettbewerbsdruck steigt. Die Unterschiede bei den Geschäftsmodellen werden durch eine harmonisierte Regulierung also tendenziell kleiner. Wie die Bankenaufseher ihre Geschäftsmodell-Analysen in einen Scorewert zu verdichten haben, steht in den EBA- Leitlinien zu gemeinsamen Verfahren und Methoden für den aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozess (SREP). Das über 200 Seiten starke Dokument ist so etwas wie die Bibel der EU-Regulatoren. Der vierstufige SREP-Gesamtscore zeigt u. a., ob das Geschäftsmodell und die Geschäftsstrategie einer Bank Anlass zur Besorgnis geben. Wichtiger wäre allerdings, dass das Prinzip der doppelten Proportionalität konsequent zur Anwendung kommt. Gemeint ist damit, dass die bankinternen Risikosteuerungssysteme angemessen zur Größe, zum Geschäftsumfang und zur Komplexität der betriebenen Bankgeschäfte ausgestaltet sind. Gleichzeitig muss die Intensität der laufenden Überwachung durch die Aufsichtsbehörden in einem angemessenen Verhältnis zum Risikoprofil und zur Bedeutung der Bank für das Finanzsystem stehen. Ob Bilanzierung, Beratungsprotokolle, Meldewesen oder Compliance-Vorgaben – es gibt etliche Regulierungsbereiche, bei denen Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden gefordert sind, die Besonderheiten kleiner und mittlerer Banken zu berücksichtigen. Darin besteht die eigentliche Herausforderung. Übertreibt man es mit der Regulierung, verliert das Thema an Ansehen und Motivation. Ihr 01.2016 diebank 3

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